Von der Community für die Community, unter dieser Prämisse hat das Open-PC-Projekt einen ersten Linux-PC vorgestellt, der mit Linux und Open-Source-Software „out of the box“ laufen soll. Damit ist man dem Ziel, einen Linux-PC für den Mainstream anzubieten, wieder einen großen Schritt nähergekommen. Das Gerät wird schon im nächsten Monat erhältlich sein und knapp 360 Euro kosten.
Auslöser für das Open-PC-Projekt ist die große Unzufriedenheit mit der bisher im Handel verfügbaren Hardware, die mit vorinstalliertem Linux ausgeliefert wird. Das hatte Frank Karlitschek von Open-PC im t3n-Interview im Juli erklärt. Mit einer Umfrage wollte man daher herausfinden, welche Hardware- und Softwarewünsche die Community-Mitglieder gerne umgesetzt haben möchten.
Der überwiegende Teil der etwa 12.000 Teilnehmer der Umfrage legten sich bei der Software auf KDE, Firefox und Amarok fest, die nun also auf dem Open-PC 1 vorinstalliert sind.
Bei der Hardware entschied man sich aus praktischen Gründen zunächst für einen Desktop-PC, der mit einem 1,6 GHz getakteten Dual-Core Atom N330 Prozessor ausgestattet ist. Als weitere Komponenten sind 3 GByte Ram, eine 160 GByte Festplatte und eine Intel 950er Grafikkarte in einem ITX-Gehäuse verbaut.

















Tatsächlich copyleft ("freie") Hardware projekte gibt es unter:
http://www.qi-hardware.com
/mirko