Hojoki: Cloud-Dienste-Aggregator und Kollaborationswerkzeug in einem

Hojoki: Cloud-Dienste-Aggregator und Kollaborationswerkzeug in einem
Das Chemnitzer Startup mit dem Namen Hojoki hat ein webbasiertes Produktivitätstool entwickelt, mit dem diverse Cloud-Dienste aggregiert werden können. In einem Aktivitätsstream lassen sich Aktualisierungen und Neuigkeiten überblicken, mit Kollegen bearbeiten und austauschen. 

Hojoki – „Make All Your Cloud Apps Work As One“

Hojoki gibt es bereits seit einigen Monaten und wird bislang in einer offenen und kostenlosen Beta betrieben. Anfänglich konnten im Newsstream des Dienstes Cloud-Anwendungen wie Dropbox, Google Docs and Calendar, Github, Highrise verknüpft werden, um Änderungen nachzuverfolgen. Diese verknüpften Dienste sind als Grundlage für Projekte zu betrachten, die sich in Workspaces anlegen lassen. In diese fließen manuell verknüpfte Ordner und  Dokumente aus den verknüpften Diensten ein. Diese können von Nutzern kommentiert oder heruntergeladen werden. Sobald eine Änderung durchgeführt oder etwas Neues hochgeladen wird, erscheint dies direkt an oberster Stelle im Newsstream. Um eine bestimmte Mitteilung oder Datei im Stream zu finden, steht ein Suchfenster zur Verfügung. Für eine erleichterte Zuordnung können Nachrichten etc. auch mit Tags versehen werden.

hojoki services
Hojoki – Dropbox, Github, Yammer und mehr in einem Stream darstellen

Der Service wird stetig um neue Funktionen und Dienste erweitert. Seit dem gestrigen Montag ist es nun möglich, Services wie Evernote, Google Reader, CloudApp, Google Contacts und Mendeley zu verknüpfen. Die Anzahl der Dienste ist bereits recht beachtlich. Viele von ihnen sind besonders in der Business- und Entwicklerwelt angesiedelt – beispielsweise Yammer, Basecamp, Zendesk, Github, Beanstalk etc.

Neben der Web-App verfügt das Produktivitätstool zudem über Apps für iOS und Android, mit denen es ein Leichtes ist, unterwegs Up-to-Date zu bleiben, zu kommentieren sowie neue Nutzer zu Diskussionen einzuladen. Auf den ersten Blick hinterlässt Hojoki einen recht viel versprechenden Eindruck, wobei nicht unbedingt zu empfehlen ist, seinen Google Reader oder Twitter einzubinden – zumindest, wenn man viele Feeds abonniert oder eine lebendige Timeline hat.

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Eine Antwort
  1. von natterstefan 24.08.2012 (11:58Uhr) 1.

    Schaut sehr interessant aus. Werde mal sehen wie sich das für Seminararbeiten im Studium einsetzten lässt.

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