Homepage-Baukasten Adobe Muse: NetObjects Fusion 15 Jahre später

In einer frühen Betaversion lässt Adobe sein neuestes Projekt Muse auf die interessierte Netzgemeinde los. Muse ermöglicht die Erstellung von HTML-Websites ohne HTML-Kenntnisse. Dabei setzt es auf eine Benutzeroberfläche, die an Indesign und Illustrator erinnert. So werden sich Printdesigner bei Muse sofort heimisch fühlen.

Das Konzept von Muse gab es schon zu Netscape-Zeiten

Muse ist ein Layout-Programm für Websites. Da es als lediglich 5 MB große Air-Anwendung angelegt ist, läuft es auf allen Plattformen, auf denen es das Air-Framework gibt, insbesondere unter Mac und Windows. Optisch erinnert Muse an verschiedene Adobe-Produkte.

Die Herangehensweise an ein neues Projekt wurde vom Dreamweaver übernommen, die Paletten und Toolboxes erinnern mal an Indesign, mal an Illustrator. Vom Workflow her orientiert Muse sich recht nah an Illustrator.

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Adobe Muse: Startbildschirm a la Dreamweaver

Sämtliche Seitenelemente werden per Drag & Drop angeordnet und skaliert. Eigenschaften werden über Kontextdialoge festgelegt. Die Preview ist in die App integriert und läuft auf der Basis der Webkit-Engine. Andere Browser lassen sich zusätzlich einbinden.

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Adobe Muse: Print goes Web, exakte Pixelierung inbegriffen

Häufig benutzte Designelemente, wie Menüs und andere Navigationselemente, sind in der Anwendung als so genannte Widgets hinterlegt und können simpel in das Layout gezogen werden. So entstehen Websites, die sich nicht sehr stark voneinander zu unterscheiden brauchen.

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Adobe Muse: Der Layoutbereich

Adobe Muse – Starke Reminiszenzen an NetObjects Fusion

Genau eine solche Lösung gab es Mitte der Neunziger schon einmal. Sie nannte sich NetObjects Fusion und kam in jeder mir bekannten Design-Agentur zum Einsatz. Das Funktionsprinzip war identisch: Man schob seine Layout- und Inhaltselemente mit der Maus in einem grafischen Editor zusammen und schaute sich das Ganze in einer integrierten Vorschau an. Wollte man dann den für den Browser erforderlichen HTML-Code erzeugen, klickte man auf „Publish“ und erhielt einen mehr oder meistens eher minder qualitativ hochwertigen Code.

Nahm man eine Änderung an der Site vor, und sei es auch nur ein Wort auf irgendeiner Unterseite, musste man die komplette Site neu generieren lassen. Optimierungen am HTML-Code im Nachhinein vorzunehmen, bot sich aufgrund des sagen wir ganzheitlichen Konzeptes der permanenten Seiten-Neuerzeugung nicht an.

Mit dem Erscheinen des Dreamweaver 1999 nahm die Bedeutung der NetObjects-Lösung rapide ab. Endlich war es Designern möglich, in den Code einzugreifen. Kompromisse waren fortan nur noch aufgrund der Browserarchitekturen, aber nicht mehr schon wegen des verwendeten Tools notwendig. Auch Microsofts Konkurrenzlösung Frontpage verlor immer mehr Anhänger. Der Frontpage-Quellcode stand völlig zu Recht in dem Ruf, von absolut grenzwertiger Qualität zu sein.

Tools, die eine Kombination von Code-Editing und grafischer Oberfläche darstellten, gewannen in der Gunst der Entwickler. Natürlich gab es auch damals schon die ganz Harten, die die Auffassung vertraten, Vi sei der einzige Editor, den Webdesigner brauchten. Meist konnte man es deren Websites aber auch ansehen…

In den letzten Jahren nahm nach meinem Gefühl der Bedarf an visuellem Webdesign immer weiter ab. Vorhandene Lösungen wie Rapid Weaver oder Apples iWeb decken den vorhandenen Bedarf nach meiner Auffassung völlig.

