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Nummer 5 lebt – und arbeitet bald als Paketbote für Hermes

    Nummer 5 lebt – und arbeitet bald als Paketbote für Hermes

(Foto: Starship)

Der Logistikanbieter Hermes will bald Roboter als Paketboten einsetzen. Ein entsprechendes Pilotprojekt soll noch diesen Sommer in Deutschland starten.

Der Roboter des Startups Starship soll bald Pakete für Hermes ausliefern. (Foto: Starship)
Der Roboter des Startups Starship soll bald Pakete für Hermes ausliefern. (Foto: Starship)

Hermes: Roboter als Paketboten

In einem Pilotprojekt will Hermes noch im Sommer 2016 die Paketzustellung mithilfe von Robotern in Deutschland testen. Die Zustellroboter stammen von dem europäischen Startup Starship, das 2014 von den zwei Skype-Mitbegründern Janus Friis und Ahti Heinla gegründet wurde. Ihr Roboter verfügt über sechs elektrisch betriebene Rollen, die ihn bis zu sechs Kilometer pro Stunde fahren lassen. Die etwa 50 Zentimeter hohen und 70 Zentimeter langen Roboter sollen das letzte Stück von einem Hermes-Paketshop bis zum Kunden überbrücken.

Dank der Roboter soll die automatisierte Zustellung innerhalb von 30 Minuten ab der Beauftragung durch den Kunden möglich werden. Der Kunde soll den Weg des Roboters über eine Smartphone-App nachverfolgen können. Die Roboter fahren nicht auf der Straße, sondern auf Fußgängerwegen. Obwohl sie völlig autonom ihr Ziel erreichen können, sollen menschliche Operator bei Hermes permanent die Roboter überwachen und bei Bedarf auf eine Fernsteuerung umschalten können.

(Foto: Starship)

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Hermes: Pakete sind im Zustellroboter durch PIN-Codes und Kamera geschützt

Damit die Paketroboter nicht auf dem Weg zum Kunden ausgeraubt werden, sind die Pakete durch eine PIN geschützt. Außerdem verfügen die Roboter über eine Kamera und sollen im Notfall automatisch die Hermes-Zentrale benachrichtigen können. In London, Tallinn und den USA soll der Starship-Roboter bereits ohne größere Probleme getestet worden sein.

Derzeit ist leider nicht bekannt, wo Hermes die Roboter testen will. Geplant ist allerdings, das Pilotprojekt im städtischen Bereich durchzuführen, was bei der geringen Reichweite der kleinen Roboter natürlich auch sinnvoll ist.

Ebenfalls interessant in diesem Kontext ist auch unser Artikel „Hallo, ich bin Toru, der intelligente Lager-Roboter – und das sind meine Schöpfer von Magazino“.

via newsroom.hermesworld.com

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