t3n News Infrastruktur

Host Europe schluckt Server-Anbieter Intergenia für rund 210 Millionen Euro

Host Europe schluckt Server-Anbieter Intergenia für rund 210 Millionen Euro

Nach domainFactory wurde auch der deutsche Server-Anbieter Intergenia von der britischen Host Europe Group übernommen. Ersten Berichten zufolge für rund 210 Millionen Euro. Für die Kunden soll sich erstmal wenig ändern.

Host Europe schluckt Server-Anbieter Intergenia für rund 210 Millionen Euro

Intergenia wurde von Host Europe Group übernommen. (Foto: © Sashkin - Fotolia.com)

server
Intergenia wurde von Host Europe Group übernommen. (Foto: © Sashkin - Fotolia.com)

Intergenia: 2 Millionen Websites und 40.000 Server

Das Hürther Unternehmen Intergenia sowie die Töchter Server4you, Plusserver, Unmetered.com, Internet24.de und Serverloft sind nun Teil der britischen Host Europe Group (HEG). Bereits vor rund einem Jahr wurde mit domainFactory ein großer Mitbewerber vom deutschen Hosting-Markt durch die Übernahme verdrängt.

Unter dem Dach von HEG können wir an unsere bisherigen Erfolge anknüpfen und das Angebot für unsere Kunden weiter ausbauen.Thomas Strohe, CEO Intergenia

Laut Angaben von Intergenia werden über die eigenen Serverzentren rund zwei Millionen aktive Websites und rund 40.000 Kundenserver betrieben.

Zukunft der Intergenia-Marken unklar

Auf Nachfrage von heise.de wollte sich die Host Europe Group nicht dazu äußern, ob die Marken von Intergenia fortgeführt werden sollen. Trotz der Übernahme soll sich für Kunden aber zunächts nichts ändern.

Die Host Europe Group verwaltet, nach eigenen Angaben, über sechs Millionen Domains und mehr als eine Million Kunden. Wie heise.de berichtet, geht aus einer heutigen Pflichtmitteilung der Investmentholding Oakley Capital Investmens Limited als Eigentümerin von Intergenia hervor, dass die Intergenia-Unternehmensanteile für 210 Millionen Euro an die Host Europe Group übertragen wurden.

via www.heise.de

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
4 Antworten
  1. von John Sali am 17.12.2014 (18:59 Uhr)

    Bei der diesjährigen Übernahme wenigstens mal nicht selbst betroffen, so dass ich dieses Mal keinen neuen Anbieter suchen muss^^

    Antworten Teilen
  2. von Thomas D. am 18.12.2014 (08:01 Uhr)

    Britisch? Dann haben die jetzt auch diesen tollen Backup-Service. Ich glaube GCHQ ... oder war es NSA? Die ganzen Kürzel verwirren immer etwas.

    Antworten Teilen
  3. von Karl am 19.12.2014 (11:20 Uhr)

    @Thomas D.: Glaub nur nicht, dass deutsche Hoster nicht auch diesen "tollen Backup-Service" nutzen (müssen) – BND sei dank. Abgesehen davon war der bisherige Inhaber, eine "Heuschrecke", auch britisch.

    Host Europe hatte bisher ja einen ganz guten Support. Hoffentlich färbt das auf Intergenia etwas ab – deren Support ist nämlich extrem unterirdisch.

    Antworten Teilen
  4. von Bernd Bückler am 21.12.2014 (15:02 Uhr)

    Mmh, fehlen eigentlich nur noch 1blu und All-inkl. Ersteres ist sicherlich wahrscheinlich, da technische Innovationen seit Jahren fehlen und das "Corporate Design" ja förmlich darum bettelt, mal in "kompetente" Hände bzw. in die 10er Jahre zu wechseln. Wird sicherlich für Host Europe ein Schnäppchen. Schaun wir mal, was der Hosting-Markt 2015 bringt. Mich würde es wundern, wenn dies der letzte Stand wäre.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Server
Der kleinste Linux-Server der Welt: Das steckt im Entwicklerboard Omega2
Der kleinste Linux-Server der Welt: Das steckt im Entwicklerboard Omega2

Der Omega2 ist ein WLAN-fähiges Entwicklerboard für das Internet der Dinge. Es ist Arduino-kompatibel und setzt auf Linux. » weiterlesen

Server absichern in 10 Minuten: Die wichtigsten Schritte für Admins
Server absichern in 10 Minuten: Die wichtigsten Schritte für Admins

Ein knapper aber informativer Guide erklärt euch, wie ihr einen Ubuntu-Server in zehn Minuten gegen potenzielle Gefahren absichert. » weiterlesen

Euer privater Server nach dem P2P-Prinzip: Das steckt hinter Urbit
Euer privater Server nach dem P2P-Prinzip: Das steckt hinter Urbit

Urbit will seinen Nutzern virtuelle Server in einem P2P-Netzwerk bieten. Damit soll langfristig unsere Abhängigkeit von der Cloud beendet werden. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?