Nächste Runde im Kampf der Hackintosh-Macher von Psystar, Mac OS X auf normalen PCs zum Laufen zu bekommen: „Rebel EFI“ soll die Installation erheblich vereinfachen. Nach dem Download der Software brennt man sich daraus eine CD und startet den Rechner damit. Sobald man aufgefordert wird, die Mac OS X-Installations-DVD einzulegen, setzt der normale Installationsprozess des Apple-Betriebssystems ein. Wie zuverlässig das funktioniert, ist derzeit schwer einzuschätzen. Die Kommentare bei CrunchGear beispielsweise sind gemischt.
Die Vollversion des Rebel EFI kostet 50 US-Dollar. Man kann es aber immerhin für zwei Stunden kostenlos testen, bevor zwingend die Eingabe des Lizenzcodes verlangt wird.
Letztlich ist ein Hackintosh tendenziell eine eher wacklige Angelegenheit. Mac OS X ist eben für eine begrenzte Anzahl an möglichen Hardware-Konfigurationen gedacht. Man sollte also nicht erwarten, dass ein Hackintosh immer so nahtlos funktioniert wie ein Mac. Es gibt PCs mit denen das gut funktioniert. Bei vielen anderen muss man entsprechende Kompromisse eingehen. Informationen dazu finden sich beispielsweise auf Hackintosh.com und in diesem Hackintosh-Forum.
Ist ein Hackintosh illegal?
Abgesehen davon erlaubt Apple in den Nutzungsbedingungen offiziell nur die Installation auf einem Mac. Inwiefern das rechtlich in Ordnung ist, wird zwar diskutiert. Ebenso wird in Frage gestellt, ob diese Regelung in dieser Form mit deutschem Recht vereinbar ist. Aber trotzdem ist Mac OS X auf einem normalen PC in rechtlicher und auch sonstiger Hinsicht ein Experiment auf eigene Gefahr. Wie schon Psystar selbst schreibt: „Psystar is not responsible for possible data loss due to installation or use of Rebel EFI.“


















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