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Heuristische Evaluierung: Mit UX-Check stöbert ihr Usability-Probleme auf

Heuristische Evaluierung: Mit UX-Check stöbert ihr Usability-Probleme auf

UX-Check ist eine Chrome-Erweiterung, die euch bei der Durchführung einer heuristischen Evaluierung eures Seitendesign helfen kann. Wie das funktioniert, verraten wir euch in unserem Artikel.

Heuristische Evaluierung: Mit UX-Check stöbert ihr Usability-Probleme auf

Heuristische Evaluation. (Grafik: UX-Check)

Heuristische Evaluation: UX-Check hilft euch beim Aufdecken von Usability-Problemen. (Screenshot: UX-Check)
Heuristische Evaluation: UX-Check hilft euch beim Aufdecken von Usability-Problemen. (Screenshot: UX-Check)

Heuristische Evaluierung: So funktioniert UX-Check

Die heuristische Evaluation ist ein vergleichsweise einfacher Weg um Probleme mit dem Interface-Design auszuspüren. Das Konzept wurde ursprünglich von dem Usability-Papst Jakob Nielsen beschrieben. Die Methode basiert auf zehn grundlegenden Prinzipien des Interaktionsdesigns. Damit sollen etwaige Usability-Probleme frühzeitig erkannt und einem der zehn Prinzipien zugeordnet werden können. Die Suche nach den Problemen sollte nach Nielson in einem Team durchgeführt werden, um keine möglichen Fehlerquellen zu übersehen.

Die heuristische Evaluation ist kein Ersatz für den Test mit echten Nutzern, kann aber dabei helfen, schwerwiegende Interface-Probleme frühzeitig zu erkennen. Allerdings ist die Arbeit bisweilen unnötig kompliziert. Wann immer ihr ein anhand der Nielsen-Liste ein problematisches Interface-Element identifiziert, müsst ihr es in einem externen Editor festhalten, um eure Ergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt mit euren Kollegen auszutauschen. Die Chrome-Erweiterung UX-Check soll genau diesen Prozess vereinfachen.

UX-Check: Alle vermerkten Usability-Probleme lassen sich bequem als Word-Dokument exportieren. (Screenshot: UX-Check)
UX-Check: Alle vermerkten Usability-Probleme lassen sich bequem als Word-Dokument exportieren. (Screenshot: UX-Check)

UX-Check: So fühlt ihr eurem Design auf den Zahn

Der Umgang mit der Chrome-Erweiterung ist denkbar einfach: Wenn ihr UX-Check startet, bekommt ihr die zehn von Jakob Nielsen definierten Prinzipien auf der linken Seite eures Browser-Fensters angezeigt. Mit der Maus könnt ihr jetzt einzelne UX-Elemente auswählen. Findet ihr ein Problem, könnt ihr direkt einen Vermerk machen und es in die entsprechende Kategorie einteilen. UX-Check macht dann automatisch ein Screenshot des entsprechenden Elements. Wenn ihr fertig seid, generiert euch die Erweiterung aus euren Notizen und Screenshots ein Word-Dokument, das ihr mit euren Kollegen austauschen könnt.

Wer auf die heuristische Evaluation setzt, um das die Design einer Website aus Usability-Sicht zu bewerten, der sollte einen Blick auf die kostenlose Chrome-Erweiterung werfen. Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang sind unsere Artikel „Shop-Usability verbessern: Produktseiten, Warenkorb und Checkout im Fokus“ und „Die Top 10 der News-Portale im Usability-Test: Wie nutzerfreundlich sind Nachrichtenseiten?“.

UX Check
Entwickler: chrisgallello
Preis: Kostenlos

via www.producthunt.com

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