Auf dem Vormarsch sind indes weiterhin die Homepage-Baukästen im Web. Hierzu haben wir auf t3n erst vor kurzem einen umfangreichen Test veröffentlicht. Ebenso werden Homepage-Baukästen im kommenden t3n Magazin 25 eine Rolle spielen.

Adobe Muse richtet sich an Designer, nicht an den Endkunden

Nun will mit Muse an die erfolgreichen Zeiten anknüpfen, in denen Designer NetObjects Fusion verwendeten. Das Produkt gibt es übrigens heute noch, spielt aber keine nennenswerte Rolle und kommt auch in keiner der mir bekannten Agenturen mehr zum Einsatz.

Ich hätte Adobe Muse als Angebot an Endkunden verstanden und möglicherweise sogar für gut befunden. So legt Adobe das Produkt aber nicht an, wie man der geplanten Preisgestaltung entnehmen kann. Immerhin 20 US-Dollar monatlich will Adobe nach Ablauf der Betaphase für Muse kassieren. Wer sich auf ein Jahr festlegt, bezahlt 180 US-Dollar. Das lohnt sich nur, wenn man Muse als Tool für den Designeinsatz am Kunden ständig verwendet, sprich gewerblich Websites erstellt.

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Adobe Muse und die Wedding-Page von Emily und Rocky

Adobe scheint immer noch nicht davon überzeugt zu sein, dass es keinen Bedarf an reinen Pixeleditoren für das Webdesign gibt. Außerdem wird es nicht genügend reine Printdesigner geben, die davon zu überzeugen sein werden, sie könnten mit Muse ihren Aktionsradius ins Web erweitern und so Neukunden akquirieren.

Klar, man kann mit Muse ganz schicke Sachen machen. Einige davon seht ihr in der folgenden Galerie. Nur muss ja auch klar sein, dass diese Websites letztlich nicht mit Muse gemacht sind. Mit Muse wurden lediglich die Layout- und Inhaltselemente zusammengeschoben. Grundlegende Fragen, etwa diejenige nach der Informationsarchitektur beantwortet Muse dem Printdesigner nicht etwa automatisch. Hier muss Wissen vorhanden sein, das mit Muse umgesetzt werden kann.

Zudem ist ein System wie Muse insoweit beschränkt, als es dem Designer ein Subset von Features aus dem weiten Raum des Webdesign verfügbar macht. Mit diesem Subset kann er arbeiten, über den Horizont der Software hinaus kann er nicht gehen. Es sei denn, er ist doch ein verkappter Experte, denn dann kann er in Muse auch eigenen HTML-Code einfügen, braucht Muse mithin also nicht…

Ich würde wetten wollen, dass wir von Adobes neuem Homepage-Tool in einem Jahr nichts mehr hören werden.

Wer sich Muse ansehen will, kann das derzeit im Rahmen der kostenlosen Betaphase tun, benötigt für alle Funktionen jedoch einen Catalyst-Account, über den das Publishing abgewickelt wird. Muse kann mit vorhandenen Sites arbeiten, diese müssen jedoch zwingend aus HTML-Seiten bestehen, die die entsprechende Extension aufweisen. PHP- oder andere Dateien kann Muse selbst dann nicht öffnen, wenn sich ausschließlich HTML-Code darin befindet.

Ein entsprechendes Portal für die Betaphase hat Adobe mit MusePreRelease.com bereits veröffentlicht.

Was haltet ihr von Muse? Brauchen Printdesigner einen Homepage-Baukasten, um Neukundengeschäft zu akquirieren? Sind Kunden bereit, ihre Vorstellungen einem limitierten Featureset unterzuordnen? Wärt ihr bereit, 180 Dollar im Jahr für einen grafischen Webeditor zu bezahlen?

Screenshotgalerie zu Adobe Muse mit einigen Beispielwebsites

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39 Answers

  1. von flo. 15.08.2011 (19:44Uhr) 1.

    Naja ... Selber coden ist immer noch die bessere wahl! :>

  2. von Homepage-Baukasten Adobe Muse: NetObject… 15.08.2011 (20:32Uhr) 2.

    [...] Weiterlesen bei t3n >> [...]

  3. von Julia aus Köln 15.08.2011 (22:22Uhr) 3.

