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Gründer-Tipps: So holt ihr das Beste aus Mentorengesprächen raus

Auf Startup-Veranstaltungen wie dem Seedcamp pitchen ausgewählte Gründer ihre Geschäftsidee. Manchmal gibt es anschließend die Gelegenheit, das Startup einer Mentorenrunde vorzustellen. Doch wie überzeugen Gründer von ihrer Idee, wenn sie auf Mentoren treffen?

Gründer-Tipps: So holt ihr das Beste aus Mentorengesprächen raus

Nicht nur der Pitch benötigt Training

Viele Gründer bereiten sich in Pitch-Trainings auf die 15 Minuten auf der Bühne vor, zu denen sie von einem Startup-Programm, einer Uni oder einem Inkubator eingeladen wurden. Hinterher bietet sich manchmal die Chance, mit einzelnen oder mehreren Mentoren ins Gespräch über die eigene Geschäftsidee zu kommen. Dabei kann man vieles falsch machen. Andreas Klinger von Lookk hat schon „auf beiden Seiten des Tisches gesessen“ und gibt auf Klinger.io interessante weiter, wie Gründer das Beste aus Mentorengesprächen herausholen (den gesamten Artikel gibt es hier).

Auf Veranstaltungen wie dem Seedcamp können Gründer nicht nur ihre Idee pitchen, sondern auch wertvolle Mentorengespräche wahrnehmen

Ein wichtiger Punkt ist zunächst die Einstellung: Die Möglichkeit des Pitchens und das erwachende Interesse der Öffentlichkeit steigen manchen Gründern zu Kopf, vor allem in der Kombination mit einem durchgearbeiteten Wochenende. In den Mentorengesprächen werde dann plötzlich am iPhone rumgefummelt, Kaffee geholt, Mails bearbeitet, gelangweilt (müde?) in die Ecke gestarrt und Nebenbei-Gespräche begonnen. NoGo! Gründer müssten sich die große Chance solch eines Gespräches im Vorfeld klar bewusst machen und sie dann aufmerksam nutzen.

Auch sei vielen Gründern nicht klar, dass sie sich auf die Mentorengespräche ebenso wie auf den Pitch vorbereiten können. Dazu gehört, sich gezielte Fragen zu jedem Aspekt des zu überlegen und sich dabei auf aktuelle Problemstellungen zu konzentrieren. Schlaue Fragen zu Long-Term-Angelegenheiten wie internationalem Wachstum oder Optimierung der Serie C seien eher kontraproduktiv. Auch sollten Gründer am Anfang klären, ob sie sich auf einen bestimmten Aspekt fokussieren wollen wie zum Beispiel PR.

Mentorengespräche sind eine gute Gelegenheit, um wichtige Intros zu bekommen - wenn man sich vorher überlegt hat, wen man kennenlernen möchte.

Eine wichtige Frage für den Hinterkopf ist auch die, zu welchen Personen – weltweit! - man grundsätzlich gerne Intros hätte. Weil es gut möglich ist, dass einer der Mentoren am Tisch weiterhelfen kann. Es dürfe Gründern keinesfalls darum gehen, „einfach nur Feed-back“ zu bekommen. Sinnvoll sei es auch, eine einseitige Übersicht dabei zu haben, die nochmal das eigene Startup, die Gründer und aktuellen Herausforderungen beschreibt und auf die benötigten (Hilfs-)Mittel und Kontakte hinweist.

Im Gespräch selbst sei eine der Herausforderungen, nicht bei bestimmten Problemen hängen zu bleiben, die gerade in der Seedphase groß und offensichtlich sind und auf denen Mentoren sonst herumreiten. „Räume das Problem ein, bedanke dich fürs Feed-back aber versichere, dass du es bereits mit verschiedenen Mentoren besprochen hast und bring sie dazu, zum nächsten Punkt überzugehen“, rät Klinger. Und weist darauf hin, dass es nicht darum gehen sollte, Mentoren zwangsweise zu überzeugen. Die Zeit ist zu wertvoll, um über die zahlreichen Details zu sprechen, warum ein Mentor möglicherweise nicht mit der eigenen Ansicht übereinstimmt. Gründer brauchen gerade in Mentorengesprächen die Größe, um auch negatives Feed-back zu akzeptieren.

Noch mehr Tipps, wie ihr das beste aus Mentorengesprächen herausholt, gibt es im Originalartikel bei klinger.io.

Weiterführende Links

Foto: iStockphoto.com/efenzi

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