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Guerilla-Marketing mal anders: Wie Sixt mit Tinder-Nutzern flirtet

Guerilla-Marketing mal anders: Wie Sixt mit Tinder-Nutzern flirtet

Guerilla-Marketing auf Tinder? Sixt hat es versucht – auf gewohnt freche Art und Weise, wie ihr in diesem Beitrag erfahrt.

Guerilla-Marketing mal anders: Wie Sixt mit Tinder-Nutzern flirtet

Guerilla-Marketing: Wie Sixt mit Tinder-Nutzern flirtet. (Screenshot: 247grad.de)

Der Autovermieter Sixt ist bekannt dafür, regelmäßig aufsehenerregende Marketing-Kampagnen an den Start zu bringen. Dabei greifen die Verantwortlichen gerne mal tief in die Trickkiste und manchmal auch ins Klo – wie mit der Gustl-Mollath-Anzeige, die im Social Web für Furore gesorgt hat. Und dennoch: An Einfallsreichtum fehlt es dem Kampagnen-Team nicht, wie Interessierte aktuell an der neuesten Guerilla-Marketing-Aktion auf erkennen können.

Sixt-„Abschleppdienst“ flirtet mit Tinder-Nutzern

Guerilla-Marketing as its best: Wie Sixt mit Tinder-Nutzern flirtet. (Screenshot: 247grad.de)
Guerilla-Marketing as its best: Wie Sixt mit Tinder-Nutzern flirtet. (Screenshot: 247grad.de)

In München und Umgebung flirtet das Unternehmen nämlich derzeit mit einem Fake-Profil namens „Abschleppdienst“ den ein oder anderen Tinder-Nutzer an, der von der Smartphone-Applikation gematched wird. Zu sehen bekommen die Nutzer eine blonde Sixt-Mitarbeiterin, die einen Autoschlüssel in der Hand hält. In der Profilbeschreibung spielt das Unternehmen mit dem Text:

„Wenn du auch keine Lust auf etwas Langfristiges hast und nur ein schnelles Abenteuer und etwas neues zum ausprobieren suchst, dann sollten wir uns dringend bei mir treffen. Ich binde mich auch nie zu lange an einen Partner und verbringe meine Wochenenden gerne auf Tour. Gerne auch mit Dir! Mehr Einblicke von mir gibt es auf unter @sixtdetuschland. Ich freue mich auf dich ;-) P.s: Ich bleibe auch über Nacht.“

Ein schönes Beispiel für mutige Werbung in einer hippen Applikation, die sich eigentlich noch gar nicht für Marketer geöffnet hat. Wie findet ihr den Guerilla-Stunt? Gelungen oder daneben?

via 247grad.de

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5 Antworten
  1. von Rouven am 16.12.2014 (16:05 Uhr)

    Leider ist die Idee nett aber nicht ganz neu. Auch Amnesty International hat Tinder schon als Werbeplattform sehr effekiv genutzt. Nach dem Motto "Da hast wenigstens eine Wahl" wurde auf Frauen aufmerksam gemacht die eben keine haben.

    http://www.gestalterhuette.de/2014/08/22/amnesty-international-nutzt-tinder/

    Rouven

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  2. von andy.mustermann am 17.12.2014 (00:28 Uhr)

    > Ein schönes Beispiel für mutige Werbung in einer hippen Applikation, die sich eigentlich noch gar nicht für Marketer geöffnet hat.

    Tinder ist hip? Ich dachte das wäre schon ein alter Hut und ist voll Mainstream. ;-)

    > Wie findet ihr den Guerilla-Stunt?

    Naja, ein Stunt war es wohl er nicht. Bemerkenswert ist vor allem, dass die Agentur oder die Marketingabteilung die Idee durchboxen konnten.

    > Gelungen oder daneben?

    Was soll das? Erst eine offene Frage stellen und diese dann mit einer geschlossenen wieder einschränken.

    Nach welchen Kriterien soll unser Urteil denn gefällt werden? Geschmack? Statistik? Spekulation? Wenn die Aktion erfolgreich ist, dann ist sie auch gelungen. Wenn sie keine Beachtung finden, ist sie missglückt und wenn sie für negatives Feedback sorgt, war sie wohl daneben.

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  3. von Verena_Czerny am 17.12.2014 (08:34 Uhr)

    Stehen Sie auf innovative Ideen? Diese hier klingt ein bisschen nach Spinnerei, trotzdem ist daraus zumindest ein medienwirksames Experiment geworden. Nehmen Sie die Idee als Ausgangspunkt für einen Innovationsworkshop. Hier geht es zu gratis Anleitung:
    http://www.clever-change.de/innovationstrends-2015/

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  4. von Torsten am 17.12.2014 (08:56 Uhr)

    Viel schlimmer finde ich, dass hier Kommentare als Werbeplattform verwendet werden. Da kann man die Aktion von Sixt schon als innovativ bezeichnen ...

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  5. von Andreas am 17.12.2014 (11:51 Uhr)

    Sehe ich genau so wie Thorsten. Sixt hat wenigstens eine witzige Idee, aber hier in den Kommentaren Interesse vorheucheln und dann Werbung für eine ominöse Plattform zu machen ist das absolute Gegenteil von Innovativ!

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