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Digitale Gesellschaft

Grumpy Cat: Wie ein Meme-Phänomen in 2 Jahren 100 Millionen Dollar macht

    Grumpy Cat: Wie ein Meme-Phänomen in 2 Jahren 100 Millionen Dollar macht

Grumpy Cat hat eine eigene Kaffeemarke. (Logo: drinkgrumpycat.com)

Grumpy Cat ist wahrscheinlich den meisten Menschen, die regelmäßig im Internet unterwegs sind, ein Begriff. Die Katze mit dem finsteren Blick ist zum Meme-Phänomen geworden und soll in den vergangenen zwei Jahren 100 Millionen US-Dollar eingespielt haben.

Update vom 9. Dezember 2014: Grumpy-Cat-Besitzerin Tabatha Bundesen hat gegenüber der Huffington Post die Summe von 100 Millionen US-Dollar als „komplett falsch“ bezeichnet und damit den Bericht des britischen Express zurückgewiesen. Die Zahl dürfte von dem Agenten Ben Lashes stammen und eher eine Schätzung des Werts sein, den Grumpy Cat für alle Involvierten haben könnte.

Die Besitzerin von Grumpy Cat kann sich die Hände reiben. Über 100 Millionen US-Dollar soll die Katze mit dem finsteren Blick der 28-jährigen Tabatha Bundesen aus Morristown im US-Bundesstaat Arizona schon eingebracht haben. Damit verdient die zweieinhalbjährige Katze, die an felinem Kleinwuchs leidet und deren heruntergezogene Mundwinkel sie ewig mürrisch erscheinen lassen, mehr Geld als so mancher Hollywoodstar. Keine Frage, dass sie über einen eigenen Webauftritt und sogar einen eigenen Agenten verfügt.

Grumpy Cat feiert „schlimme“ Weihnachten. (Screenshot: Youtube/Lifetime)
Grumpy Cat feiert „schlimme“ Weihnachten. (Screenshot: Youtube/Lifetime)

Und der hat sich in den vergangenen Monaten offenbar ordentlich bemüht. Was mit einem einfachen Foto der mürrischen Katze bei Reddit begann, wurde schnell zum Selbstläufer, zum Meme im Internet. Das ursprüngliche Foto wurde mit witzigen Sprüchen versehen – etwa zum Thema Weihnachten. Apropos Weihnachten: Gerade ist in den USA ein Film herausgekommen, in dem Grumpy Cat die Hauptrolle spielt („Grumpy Cat's Worst Christmas Ever“). Das YouTube-Video, das vor zwei Jahren den filmischen Ruhm der Katze überhaupt erst ins Rollen brachte, wurde bis dato 16,7 Millionen angeschaut. Der Trailer zum neuen Film kommt bereits auf knapp fünf Millionen Views.

Grumpy Cat: Tausende Merchandising-Artikel

Darüber hinaus gibt es jede Menge Merchandising-Artikel, etwa Tassen, Plüschtiere, Magnete und T-Shirts. Sucht man bei Amazon.com nach „Grumpy Cat“, werden einem rund 12.000 Treffer angezeigt. Auch zwei Büchern hat Grumpy Cat schon ihren Namen geliehen, „Grumpy Cat: A Grumpy Book“ und „The Grumpy Guide to Life“. Der neueste Artikel im Merchandising-Universum ist eine Kaffeemarke namens Grumppuccino.

Das Erfolgsrezept laut ihrer Besitzerin Tabatha Bundesen: Jeder, der Grumpy Cat zum ersten Mal sähe, würde sich in die Katze mit dem mürrischen Gesicht verlieben. „Was sie in so kurzer Zeit erreicht hat, ist einfach unglaublich.“ Bundesen hat nach eigenen Angaben schon kurze Zeit, nachdem Grumpy Cat in den sozialen Medien durchgestartet ist, ihren Job als Kellnerin an den Nagel hängen können. Seitdem habe das Telefon nicht mehr stillgestanden, zitiert sie der britische Express.

Grumpy Cat - Original-Video (2012)

Trailer „Grumpy Cat's Worst Christmas Ever“ (2014)

via www.express.co.uk

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3 Reaktionen
Jörn Brien

Danke für die Hinweise, wir haben den Artikel entsprechend upgedatet.

Antworten
Steve
Steve

Hat sich doch schon gestern herausgestellt, dass die 100mio Angabe völliger Quatsch ist?!

-> http://jezebel.com/no-grumpy-cat-is-not-worth-100-million-1668195309
-> http://de.engadget.com/2014/12/08/warum-grumpy-cat-keine-100-millionen-dollar-reich-ist/

Ausgangspunkt war eine Quelle, die einfach "alle" Einnahmen aller Firmen usw. zusammenfasste und das auch noch schätzungsweise...

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christof_versacommerce.de
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Verdammt, mein Hund sieht total normal aus. Aber vielleicht mit ein wenig Klebeband an den Mundwinkeln ...

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