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Heftig: iPhone und iPad speichern Location auf Schritt und Tritt

Heftig: iPhone und iPad speichern Location auf Schritt und Tritt

Das riecht nach PR-GAU für Apple: Wie jetzt herauskam, speichern das sowie das UMTS-iPad detailliert die Location des Nutzers und das auch noch in einer unverschlüsselten Datei. Sie wird beim Synchronisieren zudem auf den Rechner übertragen und lässt sich problemlos auslesen. Es steht eine Open-Source-Software für den zur Verfügung, die die Daten visualisiert.

Heftig: iPhone und iPad speichern Location auf Schritt und Tritt

Alasdair Allan hat die Datei namens „consolidated.db“ gefunden. In dem folgenden Video erklärt er, wie er auf die Datei gestoßen ist, wie man sie auswerten kann und was das alles für Konsequenzen hat:

In der consolidated.db finden sich die Positionsdaten, versehen mit einem Timestamp. Die Datei wird bei jedem Sync mitgesichert und auch bei einer Migration auf ein neues Gerät übertragen. Sprich: Sie ist wichtig. Was genau damit macht, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Klar ist aber, dass wohl niemand solche Daten erhoben und ungeschützt herumliegen haben will. Sie ist sowohl auf dem Rechner zu finden, mit dem man sein iOS-Gerät synchronisiert als auch auf dem Gerät selbst. In beiden Fällen gibt es keinen nennenswerten Schutz.

Neugierig, was gespeichert ist? Mit der Open-Source-Software iPhoneTracker kann das zumindest jeder Mac-Nutzer herausfinden. Das Ergebnis ist eine Visualisierung wie diese hier eines t3n-Kollegen:

Mit iPhoneTracker lassen sich die Daten spielend leicht visualisieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht klar, warum diese Daten gespeichert werden und ob Apple etwas mit ihnen macht. Trotzdem bleiben aktuell einige drängende Fragen offen. Apple hat noch nicht auf diese Enthüllung reagiert.

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16 Antworten
  1. von Ulf am 20.04.2011 (17:06 Uhr)

    Spontane Abhilfe schafft das Anklicken des Hakens bei „iPhone-Backup verschlüsseln“. Schwups, die Daten sind nicht mehr lesbar.

    Dennoch wäre es hochgradig interessant zu wissen, was Apple mit den Daten will. Und sie vor allem einholt, ohne dass der Benutzer je etwas davon erfahren hat. Ich fand die Auswertung meiner Reisen ja ganz ulkig, jetzt sehe ich mal, wo ich schon überall gewesen bin. Aber das geht sonst niemanden was an.

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  2. von Jan Tißler am 20.04.2011 (17:14 Uhr)

    @Ulf: Damit sind die Daten nicht mehr auf dem Rechner lesbar, aber doch noch immer auf dem Gerät selbst - so habe ich das jedenfalls verstanden.

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  3. von Viktor am 20.04.2011 (17:44 Uhr)

    immerhin....

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  4. von Jason am 20.04.2011 (18:09 Uhr)

    Scheint Skandalflaute zu herrschen. Erst der Quatsch mit der "Sicherheitslücke" in Dropbox und jetzt das hier.

    Ist doch ein cooles Feature. Ich bin sehr viel rumgekommen, in der letzten Zeit :-)

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  5. von Thomas Praus am 20.04.2011 (18:47 Uhr)

    Was alle mit den Daten wollen: Sie haben. Einfach erstmal haben und dann schauen was sich irgendwann damit anfangen lässt. Muster erkennen und Produkte dazu entwickeln.

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  6. von ben am 20.04.2011 (19:07 Uhr)

    fragt sich wie man die punkte interpretieren soll... mit meinem bewegungsprofil hat das nichts zu tun.

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  7. von Ben am 20.04.2011 (20:07 Uhr)

    Das “Problem” ansich, zumindest betreffend Sicherheit, lässt sich mit verschlüsselten iPhone-Backups beheben. Diese können in iTunes auf der Geräte-Seite aktiviert werden. Backups werden mit dieser Funktion verschlüsselt, so auch diese Daten.

    Auch wurde diese Thema bzw. diese Funktion schon letztes Jahr von Apple gegenüber dem U.S. Kongress erläutert. Es dürfte sich hierbei also um Daten zur Verbesserung der Lokalisierungsfunktion handeln (“Wo bin ich?”).

    Auf dem iOS-Gerät sind diese Daten logischerweise verschlüsselt, es sei denn man Hebelt die Verschlüsselung mittels Jailbreak aus. Verständlicherweise sind diese Daten in einem unverschlüsselten Backup unverschlüsselt. Es empfiehlt sich daher wie bereits erwähnt die iTunes Backup Verschlüsselung zu aktivieren.

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  8. von Flo am 20.04.2011 (21:03 Uhr)

    Total Off-Topic:

    Wenn ich errate von welchem Kollegen die Bewegungsdaten stammen, bekomme ich dann nen Bier? ;)

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  9. von Andreas Lenz am 20.04.2011 (21:12 Uhr)

    @flo: u got it! ich sag nur: "Brügge sehen… und sterben" ;)

    die eigentlich frage ist ja: kommt apple and die daten ran oder nicht?

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  10. von Chris am 20.04.2011 (21:35 Uhr)

    Mich würde ja auch sehr Interessieren ob Apple über iTunes an die Daten ran kommen kann! Hier noch ein paar Infos zu Datengenauigkeit: "...iPhone Tracker bereitet die Daten nach Angabe der Entwickler "mit künstlich reduzierter" Genauigkeit auf, um die Software für "Schnüffler weniger nützlich" zu machen. Deshalb lässt sich die Zeitleiste nur wöchentlich bewegen und beim Hineinzoomen verschleiert die Software die genauen Ortsdaten durch ein Raster – die exakten Angaben sind allerdings in der consolidated.db zu finden..."

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  11. von Vincent am 20.04.2011 (23:02 Uhr)

    Autsch. Schon ziemlichg treist die Daten ohne Wissen der Nutzer zu speichern. Vielleicht steht es ja in den ca. 100 seitigen AGBs ;)

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  12. von Viktor am 21.04.2011 (11:12 Uhr)

    hier ist die sicherste Lösung für das Problem ;)
    http://www.gizmodo.de/2011/04/21/aluminiumhut-furs-handy.html

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  13. von Jan Tißler am 21.04.2011 (12:17 Uhr)

    @ben: Die Daten sind jeweils mit einem Timestamp versehen. Steht auch so in meinem Artikel ;-) Es lässt sich also problemlos ein Bewegungsprofil erstellen.

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  14. von Chrisharon am 25.04.2011 (09:07 Uhr)

    Nutzt es dabei eigentlich nichts, die GPS-Funktion zu deaktivieren? Hatte erst gestern mit einem Freund diese Diskussion. (...Google-Handys tun das womöglich auch).

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  15. von Viktor am 25.04.2011 (09:47 Uhr)

    nein, da die Ortung anhand der Sendestationen stattfindet

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  16. von Krisalyn am 04.05.2011 (17:07 Uhr)

    Didn’t know the forum rules allowed such bilrliant posts.

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