    Schöner Bericht, der alte Erinnerungenen (oder waren es Alpträume ?!?) wieder wach werden läßt...
    Kannte auch NetObjects Fusion und bin auch öfters verzweifelt... Der Bericht ist ehrlich und beschönigt nichts - und auch ich räume Adobe Muse keine allzu großen Chancen ein.

    Für Endkunden ohne größeren Kenntnisse wird es zu kompliziert und teuer werden. Profis nutzen andere Software oder programmieren es von Hand und für alle dazwischen gibt es fertige Templates oder Software wie Artisteer, mit der man auch prima Ergebnisse erzeugen kann...

  4. von rubycon 15.08.2011 (22:22Uhr) 4.

    Da kann ich flo. nur zustimmen, insbesondere was Optimierungen angeht kann das Tool sicher nicht mithalten. Aber naja, es soll auch Leute geben die stolz auf ihre 1&1 Do-it-yourself Homepage sind... :-)

  5. von Norman 15.08.2011 (23:14Uhr) 5.

    sinnlos.. wenn man es Frontpage 2 genannt hätte, wäre es wenigstens lustig gewesen ^^
    im Ernst, schaut euch den Quellcode von muse.adobe.com (angeblich mit Muse gemacht) doch mal bitte an, schlimm und ziemlich traurig :/

  6. von Homepage-Baukasten Adobe Muse: NetObject… 16.08.2011 (01:52Uhr) 6.

    [...] den Originalbeitrag weiterlesen: Homepage-Baukasten Adobe Muse: NetObjects Fusion 15 Jahre später … Content/ Zitat Ende Klicken Sie einfach auf den Link unter "Beitrag weiterlesen", dann gelangen [...]

  7. von Uwe 16.08.2011 (06:40Uhr) 7.

    Der Caschy hat das ja schön in seinem Blog kommentiert.

  8. von robbz 16.08.2011 (09:42Uhr) 8.

    Also aus Programmierersicht ist das Ding mit Sicherheit garnicht zu gebrauchen.

    Wenn ihr euch jetzt aber mal vorstellt ihr wärt ein Designer, der von HTML 0 Ahnung hat, dann könnte das Programm eventuell ganz gut ankommen. Nur bisher hat es auch niemand vermisst und jeder hat "irgendwie" ne Homepage hinbekommen.

    Ist übrigens dasselbe wie mit Artisteer. Der erzeugt auch einen ultra-gräßlichen Code. Aber für Leute die nicht programmieren können/wollen ist es halt die einfachere Methode.

  9. von Sven van der Velde via facebook 16.08.2011 (09:49Uhr) 9.

    gabs doch vor 10 jahren schon :)

  10. von Marcus Buchwald via facebook 16.08.2011 (09:54Uhr) 10.

    Für "mal eben auf die Schnelle ne Homepage basteln" sicherlich eine Option. Wer professionelle Ergebnisse erzielen will, sollte m.E. allerdings nach wie vor auf Handarbeit vom Spezialisten setzen. Ich geh ja auch nicht mit der Elektro-Kettensäge aus dem Baumarkt in den Wald um Akkordarbeit zu leisten.

  11. von Björn Biege via facebook 16.08.2011 (09:59Uhr) 11.

    mhm... erinnert mich an meine erste homepage die ich vor 10 jahren gebastelt habe... mit frontpage xD 1 monat habe ich es ausgehalten und dann lieber selber html gelernt um es vernünftig zu machen. solche editoren werden in meinen augen das coden von hand nie überbieten können was die qualität des codes an geht. für anfänger zum einstieg sicher ganz lustig, dort würde ich dennoch dreamweaver vorziehen und dann nach einer einstiegsphase den wysiwyg ganz bei seite legen. nach einer weile kann man sich aus dem code dann eh im kopf ein bild der struktur zusammenbasteln, und ist somit wesendlich schneller wenn man alles zu fuß erstellt finde ich, als dich alles zusammen zu klicken.

  12. von Rainer Schleevoigt 16.08.2011 (10:04Uhr) 12.

