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Highstreet zimmert Online-Händlern eine wunderschöne App für ihren Shop

Highstreet zimmert Online-Händlern eine wunderschöne App für ihren Shop

Immer mehr Menschen kaufen über das oder ein. Obwohl Online-Händler mit responsiven Websites reagieren, verschenken sie das Potenzial, das in nativen und hübsch gestalteten schlummert. Das niederländische Highstreet will das ändern.

Highstreet zimmert Online-Händlern eine wunderschöne App für ihren Shop

(Foto: Highstreet)

Highstreet verpackt Onlineshops in schicke Apps

Wenn Online-Händler ihre Konversion signifikant steigern wollen, kommen sie um eine mobile Shopping-Lösung längst nicht mehr herum. Bereits 57 Prozent der Smartphone- beziehungsweise Tablet-Nutzer kaufen mobil ein. Zwar verstehen sich die meisten Onlineshops vor diesem Hintergrund inzwischen auf eine responsive Web-Ansicht. Bei Performance und Funktionsumfang haben diese gegenüber nativen Anwendungen jedoch häufig noch immer das Nachsehen. Extrem erfolgreiche Shopping-Apps wie etwa die von ASOS bestätigen das.

Der niederländische Design-Shop Flinders hat sich seine App von Highstreet entwickeln lassen. So sieht sie aus. (Screenshot: t3n.de)
Der niederländische Design-Shop Flinders hat sich seine App von Highstreet entwickeln lassen. (Screenshot: t3n.de)

Dieses Problem will Highstreet lösen. Das 2013 in den Niederlanden gegründete Startup versteht sich als „Shopping-App-as-a-Service“-Anbieter und hilft Händlern dabei, ihren Shop schnell und ohne große Mühe in eine vollwertige App für iPhone und Tablet zu verwandeln. Neu ist das Konzept nicht, mit Anbietern wie Poq Commerce oder GPShoppers gibt es bereits ähnliche Angebote am Markt. Jedoch setzt Highstreet nach eigenen Angaben auf einen stark designgetriebenen Ansatz.

In 3 Schritten zur vorzeigbaren Shopping-App

Laut Thijs van Schadewijk, Gründer von Highstreet, stehen besonders User-Experience und die vereinfachte Anbindung an bestehende Shopsysteme im Fokus des Angebots. Die Überführung eines Onlineshops in eine App erfolgt bei Highstreet in drei Schritten:

  • Zunächst docken Händler ihr Shop-Backend über ein spezielles Plugin an die Cloud-Plattform von Highstreet an. So können später alle relevanten Daten wie beispielsweise der Produktkatalog in die von Highstreet konzipierte App übertragen werden. Unterstützt werden derzeit die Shopsysteme von Magento, Intershop und Demandware.
  • Anschließend bereiten Händler über ein eigens von Highstreet entwickeltes Content-Management-System weitere Shop-relevante Informationen. Mithilfe des CMS lassen sich beispielsweise großformatige Lookbooks zum Sortiment erstellen und auch Sonderangebote kreieren.
  • Zu guter Letzt gestaltet das Team von Highstreet auf Basis eingereichter Styleguides eine individuell an die Bedürfnisse des Händlers angepasste Shopping-App. Berücksichtigt wird dabei unter anderem die optische Anpassung von Schriftarten, Farben und Bedienelementen. Nachdem der eigene Bezahldienstleister an das Checkout-System von Highstreet angeschlossen wurde, steht die App im App Store zum Download bereit.

Preise und Verfügbarkeit von Highstreet

Der Dienst von Highstreet wird bereits von einigen bekannten Shopgrößen genutzt, unter anderem von der Mode-Marke Scotch & Soda. Deutschsprachige Online-Shops werden größtenteils unterstützt. Über die die Entwicklung einer maßgeschneiderten Shopping-App hinaus bietet Highstreet auch die Anbindung an gängige Beacon-Lösungen an, sodass der Dienst künftig auch für stationäre Händler interessant sein dürfte.

Der Dienst hat jedoch seinen Preis: Wie uns Thijs van Schadewijk auf Nachfrage mitteilt, werden für die Nutzung der Highstreet-Plattform monatlich ab 500 Euro fällig. Zudem fällt für das maßgeschmeiderte Design eine Einmalzahlung in Höhe von rund 6.000 Euro an. Immerhin arbeitet das Startup daran, Online-Händlern ein Rundumsorglos-Paket für den mobilen Auftritt zu schnüren: Derzeit sondiert man die Unterstützung weiterer Shopsysteme wie Shopify, Hybris oder Lightspeed.

via thenextweb.com

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