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Mit Magie gegen Computerviren: Kein Scherz – Diese Hexe leistet alternativen IT-Support

Mit Magie gegen Computerviren: Kein Scherz – Diese Hexe leistet alternativen IT-Support

Die selbsternannte Hexe und Pastorin („Reverend“) Joey Talley bietet in Kalifornien ihre Dienste als Alternative zum IT-Support an. Mit Magie, Kräutern und Bannsprüchen bringt sie angeblich Computer wieder zum Laufen und kämpft gegen .

Mit Magie gegen Computerviren: Kein Scherz – Diese Hexe leistet alternativen IT-Support

Tech-Hexe Joey Talley. (Screenshot: YouTube/t3n.de)

Tech-Hexe verhext Computerviren

Unter dem Label „Professional Witchcraft Services“ bietet die kalifornische Hexe Joey Talley, die sich aufgrund der liberalen Religionsgesetzgebung als Reverend (Pastorin) der Naturreligion Wicca bezeichnen darf, auf ihrer Website ihre magischen Dienste an. Talley will sich als Alternative zum herkömmlichen IT-Support etablieren, wie sie dem US-Magazin Vice jetzt in einem Interview erzählt hat. Die Tech-Hexe kämpft dabei mit Magie und Kräutern gegen Computerviren – und das angeblich sogar sehr erfolgreich.

Tech-Hexe Joey Talley: Im magischen Einsatz gegen Computerviren. (Screenshot: YouTube/Talley/t3n.de)
Tech-Hexe Joey Talley: Im magischen Einsatz gegen Computerviren. (Screenshot: YouTube/Talley/t3n.de)

Zu ihren Kunden sollen Menschen zählen, die dem herkömmlichen IT-Support ablehnend gegenüberstehen oder die Tech-Hexe nach verschiedenen Versuchen als letzte Möglichkeit zur Lösung ihrer Computerprobleme ansehen. So will Talley einem ihrer ersten Kunden die Alarmanlage wieder repariert haben, sie hatte angeblich eine Blockade in der Wand in Trance gelöst. An der Reparatur sei der Techniker des Unternehmens, das die Anlage eingebaut hatte, zuvor gescheitert.

Hexe heilt Computer mit Magneten

Außerdem hat Talley eigenen Angaben zufolge erfolgreich Malware bekämpft. Dazu arbeitet die Hexe mit Energie, erfühlt Hindernisse und beseitigt diese. Auch die Anrufung von guten Mächten oder der Einsatz von Kräutern soll mit Viren befallene Computer schon „geheilt“ haben. Gefährlich wird es allerdings spätestens dann, wenn die in Kalifornien schon zu regionaler Bekanntheit gelangte Hexe mit Magneten in der Nähe von Computern und Speichermedien hantiert.

Kritik an ihrer Vorgehensweise und Zweifel an den Erfolgen ihrer Arbeit mit Computern wischt Talley gegenüber Vice aber zur Seite. Kritiker sollten lieber das Buch „The Spiral Dance“ lesen, um mehr über die Wirkweise der Wicca-Religion zu erfahren. Die Inanspruchnahme der Dienste Talleys hat allerdings ihren Preis. Nach einer kostenlosen Erstberatung am Telefon fallen pro Stunde 200 US-Dollar für die „Behandlung“ der IT-Geräte an.

via derstandard.at

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3 Antworten
  1. von Lifetime am 03.02.2016 (15:36 Uhr)

    Computer leben von der Lebenszeit welche sie ihren Nutzern stehlen...

    Vielleicht sollte man für sie Crowdfunden um Spammer und Botnetze zum Guten zu konvertieren oder erfolglose IT/Staats-Groß-Projekte zum Erfolg zu bringen....

    Die Befreiung Libyens, des Iraks und Afghanistans waren vermutlich teurer...

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  2. von grosssmutttr am 04.02.2016 (09:20 Uhr)

    Yeah coole Geschäftsidee. Zum Glück noch nicht in Deutschland umgesetzt. Werde gleich ein Gewerbe anmelden :D

    Je absurder die Idee, desto größer der Erfolg. Hat schon oft geklappt...

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  3. von Pico am 06.02.2016 (00:34 Uhr)

    Ich dachte ihr seid eine seriöse Zeitschrift mit relevantem Content. Warum stehlt ihr mit solchen Artikeln unsere Zeit? Oder steht ihr dazu, dann druckt die Hexe aufs Titelblatt in der nächsten Ausgabe und legt den Heftfokus komplett darauf aus.

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