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Kostenlose Datenbank für Gründer: StartupBrett will zum „Schwarzen Brett für Startups“ werden

Kostenlose Datenbank für Gründer: StartupBrett will zum „Schwarzen Brett für Startups“ werden

Ein „Schwarzes Brett“ für die deutschsprachige Startup-Szene? Für Lukas Herbst hat diese Idee Potenzial. Mit StartupBrett hat er eine Plattform ins Leben gerufen, die anderen Gründern dabei helfen soll, auf sich aufmerksam zu machen.

Kostenlose Datenbank für Gründer: StartupBrett will zum „Schwarzen Brett für Startups“ werden

Neue Anlaufstelle für Startups: Das Portal StartupBrett.de.

StartupBrett: Kostenlose Gründer-Datenbank für DACH-Startups

Die Startseite von StartupBrett.de zeigt Gastbeiträge prominent an.
Die Startseite von StartupBrett.de zeigt Gastbeiträge prominent an.

Die Plattform ist seit Oktober 2014 online und führt das Selbstverständnis als „Schwarzes Brett für Startups“ auch in der Unterzeile. Für Gründer gibt es verschiedene Möglichkeiten, StartupBrett.de zu nutzen: Ein Eintrag in die ist kostenfrei und soll den zusätzliche Sichtbarkeit im Netz verschaffen, etwa durch bessere Auffindbarkeit in Suchmaschinen und Social-Media-Interaktionen. Derzeit gehen täglich zwei neue Startup-Profile live, allerdings soll diese Zahl bald erhöht werden, da sonst die Warteliste zu lang werde, erklärt StartupBrett-Gründer Lukas Herbst im Gespräch mit t3n.

Zusätzlich zum Datenbankprofil können Startups seit Januar auch eigene Gastbeiträge verfassen und auf StartupBrett.de veröffentlichen – die erste dieser „Startup Stories“ ist kostenfrei. Wer noch mehr Unterstützung braucht, kann dann ein zusätzliches PR-Paket buchen, das etwa die Sichtbarkeit auf den Start- und Unterseiten des Portals und weitere Social-Media-Erwähnungen beinhaltet. Dieses Premium-Feature ist es auch, über das die StartupBrett-Macher um Lukas Herbst das Projekt über kurz oder lang finanzieren wollen – zusätzlich zu den Werbeeinnahmen, die die Seite selbst generiert.

Startups mehr Sichtbarkeit verleihen – zu fairen Konditionen

Allerdings wolle man die Startups „nicht schröpfen“, sagt Lukas Herbst: Er selbst habe als Gründer erlebt, wie schwierig es sei, Menschen auf das eigene Startup aufmerksam zu machen. Nicht nur seien ihm die Türen vieler Redaktionen verschlossen geblieben – auch sei es schwierig gewesen, passende Dienstleister zu finden, die ihn effektiv hätten unterstützen können.

„Bei uns kann jeder sich und seine Idee präsentieren.“

Mit StartupBrett will Herbst diese schwierige Situation für Gründer in Deutschland, Österreich und der Schweiz verbessern. Bei ihm könne jeder seine persönliche Geschichte erzählen, ohne Einstiegshürde. Beim Verfassen der „Startup Stories“ biete das Team Hilfe an, „damit sie das bestmögliche Ergebnis erzielen“. Zudem arbeite man an Partnerschaften, um weitere PR-Dienstleistungen zu guten Konditionen an Gründer zu vermitteln: „Wir haben mittlerweile guten Kontakt zu vielen Gründern und kennen ihre Nöte und Probleme“ – hier wolle man ansetzen, um zu einer wirklich hilfreichen Anlaufstelle für Existenzgründer zu werden.

Dank StartupBrett zum Online-Artikel

Dank StartupBrett zum SZ-Online-Artikel? Zeitlich fallen die Veröffentlichung des Startups Knick Knacks auf dem Portal und die dpa-Meldung jedenfalls zusammen. (Screenshot: Knick Knacks)
Dank StartupBrett zum SZ-Online-Artikel? Zeitlich fallen die Veröffentlichung des Startups Knick Knacks auf dem Portal und die dpa-Meldung jedenfalls zusammen. (Screenshot: Knick Knacks)

Nebenbei soll sich StartupBrett.de auch für andere Interessierte oder Journalisten zur Fundgrube rund um die deutschsprachige Startup-Szene entwickeln. Im Idealfall müssten die Gründer dann nicht mehr bei vielen einzelnen Redaktionen „anklopfen“, sondern würden mit ihren Geschichten entdeckt. Lukas Herbst verweist dazu auf die Geschichte des Münchener Startups Knick Knacks, das gebrauchte Lehrbücher vermittelt: Vier Tage nach Erscheinen der Knick-Knacks-„Startup-Story“ bei StartupBrett.de widmete die dpa dem Startup einen Artikel, der auch in der SZ landete. Für Herbst ein klares Indiz für die Möglichkeiten seiner Plattform, „die jungen Unternehmen messbar zu pushen.“

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Eine Antwort
  1. von Anna am 10.02.2015 (13:58 Uhr)

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