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Wenn deine Heizung dich erpresst: Ransomware in Smart-Homes wird zum Problem

    Wenn deine Heizung dich erpresst: Ransomware in Smart-Homes wird zum Problem

(Foto: Ken Munro)

Zwei Sicherheitsexperten zeigen, wie einfach es ist, Ransomware auf einem smarten Thermostat zu installieren. Damit zeigen sie, welche Bedrohung von schlecht geschützten Smart-Homes ausgeht.

Smart-Home-Sicherheit: Sicherheitsexperten packen Ransomware auf ein Thermostat

Auf dem Desktop, aber auch auf Smartphones und Tablets ist Ransomware längt ein weitverbreitetes Problem. Dabei handelt es sich um Schadsoftware, die den Zugriff auf Speichermedien, Dateien oder das ganze System verhindert und sich erst wieder deaktivieren lässt, wenn der betroffene Nutzer eine Art Lösegeld an die kriminellen Macher der Programme sendet. Im Rahmen der Hacker-Konferenz Def Con 24 haben zwei Sicherheitsexperten jetzt gezeigt, wie einfach sich Ransomware auch auf einem smarten Thermostat installieren lässt.

Die beiden Sicherheitsexperten Andrew Tierney und Ken Munro schafften es ohne größere Probleme, sich Zugriff auf ein Linux-basiertes Smart-Thermostat zu verschaffen. Anschließenden installieren sie ihre Ransomware, die Nutzer des Thermostats zur Zahlung eines Bitcoins aufforderte. Tierney und Munro wollten damit beweisen, dass ein solcher Angriff möglich ist.

Ransomware auf dem Thermostat: Das Smart-Home macht auch neue Angriffsszenarien möglich. (Foto: Ken Munro)
Ransomware auf dem Thermostat: Das Smart-Home macht auch neue Angriffsszenarien möglich. (Foto: Ken Munro)

Smart-Home: Diese Gefahren drohen den Bewohnern

Der Hack von Tierney und Munro zeigt, welches Gefahrenpotenzial in vernetzten Smart-Home-Geräten steckt. Vor allem, wenn sich die Hersteller nicht deutlicher dabei bemühen, diese Systeme gegen Angriffe abzusichern. Im Fall des Thermostats hatten die beiden Sicherheitsforscher vollen Zugriff auf das System. Nach eigenen Angaben hätten sie beispielsweise Heizung und Klimaanlage in einem Haus gleichzeitig aktivieren können. Das wäre für die Bewohner unangenehm und würde außerdem enorme Stromkosten verursachen.

Außerdem war das System nicht dagegen geschützt, die Heizung ständig an- und auszuschalten. So hätten die Hacker zumindest theoretisch auch physischen Schaden bei der Heizung anrichten können. Wer sich dafür interessiert, wie genau die Beiden vorgegangen sind, der kann Details zu ihrem Hack in diesem Blog-Beitrag nachlesen.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang: „Hacker auf deiner Couch: Das Internet of Things wird unterschätzt“.

via motherboard.vice.com

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