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Hausbesuch bei Mozilla: Mega-Ausblick und Kuscheltier-Alarm

    Hausbesuch bei Mozilla: Mega-Ausblick und Kuscheltier-Alarm

Mozilla hat im vergangenen Jahr verschiedene neue Produkte präsentiert, darunter das Firefox OS, das demnächst herauskommen soll. Wir haben im größten Büro der Mozilla Stiftung in San Francisco vorbei geschaut und zeigen euch beeindruckende Aussichten sowie eine Menge Cat Content in der Fotogalerie.

Mozilla 2012: Firefox OS, Popcorn Maker, Persona

Seit Sommer diesen Jahres arbeitet ein Teil des weltweit verstreuten Mozilla-Teams in einem schicken Büro in San Francisco, das mit einer traumhaften Aussicht auf die East Bay besticht. Auf zwei Stockwerken tummeln sich rund 150 Mitarbeiter. Bald kommt ein weiteres Stockwerk und damit viele neue Mitarbeiter hinzu. Mozilla bietet seinen Leuten zahlreiche große und kleine Konferenzräume, drei gut ausgestattete Küchenzeilen sowie eine Dachterrasse, die Neid erzeugt. Dabei können Mitarbeiter bei Mozilla nach Wunsch auch von zu Hause aus arbeiten, es besteht keine Anwesenheitspflicht.

Hübsche Aussicht von Mozillas Dachterrasse in San Francisco

Und woran arbeitet man bei Mozilla gerade am intensivsten? Natürlich am mobilen Betriebssystem, das in den kommenden Monaten auf den Markt kommen soll, verrät der deutsche Entwickler und HTML5-Experte Christian Heilmann. Das OS sei aus einer ähnlichen Motivation heraus entstanden wie schon der Firefox Browser: „Der Mobilmarkt ist aktuell in der Hand von zwei Unternehmen – es kann nicht angehen, dass es da keine offene Alternative gibt“, erklärt Heilmann. Im Gegensatz zu iOS und Android baut Firefox OS allein auf dem Browser auf. So lässt sich mit dem Betriebssystem über APIs direkt auf die Hardware zugreifen, ohne native Apps oder spezielle Systeme. Auch andere Hard- und Softwareanbieter können die Schnittstellen verwenden und basteln bereits jetzt fleißig an den ersten Apps.

Der zweite Beweggrund für Firefox OS sei, dass Menschen in vielen Teilen der Welt bis heute nicht am Mobilmarkt-Geschehen teilnehmen können, weil sie sich entsprechende Geräte nicht leisten können. Deshalb entwickelt Mozilla aktuell mit verschiedenen Partnern wie Telefónica ein Handy, das wesentlich günstiger sein wird als die hier genutzten Smartphones. Es soll in den kommenden Wochen in Brasilien herauskommen. „Der Zugang zum Internet darf kein Privileg reicher Gesellschaften sein“, so Heilmann. Das Handy wird etwas langsamer und kleiner als die hier üblichen Modelle sein und mit einem ressourcenschonenden Betriebssystem laufen.

Große Küchenzeile mit Tischen zum Klönen und Arbeiten drum herum: Das Herzstück in Mozillas Büro.

Doch auch über das neue Betriebssystem hinaus hat Mozilla 2012 einiges hervorgebracht. So sei der Popcorn Maker, eine interaktive Bearbeitungsplattform für Webvideos, sehr erfolgreich. Das neue Login-System Persona hingegen sei „noch etwas geeky“, bringe aber langfristig „mehr Sicherheit ins Internet“, weil es Nutzern ihre Email-Adresse als Identität zuweist statt Username plus Passwort, was bisheriger Standard aber „extrem dämlich“ sei. Das klingt nach einem spannenden Jahr 2013 für die Mozilla-Stiftung!

Doch nun zur Bildergalerie:

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