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Hitzewelle: So schützt du Computer und Smartphone bei über 30 Grad

Hitzewelle: So schützt du Computer und Smartphone bei über 30 Grad

Bei einer Hitzewelle mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad müssen , Computer, aber auch und Monitor zu Hause und im Büro besonders geschützt werden. Wir geben euch die wichtigsten an die Hand, damit eure IT-Geräte gut durch die Hitze kommen.

Hitzewelle: So schützt du Computer und Smartphone bei über 30 Grad

IT-Geräte bei Hitze nicht überstrapazieren. (Foto: Shutterstock)

Gerade schnauft die Hitzewelle einmal tief durch, aber in den nächsten Tagen ist schon wieder mit Temperaturen weit jenseits der 35 Grad zu rechnen. Dann kommen nicht nur Mensch und Tier ins Schwitzen, auch technische Geräte leiden unter der Hitze und benötigen besondere Pflege und Vorsichtsmaßnahmen. Im Folgenden findet ihr einige wichtige Tipps, wie ihr mögliche Schaden für Smartphone, Computer und Co. vermeidet.

Smartphone: Fehlender Lüfter und anfälliger Akku

Smartphone und Tablet sind bei der Hitze besonders gefährdet, denn sie können sich nicht über integrierte Lüfter Abkühlung verschaffen. Auch der integrierte Lithium-Ionen-Akku ist besonders hitzeanfällig. Spätestens ab einer Außentemperatur von 35 Grad drosseln sich die Prozessoren der Mobilgeräte früher, die Leistung sinkt. Jetzt sollten aufwendige Anwendungen wie 3D-Spiele möglichst unterlassen werden.

Das Smartphone sollte bei großer Hitze eher geschont werden. (Foto: mikecogh / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Unbedingt vermieden werden sollte, Smartphone oder Tablet bei direkter Sonneneinstrahlung zu lagern, etwa auf dem Armaturenbrett im Auto. Darunter können dann auch Gehäuse und Display leiden. Schaltet sich das Smartphone bei zu großer Hitze unerwartet selbst ab, sollte es vor dem Wiedereinschalten einige Zeit an einem kühlen Ort gelagert werden. Eventuell hilft es, die Schutzhülle zu entfernen.

Kühlung: Lüfter und Gehäuse vom Staub befreien

Wer bei großer Hitze an Desktop-PCs und Notebooks arbeitet, sollte für Schatten und wenn möglich eine Abkühlung, etwa durch einen Ventilator sorgen. Es empfiehlt sich auch, die Luftfilter zu säubern und Staub im Gehäuseinneren zu entfernen, damit die Durchlüftung besser funktionieren kann. Festplatten halten Maximaltemperaturen von 50 bis 60 Grad aus, allerdings sollte dennoch ein regelmäßiger Backup erfolgen. Schließlich können auch Blitzeinschläge von Sommergewittern für einen Ausfall sorgen.

Staub im Geräteinneren kann die Kühlungsleistung senken. (Foto: Edmund Tse / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Insgesamt gilt, dass die allermeisten IT- und Bürogeräte bei großer Hitze schlechter arbeiten oder sogar ausfallen können. Aufwendige Arbeiten, etwa Backup-Sitzungen bei Netzwerkspeichern (NAS), sollten möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden, wenn es kühler ist. Wer hat, kann auch den Tintendrucker in einen kühlen Raum stellen, dann trocknen die Tintenpatronen nicht aus.

Wie ihr trotz Außentemperaturen von über 30 Grad im Büro zurechtkommt, lest ihr in unserem Artikel „Arbeiten trotz 30 Grad – 8 Tipps für mehr Sommer im Büro“.

via www.heise.de

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Eine Antwort
  1. von Max am 07.07.2015 (09:10 Uhr)

    Ach man soll das Smartphone nicht in der Sonne liegen lassen, weil es sonst zu warm wird?? Danke für den tollen Tipp und den nützlichen Artikel -.-

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