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„Haste ma nen Euro?“ Geld von wildfremden Leuten borgen – Apple patentiert „iCash“

„Haste ma nen Euro?“ Geld von wildfremden Leuten borgen – Apple patentiert „iCash“

ist bekannt für teils skurrile Patente. Jetzt haben die Mannen aus Cupertino mit Apple „iCash“ mal wieder eine eher ungewöhnliche Idee als Patent angemeldet. Vorbei die Zeiten, in denen man auf der Straße hörte: „Haste mal nen Euro?“ - zumindest wenn es nach dem Konzern geht, kann man sich in Zukunft bei Bedarf Geld von wildfremden Menschen borgen, die sich in der Nähe aufhalten. Die Idee an sich ist dabei gar nicht so abwegig.

„Haste ma nen Euro?“ Geld von wildfremden Leuten borgen – Apple patentiert „iCash“

Das angemeldete Patent für „iCash“ sieht kurz gesagt ein Peer-to-Peer-System beziehungsweise eine mobile Crowdsourcing-Bank vor, die auf iTunes-Accounts setzt, um Leute miteinander zu verbinden, die Geld leihen oder verleihen wollen. Unwired View war der ungewöhnliche Patent-Antrag aufgefallen.

So soll iCash funktionieren

Wer sich in einer Gegend ohne Bankautomaten aufhält, hat schlechte Karten. Noch schlechter ist man allerdings dran, wenn man gar keine Karten (egal ob EC- oder Kreditkarten) dabei hat. Möchte eine derartig betroffene Person beispielsweise ihrer Koffein-Sucht frönen oder ihren Hunger stillen, wird es kompliziert. Genau hier soll die neue Apple-Idee greifen.

Das "iCash" Patent im Bild. Quelle: psfk.com.

Mit Hilfe einer App gibt der geldlose Nutzer seine Position an und teilt dem System außerdem mit, wie viel Bargeld er benötigt. Befinden sich andere Nutzer, die die entsprechende App ebenfalls auf ihrem iPhone haben, in der unmittelbaren Umgebung, hat man Glück und kann sich von diesen Geld leihen. Der Verleiher bekommt den Betrag über seinen iTunes-Account zurück erstattet.

iCash? uCash!

Warum aber sollte man einem Wildfremden Geld leihen wollen? Auch daran hat Apple gedacht, denn möchte man Geld leihen, wird eine Service-Gebühr fällig. Diese teilen sich Apple und der Verleihende. So wird dann auch ein Schuh draus. Ob jedoch aus der Idee jemals eine wirklich nutzbare Dienstleistung wird, bleibt natürlich wie immer in derartigen Fällen abzuwarten.

Bildnachweis für News-Übersicht: pommes79  / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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Eine Antwort
  1. von bibabimmelbahn am 13.02.2013 (17:56 Uhr)

    Naja, an sich eine nette Idee.
    Jedoch nur Interessant, wenns in der Masse ankommt. Zumindest in Deutschland sind diese P2P-Apps ja eher spärlich auf den Geräten verbreitet.

    Sinn macht es für mich nur, wenn das ganze mit Android-Geräten kooperiert, und das sehe ich nicht wirklich...

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