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So hält dein iPhone-Akku länger durch – 8 einfache Tipps

So hält dein iPhone-Akku länger durch – 8 einfache Tipps

So praktisch, wichtig und leistungsstark iPhones und andere Smartphones mittlerweile für Beruf und Alltag sind - die kurze Akkulaufzeit ist nach wie vor ein großes Ärgernis. Kaum mehr als zwei Tage überdauert der elektronische Alleskönner bei gemäßigtem Gebrauch, Intensivnutzer müssen nach einem Arbeitstag bereits wieder die Steckdose aufsuchen. Allerdings gibt es eine Reihe simpler wie gleichzeitig effektiver , die dem zu wesentlich mehr Ausdauer verhelfen.

So hält dein iPhone-Akku länger durch – 8 einfache Tipps

Die hier vorgestellten, teils von Mashable inspirierten, teils auf eigener Erfahrung beruhenden Tipps gelten natürlich nicht nur fürs iPhone, sondern lassen sich ganz ähnlich auch auf Android-Modelle übertragen.

Der Akku ist die Achillesferse der Smartphones... (Foto: twicepix / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

1. Helligkeit herunterregeln

Ganz egal ob Laptop, Netbook, Tablet oder - schraubt man in den Einstellungen die Helligkeit des Displays herunter, gewinnt man nicht unwesentlich an Akkulaufzeit hinzu. Wenn man nicht gerade bei strahlendem Sonnenschein im Freien unterwegs ist, sondern in Büro, Bus, Bahn oder zu Hause verweilt, reicht die Helligkeit heruntergeregelt ins untere Drittel oder sogar Viertel aus, ohne damit Kompromisse eingehen zu müssen.

2. WLAN nutzen

Hält man sich zu Hause oder an anderen Orten auf, an denen WLAN verfügbar ist, so sollte man es auch zwecks Akku-Entlastung mit dem Smartphone nutzen. Das iPhone muss dann schließlich nicht ständig nach einem Signal suchen . Zudem gehen viele Aktivitäten im Internet sowieso in aller Regel im WLAN schneller von der Hand. Auf der anderen Seite lohnt es sich, die Suche nach verfügbaren Drahtlosnetzwerken auszuschalten, wenn man weiß, dass ohnehin keine verfügbar sind.

3. GPS-Tracking ausschalten

Anwendungen, die GPS nutzen, gehören zu den Akkufressern schlechthin. Viele Apps haben Mechanismen implementiert, die automatisch den Standort über GPS tracken und gegebenenfalls Posts oder Updates entsprechend taggen. Wer diese Spielereien nicht braucht, der kann das GPS-Tracking in Apps getrost blockieren.

4. Fetch und Push ausschalten

Neuigkeiten in kurzen Intervallen per Fetch vom Server abzuholen, beziehungsweise per Push ständig von seinen Apps auf dem Laufenden gehalten zu werden, nagt enorm am . Beides kann man bei Nicht-Bedarf abstellen. Die Fetch-Funktion findet man in den Einstellungen unter Mail, Kontakte, Kalender. Dort muss man dann den Datenabgleich auf manuell umstellen. Die Push-Funktion lässt sich über den Punkt Benachrichtigungen in den Einstellungen abschalten.

5. Benachrichtigungen von Apps limitieren

Viele Apps, wie zum Beispiel Spiele, versenden Benachrichtigungen, die man nicht unbedingt benötigt, womit unnötig wertvolle Akkulaufzeit verbraucht wird. In welcher Form einzelne Apps Benachrichtigungen versenden sollen, lässt sich in den entsprechenden Einstellungen der Anwendung regeln.

6. Apps schließen

Anwendungen, die im Hintergrund laufen, ohne dass man sie nutzt, beanspruchen sinnloserweise den Akku. Aber natürlich kann man diese ausschalten. Mit einem Doppelklick auf den Home-Button öffnet sich eine Liste aller geöffneten Apps. Möchte man einzelne Anwendungen beenden, muss man den Finger auf dem entsprechenden App-Symbol gedrückt halten bis es anfängt zu wackeln. Das auftauchende Minus-Zeichen antippen und die Anwendung schließt komplett.

7. 2G statt 3G

Erfahrungsgemäß surft man über 2G wesentlich energiesparender als über 3G. Für viele Apps, die man unterwegs nutzt, wie zum Beispiel Whatsapp, reicht zudem eine langsamere Verbindung vollkommen aus. Zu Hause oder im Büro steht dann ja ohnehin wieder das schnelle WLAN zur Verfügung, über das man auch datenintensivere Aktivitäten durchführen kann. Inwieweit das Vorgehen den Nutzen, beziehungsweise den gedachten Einsatzzweck eines Smartphones ad absurdum führt, muss man für sich selbst entscheiden - eine gewaltige Verlängerung der Laufzeit ist jedenfalls sicher.

