t3n News Digitales Leben

„Manchmal passieren guten Robotern schlechte Dinge“ – Der trampende Roboter hitchBOT wurde zerstört

„Manchmal passieren guten Robotern schlechte Dinge“ – Der trampende Roboter hitchBOT wurde zerstört

Der kleine Robotor hitchBOT, der bereits durch Deutschland und Kanada getrampt ist, wurde in den USA von Unbekannten zerstört. Seine Reise endet damit vorerst. Das Experiment soll aber weiter gehen. 

„Manchmal passieren guten Robotern schlechte Dinge“ – Der trampende Roboter hitchBOT wurde zerstört

hitchBOT auf US-Tour (Screenshot: Vimeo)

Es kam, wie es kommen musste

Es ging gefühlt schon viel zu lange gut. Ein kleiner Robotor mit Schwimmnudel-Extremitäten, Eimer-Körper, LED-Visage und Tablet-Hirm trampte ganz allein durch die Weltgeschichte und blieb dabei völlig unversehrt. Seine Reise führte ihn bisher quer durch Kanada und durch Deutschland. Jetzt passierte auf seiner Reise durch die USA nach nur zwei Wochen das, was irgendwann passieren musste: hitchBOT fiel offenbar ein paar üblen Typen zum Opfer. In der Nacht auf Sonntag gaben sie bekannt, dass hitchBOT zerstört wurde und seine Reise vorzeitig beendet wurde. „Manchmal passieren guten Robotern schlechte Dinge.“, schreiben seine Macher, auf dem Blog, der hitchBOTs Reise dokumentiert.

hitchBOT Roboter kaputt
Bis Kalifornien sollte die Reise von hitchBOT gehen. Er hat es nur bis Philadelphia geschafft. (Screenshot: Google Maps/ hitchbot.me)

Die Zerstörung von hitchBOT soll nicht gerächt werden

Die Reise von hitchBOT ist damit natürlich erstmal vorbei. Das Experiment hingegen erklären die Macher keineswegs als beendet. Das teilten sie den enttäuschten Fans auf ihrem Blog mit. Bevor es weitergeht, will sich hitchBOTs „Familie“ zunächst darauf konzentrieren, aus diesem Vorfall zu lernen. An einer Suche nach den Übeltätern sind die „Hinterbliebenen“ ausdrücklich nicht interessiert.

Bis es zu dem unglücklichen Vorfall kam, hatte hitchBOT auf seiner US-Tour Boston, Salem, Gloucester, Marblehead und New York City sowie Deutschland und Kanada in vorangegangenen Reisen hinter sich gelassen. Als trampender Robotor sollte er zeigen, wie Menschen mit Robotern interagieren. Seine Reisen könnt ihr auf Instagram, Facebook, oder Twitter nachverfolgen. Die letzten zwei Wochen seht ihr hier:

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
3 Antworten
  1. von Tobias Goth am 03.08.2015 (15:17 Uhr)

    Darauf nicht zu reagieren halte ich persönlich für Fahrlässig und das sendet irgendwie ein absolut falsches Signal ... wobei die Behörden wohl dennoch ihre Arbeit tun werden.

    Antworten Teilen
  2. von Stranger with candy am 04.08.2015 (18:06 Uhr)

    Das war so was von klar das der in den USA zerstört wird.

    Antworten Teilen
  3. von andreas L.E. am 05.08.2015 (00:36 Uhr)

    kleine anmerkung: da unbekannt ist, wer es war ,können es auch miese Typinnen gewesen sein oder gar wilde Tiere ;-)

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Roboter
Was ist eigentlich die „robots.txt“-Datei?
Was ist eigentlich die „robots.txt“-Datei?

Die robots.txt – gesehen haben wir sie alle schon mal, aber was macht sie eigentlich und wofür ist sie zuständig? » weiterlesen

Unsere Freunde, die Roboter: EU will Roboter künftig als „elektronische Personen“ klassifizieren
Unsere Freunde, die Roboter: EU will Roboter künftig als „elektronische Personen“ klassifizieren

Das EU-Parlament will offenbar ein europaweites Roboter-Register einführen. Besonders ausgeklügelte Roboter sollen zudem einen Status als elektronische Personen erhalten – inklusive spezieller … » weiterlesen

Dieser Roboter-Einkaufswagen folgt dir im Supermarkt durch die Regale
Dieser Roboter-Einkaufswagen folgt dir im Supermarkt durch die Regale

Die US-Supermarktkette Walmart arbeitet an einem Roboter-Einkaufswagen. Dieser soll Kunden durch die Regale folgen und ihre Einkäufe transportieren, aber auch den Einkaufszettel verwalten und … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?