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Hangout Battle: Google+ startet öffentliche Rededuelle per Videochats

Google+ soll zur Plattform für öffentliche Debatte werden. Dazu will Google+ regelmäßig Hangout Battles anbieten, bei denen sich Prominente ein Rededuell zu einem festgelegten Thema liefern. Den Anfang machen Virginchef Richard Branson und WikiLeaks-Sprecher Julian Assange zum Thema Drogen.

Hangout Battle: Google+ startet öffentliche Rededuelle per Videochats

Hangout Battles starten am 13.März

Offiziell nennt Google die Hangout Battles schlicht „Versus“. Sie solenl vor allem auf die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten für die von aufmerksam machen: „Hangouts besitzen nicht nur die Fähigkeit, Menschen miteinander zu verknüpfen die an unterschiedlichen Orten auf der Welt leben, sie können auch Menschen aus einem unterschiedlichen politischen und sozialen Spektrum verbinden“, heißt es in der offiziellen Ankündigung zu den Google+ Hangout Battles.

Hangout Battles: Der umtriebige Virgin-Chef Richard Branson hat auch zum Thema „War on drugs“ eine klare Meinung.

Im ersten Teil der Diskussionsserie finden sich der britische Virgin-Gründer und Milliardär Richard Branson und der australische WikiLeaks-Sprecher Julian Assange zusammen und debattieren über das Thema „War on drugs“. Ebenfalls dabei sein werden der britische Komiker, Moderator und Schauspieler Russell Brand, frühere Präsidenten von Mexico und Brasilien sowie einige Journalisten. Moderiert wird der Schlagabtausch von BBC-Nachrichtensprecherin Emily Maitlis.

Die Hangout Battles werden via YouTube live gestreamt und können über den Versus YouTube-Channel und über die Versus Page bei Google+ mitverfolgt werden. Los geht es am 13. März um 19:00 Uhr unserer Zeit.

Offizieller Teaser zu den Hangout Battles

Weiterführende Links zum Thema Hangout Battles bei Google+:

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4 Antworten
  1. von Malte Molinari via facebook am 02.03.2012 (12:29Uhr)

    ob das Thema Drogen der richtige Einstieg ist, ist fraglich, aber die Idee ist gut!

  2. von Sandra Wendland via facebook am 02.03.2012 (13:21Uhr)

    coole Idee

  3. von 3c am 02.03.2012 (19:02Uhr)

    Andererseits sperrt Youtube immer wieder völlig willkürlich, weil vollautomatisch, Accounts von Nutzern. Es reicht ein Kiddie, das mit mehreren Accounts auf 'melden' drückt.

    Und mit utopietv hat es nun diese Woche eben auch ein für die lokale Hamburger Landschaft wertvollen Kanal getroffen. Das ist die Andere Seite von Google.

    Das Ganze riecht doch sehr nach Werbung für G+

  4. von Rede duelle am 03.03.2012 (06:14Uhr)

    Evtl. ist es auch nur, um an die Präsidenten-Wahlkampf-Werbe-Budgets zu kommen.

    Ich würde die Hangouts als Arguments-Cloud programmieren wo man voten und die Argumente statisch sehen kann. Dank google+ auch in neoliberaler, konservativer, linker, rechter,... gefärbter Brille.
    Tja. Leider machen die das nicht. Und nicht jeder lebt in einem Land wo es Meinungsfreiheit gibt und man so etwas programmieren darf ohne abgeholt oder verklagt zu werden.

    Der Vorteil wäre, das man alle Argumente klar und deutlich hätte wie ein Schaltplan, Explosions-Zeichnung, Periodensystem oder andere technische Sachverhalte oder Warentest/Heise/Computerbild...-Test-Tabellen.
    Die Argumente würde man dann mehr oder weniger gut belegen oder halt auch nicht und das klar erkennen. Man würde auch erkennen, welche Argumente am beliebtesten sind.
    Dann würde man beispielsweise sehen ob das Argument "Kifffen macht dumm, in Demenz-Wohnhäusern vegetieren viele Ex-Dauer-Kiffer mit einem IQ unter 80 vor sich hin" stimmt oder ob sich kein einziges Demenz-Wohnhaus oder Kassenärztliche Abrechnungs-Stelle als Beleg findet und auch die Drogen-Abhängigen-Verwaltung keine relevanten Kiffer-Prozente für Wohngruppen o.ä. meldet sondern für Alkohol und harte Drogen oder eben doch auch Kiffer sozial absteigen.
    Denn je nach Diskussions-Thema sieht man bezahlte und Fanboi-Postings immer wieder, jedoch niemals Beweise dafür.

    Sowas wäre also m.E. wichtiger als Aussagen von Interessenvertretern ohne Belege und würde ich für Argumentationen schon seit Jahren haben statt ständig zeitraubenden Fanboi-Battle-Fights seit 20 Jahren (Usenet, Mailboxen,...) anschauen zu müssen.

    Es wäre also mal Zeit für Discussions2.0 statt ewiger Phrasendrescherei.

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