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Die Hoaxmap sammelt widerlegte Flüchtlingsgerüchte – und du kannst dabei helfen!

Die Hoaxmap sammelt widerlegte Flüchtlingsgerüchte – und du kannst dabei helfen!

Die Hoaxmap ist eine interaktive Map und sammelt widerlegte Flüchtlingsgerüchte. Ein wichtiges Projekt, das du leicht unterstützen kannst!

Die Hoaxmap sammelt widerlegte Flüchtlingsgerüchte – und du kannst dabei helfen!

(Screenshot: Hoaxmap.org)

Auch so kann man Google Maps nutzen: Freiwillige sammeln auf einer Hoaxmap vermeintliche Tatorte angeblich kriminell gewordener Flüchtlinge und verlinken die Ortspunkte mit widerlegenden Berichten.

Mit ihrem Online-Archiv wollen sie der Verbreitung von Falschmeldungen entgegentreten. „Spätestens seit Mitte des vergangenen Jahres ist zu beobachten, dass zunehmend Gerüchte über Asylsuchende in die Welt gesetzt und viral verbreitet werden“, heißt es auf der Webseite.

Hoaxmap: Diese interaktive Google Map sammelt widerlegte Flüchtlingsgerüchte

Hoaxmap will Flüchtlingsgerüchte stoppen. (Screenshot: Hoaxmap.org)
Hoaxmap will Flüchtlingsgerüchte stoppen. (Screenshot: Hoaxmap.org)

Das Projekt wurde in Leipzig gestartet. Die Macher beschränken sich auf Gerüchte und Berichte aus Deutschland und in wenigen Fällen auch aus Österreich. Bislang sind 187 Fälle aufgeführt. Die Freiwilligen machen jedoch auch klar, dass das Projekt keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Besucher sind zudem aufgefordert, eigene Ergänzungen per E-Mail oder Twitter an die Betreiber zu melden.

Die Palette an widerlegten Gerüchten reicht von angeblichen Belästigungen über Diebstahl bis hin zu Tötungen. Enthalten sind auch zwei kürzlich hitzig diskutierte Vorfälle aus Berlin: Zum einen der Fall eines Flüchtlings, der angeblich aufgrund katastrophaler Zustände beim Landesamt für Gesundheit und Soziales gestorben sei. Zum anderen der Fall einer 13-Jährigen, die von Flüchtlingen vergewaltigt worden sei. Beide Anschuldigungen stellten sich als falsch heraus.

In den letzten Monaten haben sich viele digitale Projekte von kreativen Freiwilligen entwickelt, die zum einen Flüchtlingen helfen, aber auch besorgten Bürgern als Informationsquelle dienen sollen. Lest dazu auch unseren Artikel „Wie die Flüchtlingskrise das digitale Deutschland aktiviert [Kolumne]“.

via futurezone.at

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Eine Antwort
  1. von grep am 10.02.2016 (14:18 Uhr)

    Hallo ...,


    "[sic!] (...) Bislang sind 187 Fällen aufgeführt (...)" steht in diesem Artikel und interessanterweise definiert die Zahl '187' im StGB (dem deutschem Strafgesetzbuch) jenen Paragraphen welcher um 'Verleumdung' handelt.

    In den USA, in Kalifornien steht die '187' für die 'California Penal Code Section' (dem 'Mordparagraphen'), im Rap-Business ist '187' synonym für einen anstehenden Mord ... und auch Wikipedia sieht die '187' als tödliche Zahl an.

    A. Quelle: http://www.leginfo.ca.gov/cgi-bin/displaycode?section=pen&group=00001-01000&file=187-199
    B. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/187_-_Eine_tödliche_Zahl
    C. Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/187_(slang)
    D. Quelle: http://dejure.org/gesetze/StGB/187.html


    Ciao, Sascha.

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