8. Flugmodus bei Nacht

Wer nicht gerade zu jeder Tages- und in diesem Fall Nachtzeit erreichbar sein muss, der kann sein iPhone einfach nachts ausschalten. Wen die Prozedur des Hoch- und Herunterfahrens nervt oder wer sein Smartphone als Wecker nutzt, der kann das Gerät nachts in den Flugmodus versetzen. Der Akkuschwund über Nacht liegt somit nahe null.

iPhone-Akku schonen mit Apps

iPhone-Akku schonen mit Hilfe von Apps: Die Anwendung Carat, auch unter Android funktionstüchtig, nimmt Messungen vor und zeigt, welche Anwendungen Energiefresser sind.

Zusätzlich zu den hier beschriebenen Möglichkeiten, den Akku zu schonen, gibt es eine Reihe von Apps, die versprechen, die Laufzeit des Smartphones zu verlängern. Im Wesentlichen machen solche Energiespar-Apps aber nur das, was man auch selbst manuell einstellen kann. In einer Anwedung die hat man dann allerdings alles auf einen Blick und kann Abläufe automatisieren. Ein kürzlich vorgestelltes Analysetool, dass den Energiebedarf von Anwendungen analysiert und Handlungsvorschläge gibt, wie man dem schnellen Akkuschwund entgegenwirken kann, ist beispielsweise Carat.

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: Foto: twicepix / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA

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7 Antworten
  1. von Rony am 04.07.2012 (12:30 Uhr)

    Zwei punkte die mir auffallen.


    Benachrichtigungen verbruachen nicht extra Akkulaufzeit, da die Benachrichtigungen über eine Verbindung die mit Apple Server immer besteht versendet werden.


    Apps schließen

    Stimmt einfach nicht!!!
    Alle Apps beenden sich automatisch nach 10min im Hintergrund, ausser die App benutzt Voip oder GPS für Navigation die laufen in Hintergrund weiter.

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  2. von CrizZ am 04.07.2012 (14:40 Uhr)

    @Rony Danke!! Immer wenn ich diesen "Tipp" mit dem Beenden der vermeintlich im Hintergund laufenden Apps lese, bekomme ich beinahe die Krise. Das ist genauso(-wenig) sinnvoll, wie unter Android alle Apps mit einem Taskkiller zu beenden, weil die den RAM vollmüllen ...

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  3. von Andi am 04.07.2012 (14:41 Uhr)

    Wie mein Vorredner schon sagt: Punkt 6 - Apps schließen ist einfach Schwachsinn. Habe das seit über einem Jahr nicht mehr gemacht -> alle Apps sind in dieser Leiste und die Prozess-Liste von Carat zeigt nur 5 geöffnete Apps.

    Apple sagt sogar selber, dass die "Multitasking-Leiste" nur die zuletzt verwendeten Apps anzeigt. Mehr einfach nicht.

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  4. von Klaus am 04.07.2012 (14:58 Uhr)

    Solche Tipps brauchen wohl echt nur Leien, also Eifon nutzer xD

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  5. von Tobboo am 04.07.2012 (15:18 Uhr)

    Wenn ich diese Ratschläge beherzige kann ich auch gleich mein altes Nokia 3310 raus holen.

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  6. von dfgfg am 04.07.2012 (16:59 Uhr)

    immer wieder dieselbe laier

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  7. von Stromspar tipps am 05.07.2012 (03:16 Uhr)

    Die EMail-App lädt im Hintergrund. Twitter leider nicht.
    Skype und andere laufen auch im Hintergrund und ich glaube nicht, das die Notifications ein Apple-Server erledigt.
    Apple ist nicht interessiert :-((((((((((
    Fritzbox müsste mitloggern was das iphone macht und davon müsste man lernen können wie sich einzelne Apps verhalten.

    Es gab vor einer Weile Analysen, das manche Spiele deutlich viel Strom während der Gesamtlaufzeit nur beim Start ziehen um herauszufinden wo man ist. Vermutlich um Werbung passend zu holen.

    ct (und ich würde das bestätigen) schrieb mal, das Routenplaner-Apps ca. 30% des Akkus pro Stunde verbrauchen. Je nach Geschwindigkeit könnte der Beschleunigungssensor ja entscheiden wie oft die gps-Position berechnet werden sollte. Erst wenn man was posten will oder sich bei foursquare anmelden oder die Kamera-App startet braucht man die exakte Position. Aber die "doofe" Kamera loggt in den Bildern nicht mal die Winkel (Elevation, Kompassnadel) mit um bequem 3D-Ansichten oder Panoramas generieren zu können oder für die Versicherung oder Straßen-Amt.

    Wer öfters 2G macht, erkennt schnell, das die meisten Apps WiFi voraussetzen weil es in USA ganz normal ist wie hier befestigte Straßen was in anderen Ländern (Australien) auch nicht üblich ist und man quer durch die Wallachei fährt.

    Ohne Apps und nur Musik-Hören verbraucht kaum Akku. Trotzdem hält man vielleicht keinen vollen Tag durch und nicht jeder verdient so viel das er im Hotel untergebracht wird. Zweitakkus/Powerbanks u.ä. sind schon ganz nett. Stadtmobiliar oder Schliessboxen nur für Handies o.ä. mit USB-Anschluss wären auch nett.

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