    Sicher wird es dafür einen Markt geben. Und der Quellcode ist dann auch egal. Lweider kommt es dann vor, dass Kunden kommen: „wir haben das schon fast fertig und brauchen jetzt noch ein paar XING/FaceBook/youtube-Funktionalitäten“. Dann ist es schwierig auf die Nichtnachhaltigkeit solcher Baukästen hinzuweisen. Muse als Templategenerator für TYPO3? Nein danke!

  13. von Sven Bolz via facebook 16.08.2011 (10:10Uhr) 13.

    Ich schreib mein html lieber selbst, da weiss ich was ich hab und muss mir nicht noch den Kram angucken und ggf. korrigieren, den Mr Editor da so fabriziert hat.

  14. von Christoph Bach via facebook 16.08.2011 (10:17Uhr) 14.

    Adobe hat anscheinend so ein Regal. Da sammelt man mit der Zeit alle „Schuss in den Ofen“-Awards. Muse hat sich seinen Platz schon gesichert, obwohls nicht mal verfügbar ist.

  15. von flo. 16.08.2011 (10:20Uhr) 15.

    Da kommt dann aber auch noch hinzu, dass der Code dann auch schlicht unwartbar wird. Ich wünsche jedem der diesen Editor benutzt schon jetzt viel Spaß damit! :D

  16. von Florian Böhme via facebook 16.08.2011 (10:37Uhr) 16.

    "Gefällt mir nicht"

  17. von Rainer Schleevoigt 16.08.2011 (10:45Uhr) 17.

    DEn Code soll man ja auch nicht „warten“. Das ist völlig falsche Denke. Aber mal ehrlich – gibt es nicht auch ohne Muse genügend Mist am Markt? Gerade soll ich eine Hotelwebs seo-optimieren. Mannomann!! Texte als Grafik, dafür aber viele schöne Keyworteinträge im Kopf. Warum werden solche Leute nur nicht haftbar gemacht? Völlige Fehlinvestition – wäre mit Muse ähnlich. Ist eben ein Produkt, „um schnell mal …“

    Rainer
    http://familientagebuch.de/rainer/

  18. von flo. 16.08.2011 (10:49Uhr) 18.

    @Rainer: Weshalb soll der code nicht wartbar sein?

  19. von Rainer Schleevoigt 16.08.2011 (11:00Uhr) 19.

    Gute Frage, weil viele noch in Print denken. Fertig ist fertig. Leider. Es hat sich bisher oftmals nicht durchgesetzt, dass eine Webseite lebt, oder wie Wilhelm Busch sagte: „Ist ein Wunsch erfüllt, bekommt er Junge“. Ich glaube, wer solche Baukästen einsetzt, der lebt im Bewusstsein, da wird was fertig. Egal. wir wollen ja auch leben und es gibt wohl kaum jemanden, der noch keine Homepage hat. Lehrgeld wollen alle zahlen. Ist das nicht das täglich Brot, dem Kunden diese traurige Botschaft zu überbringen?

  20. von Andy 16.08.2011 (12:21Uhr) 20.

    @flo: Wozu soll bei einem Tool, welches für Leute ist, die kein HTML können, der Code 'wartbar' sein?

    Ich glaube ohnehin, hier geht's nicht um ein 2. NetObjects Fusion, sondern um ein Werkzeug, welches hilft die Ideen von Designern zu transportieren. Wer hier von 'selber coden ist besser' spricht, hat das entweder nicht verstanden, oder eine Profilneurose ;-)

    Unabhängig von der Zielgruppe und dem eben gesagten, würde ich mir das ohnehin nicht(nicht mal testweise) auf meinen Computer installieren - es ist nämlich nicht mit der Software getan, sondern man benötige 'Adobe Air', 'Adobe Fatalist', 'Adobe sonstnochwas', die wiederum im Hintergrund unterschiedliche Tracker, Installier, und Updater installieren - und schon hat man sein (bisher laufendes) System ordentlich verseucht.

    Nein Danke... nächster Bitte..

  21. von Rainer Schleevoigt 16.08.2011 (12:30Uhr) 21.

