Unternehmen bei Google+: H&M bietet exklusive Inhalte, Interaktion und viel Bildmaterial
Mit 2.500 Läden verteilt über 44 Märkte weltweit ist H&M ein mächtiger Global Player, nicht nur unter den Textilunternehmen. Aber über die Realwelt hinaus ist das Unternehmen auch in den sozialen Netzwerken obenauf. Über 950.000 Menschen verfolgen das Treiben des schwedischen Mode-Einzelhändlers bei Google+. Dass H&M nicht nur still und heimlich wahrgenommen wird, sondern Interaktion mit seinen Fans schafft, zeigen die durchschnittlich 72 +1 per Post sowie die durchschnittliche Anzahl von 22 Kommentaren pro Beitrag.
Der Erfolg im Bereich Social Media liegt unter anderem in Auswahl und Frequenz der bereitgestellten Inhalte begründet. Jeden Tag gibt es Neues zu sehen und zu lesen auf der Google+-Präsenz von H&M. Inspiration in Form von Bildern, Videos und selbstverständlich einer Menge Mode seien Grund für den Erfolg, erklärt Frau Tappert. Interessierten wird Mode in ästhetisch ansprechender Art und Weise gezeigt, oft befindet sich angehängt an das von Models und Berühmtheiten der Branche Vorgeführte ein Link in den H&M Shop.
Neben dem bloßen Zurschaustellen von Mode wird der Newsstream von H&M regelmäßig mit interaktiven Inhalten gefüllt. Gewinnspiele, Fotowettbewerbe, Geschmacksfragen sowie kleinere Gimmicks ziehen die Besucher des H&M-Accounts in ihren Bann. Exklusive Einblicke in neue Kollektionen oder Behind-the-Scenes-Material zum Beispiel zu einem aufkommenden Vogue-Fotoshooting ergänzen das Social Media Angebot.
Ripples und Social Extensions in AdWords für mehr Klicks, +1 und Follower
Mittels Googles Analysetool Ripples verfolgt H&M, wer welche Inhalte geteilt hat und was dazu geschrieben wurde. Dadurch lässt sich ablesen, wie Posts sich im Google+-Universum verteilen, wer die Influencer sind und wie sich eine Community zu bestimmten Inhalten verhält. Ein weiteres von H&M genutztes Google-Feature sind die Social Extensions in AdWords, über die sich die Google+ Unternehmensseite mit AdWords-Kampagnen verknüpfen lässt. Die Social Extensions in AdWords verhelfen dem Unternehmen zu mehr direktem Traffic auf die Google+-Seite, befeuern die Markenempfehlungen in Form von +1 und fördern das stetige Wachstum der Anzahl der Follower.
Weiterführende Links:
- H&M uses Google+ to connect with over 940,000 users and deliver engaging exclusive content - services.google.com
- Messen – Google+ für Unternehmen - google.com
- Warum Unternehmen Google+ nutzen sollten [Infografik] - t3n News
- Google+ eine „Geisterstadt“? - t3n News









von Farlexy 13.06.2012 (13:21Uhr) 1.
ich bin nicht überzeugt von den schlußfolgerungen des autors. 5000fans/likes gibts ab 10€ im Netz. Das fehlen einer G+VanityURL macht den Dienst unnütz wie die Google-eigenen Suchergebnisse zeigen: H&M bei facebook wird gefunden, die G+ Seite nicht.
Ausnahmslos jeder social-roll-out von Google war bisher ein "setzen 6" - google wave oder buzz waren auch mit technischem riesenaufwand gehyped, hatten börsennotierte Premiumnutzer und habens doch nicht gebracht. Und der G+ roll-out für Firmen ist die Steigerung von schlecht: Mapseinträge wurden unangekündigt zu Places(ehemals Branchencenter) migriert, PlacesEinträge wurden ungefragt zu Profilen gewandelt und in Maps sogar teilweise fehlerhaft verknüpft.
Ganz zu schweigen von den "Schweine-Designs": die automatisch von Google erstellten G+Firmenseiten wurden mit den Logos auf Places befüllt, was zur folge hat, dass ausnahmslos jede Seite erstmal hässlich war, da die Bilder in einem anderen Seitenverhältnis angelegt sind.
Kurzum: google handelt wie im rausch völlig gegen die interessen der nutzer um auch ein stück sozialkuchen zu kriegen.
aber es kommt ja noch schlimmer: wer neben analytics auch webalyzer oder piwik kennt, dürfte schonmal gesehen haben, dass die in analytics hinterlegten zahlen ein witz sind...und nicht mit deutschen datenschutz konform. da überzeugt mich das ach so tolle "ripley" analyse tool als beweis für die effizienz von google+ auch nicht.
G+ ist notwendig, weil Google es will. G+ ist unnütz, weil der User es so will.
von Vincent 13.06.2012 (14:09Uhr) 2.
Im englischen Google ist die Google+ Page vor der Facebook Page aber ist ja auch wurscht ;)
von Martin 13.06.2012 (14:30Uhr) 3.
Sorry, aber die Zahlen beeindrucken mich nicht. Fast eine Million Follower und rund 100 Interaktionen pro Post? Das sind 0,0001% und das ist selbst für G+ wenig.
Außerdem: "Gewinnspiele, Fotowettbewerbe, Geschmacksfragen sowie kleinere Gimmicks ziehen die Besucher des H&M-Accounts in ihren Bann." - Ist das ein PR-Text?
von Robert 13.06.2012 (18:55Uhr) 4.
@Martin: Stellt sich auch gleich die Frage, von wem der PR Text kommt. H&M oder Google(+)? ;)
Aber man muss schon zugeben, dass das Verhältnis von Interaktion zur Followerzahl wirklich nicht sehr beeindruckend ist. Aber Zahlen sind letztendlich auch nicht immer DAS Mittel zur Erfolgsmessung, da hängt viel von den verfolgten Zielen ab...
von daniel 14.06.2012 (12:34Uhr) 5.
Man muss bei G+ "Zahlen" auch berücksichtigen... es werden nur die ÖFFENTLICHEN Reaktionen gezählt. 90% der User Teilen aber privat. Das taucht in keiner Statistik auf.
In so fern sind diese Angaben eh ein Witz.
von SocialLife - Google+ vs. Facebook 14.06.2012 (17:19Uhr) 6.
[...] ihre Fanseiten nutzen und welcher Content besonders oft geteilt wird. Die Webseite t3n.de hat in einem Artikel dieses Thema aufgegriffen, und anhand von H&M gezeigt, wie effektiv Google+ für Marken sein [...]
von Lesetipps zum Wochenende (KW 24) «… 16.06.2012 (16:21Uhr) 7.
[...] Google+: 950.000 Follower auf Google+ – irgendwas macht H&M anscheinend ziemlich gut. Ein paar nähere Infos dazu gibt es bei t3n. [...]