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Hackergefahr: Kaspersky bemängelt Android-Apps für smarte Autos

    Hackergefahr: Kaspersky bemängelt Android-Apps für smarte Autos
Vernetztes Fahren: Die 5GAA will die Möglichkeiten der 5G-Technologie in den Autos von morgen ausschöpfen. (Bild: BMW)

Sicherheitsforscher haben Lücken in Android-Apps für smarte Autos gefunden. Millionen Fahrzeuge sollen durch mögliche Hackerattacken gefährdet sein. Ein echter Diebstahl ist aber offenbar schwierig.

Lücken in Android-Apps für smarte Autos entdeckt

Dass smarte Autos potenziell Angriffen von Hackern ausgesetzt sind, ist nichts Neues. Bisher wurden in den bekannt gewordenen Fällen aber die Fahrzeuge direkt attackiert. Jetzt haben Sicherheitsforscher der russischen Security-Firma Kaspersky zudem auch Lücken in Android-Apps für smarte Autos ausgemacht, über die ein Zugriff auf die Fahrzeuge möglich sein soll.

Einige der Android-Apps, die Kaspersky zufolge Sicherheitslücken aufweisen. (Bild: Kaspersky)

Konkret soll es sich um neun Anwendungen handeln, die millionenfach heruntergeladen wurden. Wie das US-Tech-Portal Wired berichtet, könnten Hacker über einen Zugriff auf die Apps die damit vernetzten Autos aufspüren, die Türen entsperren und – in einigen wenigen Fällen – sogar den Motor starten. Um mit dem Auto tatsächlich wegzufahren, müssten allerdings weitere Hürden genommen, zum Beispiel Wegfahrsperren ausgehebelt oder ein Autoschlüssel entwendet werden.

Android-Apps: Forscher wollen auf Risiken hinweisen

Die Kaspersky-Forscher wollen mit der Veröffentlichung der Sicherheitsrisiken vor allem auf das mangelnde Sicherheitsbewusstsein der Autobranche und App-Hersteller aufmerksam machen. So sollen Informationen unverschlüsselt auf dem Smartphone der Autobesitzer gespeichert werden. Ein Leichtes für versierte Hacker, an diese Daten zu gelangen, etwa über eine entsprechende Schadsoftware.

Kaspersky zufolge sollen in Hackerforen schon Nutzernamen und Passwörter für Android-Apps zu Bedienung von smarten Autos kursieren. Wie genau Angriffe ablaufen können und um welche Apps es sich handelt, wollen die Sicherheitsforscher aber nicht verraten. Die Hersteller sollen die Möglichkeit erhalten, die Lücken zu schließen. Mit ihrer Arbeit wollen die Forscher ein Signal an die Autoindustrie senden, damit diese das Thema vernetzte Autos und entsprechende Sicherheitslücken ernster nimmt, wie Wired schreibt.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Telekom- und Autokonzerne gründen 5G Automotive Association für vernetztes Fahren

via derstandard.at

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1 Reaktionen
Andy Gudera

Die Risiken sind vermutlich noch nicht einmal ansatzweise erkannt! Android ist dabei nur eine Komponente, die Hacking-Angriffen Tür und Tor öffnet.

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