    Das mit der „Profilneurose“ halte ich für stimmig. Zugegebenermaßen hatte ich auch vor Jahren die Phase der „Selbstmacheritis“. Mittlerweile baue ich Webs mit TYPO3 und nutze CSS-Frameworks wie 960.gs. Es lohnt sich eigentlich immer, sich in Frameworks einzuarbeiten, auch wenn es schwerfällt. Allerdings bin ich der Meinung, dass solche HTML-Malprogramme immer scheitern müssen, weil sie den inneren Zusammenhang einer Struktur nicht wiedergeben, sondern mehr mit PIXELGENAUIGKEIT und tollen Effekten reüssieren. Letzteres wird schnell langweilig. Und: die Sehgewohnheiten und Möglichkeiten wandeln sich schneller, als solche Baukästen mithalten können. Da schaue ich lieber zu jQuery und gucke, was geht.

    Ich will damit aber nicht sagen, dass man mit diesen Kisten Geld verdienen kann. Ist eben ein anderer Schnack. Gutes Beispiel für den Einsatz: http://www.carina-trans.de/html/kontakt.html oder http://www.mahrt.de/
    Viel Spaß beim Staunen!

  22. von Felix 16.08.2011 (12:48Uhr) 22.

    der Code ist unübersichtlich und nicht suchmaschinenfreundlich!
    Ich bin vor Lachen grad fast vom Stuhl gefallen :DDD

    wie kann man sowas als ernsthaftes Produkt verkaufen?

  23. von Felix 16.08.2011 (12:49Uhr) 23.

    achja und die muse-Seite hat auch noch Validierungsfehler... "18 Errors, 6 warning(s) "

    nice nice.. bitte NICHT verwenden!

  24. von Andy 16.08.2011 (12:52Uhr) 24.

    @Felix: Das ist eine Beta... - und siehe meinen vorigen Kommentar: wozu bei einem Design-Tool SEO? In diesem Sinne: Erst besser machen, dann lachen ;-)

  25. von Rainer Schleevoigt 16.08.2011 (12:58Uhr) 25.

    Warum bei eienm Designer-Tool SEO? Weil nach der ersten Begeisterung über die neue Homepage bald die Ernüchterung kommt. Und dann kommen andere „Experten“ ins Spiel, die dann dem bestürzten Kunden leider sagen müssen: „Ich halte es mit dem Orgelbauer Silbermann, der auch keine fremden Orgeln reparierte.“

  26. von bobCat 16.08.2011 (13:13Uhr) 26.

    Ich finde, das Adobe ein Produkt hatte, was mehr konnte als Muse und an Designer
    orientert war. Es hieß GoLive. Wie das so ist, spucken natürlich die Editoren keinen
    perfekten Code aus. Darum gehts ja nicht. Sondern um die grafische Gestaltung.
    Und den Code kann man nachbessern, wenn bedarf ist. Aber ist jetzt ein anderes
    Thema (coding).

    Ich verstehe bis heute nicht, warum Adobe GoLive eingestampft hat. Da es einem
    "Designer" mehr beim Layouten geholfen hat, als Dreamweaver. Und das Muse
    hatte ich ein wenig getestet, aber es bot in dieser Phase nicht so viel. Nun ja, mal
    abwarten. Wie gesagt, hatte auch Adobe vor Muse ein Muse und zwar GoLive.
    Es ist nicht nur NetObjects Fusion da gewesen, was sich diesem Prinzipes be-
    dient hatte, bzw. diese Zielgruppe hatte.

  27. von Stephan 16.08.2011 (13:17Uhr) 27.

    Super schlecht finde ich ja das bei der muse.adobe.com Website für die alten IE - Browser der komplette HTML Quellcode nochmal drin ist. Normal wäre es nur besonderes CSS oder JS so zu laden, aber nicht den ganzen HTML Baum. Wie krank.

  28. von Andy 16.08.2011 (13:18Uhr) 28.

    @bobCat: Adobe 'hatte' kein Produkt namens 'GoLive'...
    Adobe hat GoLive mit dem Zweck aufgekauft es in die Tonne zu treten, um sich unliebsame Konkurrenz vom Halse zu schaffen (und weil es besser war als Dreamweaver... Übrigens dasselbe Spiel wie mit Freehand vs. Illustrator und einigen anderen...)
    Seit die Inder bei Adobe das Sagen haben, geht die Qualität immer mehr in die Hose und der schnelle Profit gewinnt überhand - wie bei den Ferengis... ;-)

  29. von bobCat 16.08.2011 (13:34Uhr) 29.

    @Andy
    Ja, das stimmt. Das Produkt war aufgekauft, von einer deutschen Entwicklerfirma,
    soweit ich es noch in Erinnerung habe. Es gehörte halt ne Zeitlang zu Adobe. Des-
    halb habe ich es erwähnt. Ich fand es auch besser als Dreamweaver, sus design-
    technischer Sicht. Sehr gutes Tool.

    Haha, ja stimmt. Da ist ein Inder der CEO oder so. Ich finde es auch schlimm, das
    diese so kleinere Firmen aufkaufen um die Konkurrenz zu beseitigen. Dabei belebt
    diese ja den Ansporn Entwicklungen besser zu machen. So haben die keine Moti-
    vation irgendetwas besser zu machen...:-(

  30. von David Odw via facebook 16.08.2011 (13:53Uhr) 30.

    http://www.bluegriffon.org

  31. von Adobe bringt "InDesign fürs Web&qu… 16.08.2011 (15:02Uhr) 31.

    [...] veröffentlicht Web-Design-App Muse als BetaMacweltComputerBase -Golem.de -t3n MagazinAlle 18 [...]

  32. von Rainer Schleevoigt 16.08.2011 (15:47Uhr) 32.

    Habe gerade http://www.bluegriffon.org runtergeladen. Es legt für jedes DOM-Element ein extra-CSS an. Wo bleibt da die Philosophie der Wartbarkeit???

  33. von Jörg Schöneburg via facebook 16.08.2011 (15:55Uhr) 33.

    Nein, der letzte Mist. Wieder ein Editor wo jede Hausfrau eine 0815 Webseite basteln kann, braucht kein echter Webdesigner.

  34. von Rainer Schleevoigt 16.08.2011 (16:12Uhr) 34.

    Nichts gegen die deutsche Hausfrau. Darf ein Webdesigner überhaupt Webseiten bauen oder soll der/die besser Templates bauen, die dann technisch verwurstet werden?

  35. von Thomas Skerbis via facebook 16.08.2011 (17:57Uhr) 35.

    Die Software ist auch nichts für 0815 Websites. Viel zu kompliziert. Ist es so schwer iWeb oder Rapidweaver zu kopieren?? … Adobe ist mal wieder auf dem Holzweg.

  36. von Andy 17.08.2011 (11:05Uhr) 36.

    @Rainer: Du Fiesling! Ich bin fast erblindet.... ;-) Zunächst dachte ich, das wäre ein Scherz, aber das sind ja ECHTE Seiten....

    Die Welt ist schlecht... und diese Menschen brauchen Muse (welche auch immer)...

  37. von Rainer Schleevoigt 17.08.2011 (11:10Uhr) 37.

    @Andy, sorry, war nicht meine Absicht.

  38. von Homepage-Baukästen oder wie baue ich mi… 09.09.2011 (12:26Uhr) 38.

    [...] zu haben. Jeder hat eine – Firmen, Vereine, Privatleute. Es gehört beinahe schon zum guten Ton. Zum Glück haben sich die Möglichkeiten der Gestaltung rapide vereinfacht. Brauchte man vor Jahren noch einen teuren Programmierer oder Web-Designer – wahlweise auch einen [...]

  39. von Ralf 09.09.2011 (14:26Uhr) 39.

    jetzt arbeite ich seit einiger Zeit mit Muse... Und bin einfach nur begeistert. Meine Kunden interessieren sich nicht dafür ob der Code dahinter schön oder weniger schön ist. Sie achten aber darauf das die Seiten auf allen Browsern vernünftig dargestellt werden inkl. iOS iPhone etc...
    Der grafische Ansatz macht es sehr einfach und verdammt schnell. Slideshows, Dynamische Menüs und andere Spielereien sind alle inklusive.
    Ach ja und auch wenn es kostenpflichtig wird werde ich mit diesem netten Spielzeug weiterarbeiten.

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