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Workstation für Kreative: Wie HP mit Sprout eine neue Geräteklasse etablieren will

Workstation für Kreative: Wie HP mit Sprout eine neue Geräteklasse etablieren will

Mit Sprout hat hat extrem ungewöhnliche Windows-Workstation vorgestellt. Das Gerät enthält unter anderem einen Beamer, einen Scanner und eine 3D-Kamera und soll damit völlig neue Möglichkeiten zur Bearbeitung von digitalen Objekten bieten.

Workstation für Kreative: Wie HP mit Sprout eine neue Geräteklasse etablieren will

HP Sprout. (Foto: HP)

HP Sprout: Die Workstation kombiniert ein zweites Touch-Interface mit einem Beamer und vier Kameras. (Foto: HP)
HP Sprout: Die Workstation kombiniert ein zweites Touch-Interface mit einem Beamer und vier Kameras. (Foto: HP)

HP Sprout: Die ungewöhnlichste Workstation der letzten Jahre

Wenn man vom Einzug der Touchscreens und dem logischerweise immer schneller werdenden Innenleben mal absieht, hat sich in den letzten Jahren nicht viel im Bereich der All-in-One-Computer getan. Jetzt schickt sich HP an, diesen Umstand zu ändern. Mit Sprout hat der Traditionshersteller eine ziemlich überraschende Workstation vorgestellt. Die könnte, eine entsprechende Unterstützung von Seiten der Softwareindustrie vorausgesetzt, die Arbeitsweise vieler Menschen grundlegend verändern.

Der Windows-Rechner verfügt über einen 23 Zoll großen Full-HD-Touchscreen. Spannender ist allerdings, was sich davor abspielt. Neben einer Tastatur liegt der Workstation eine kapazitive Touch-Matte bei. Dank dem oberhalb des Bildschirms angebrachten Beamer wird diese Matte praktisch zu einem zweiten Touchscreen. Aber hier hören die Unterschiede zu anderen All-in-One-PCs noch nicht auf: Neben dem Beamer sind ingesamt vier verbaut. Eine davon kann darunter gelegte Bilder mit bis zu 14,6 Megapixeln aufnehmen. So können Zeichnungen direkt eingescannt und auf der Matte in digitaler Form weiterverarbeitet werden. Das Kamerasystem soll sich aber auch zur Erfassung von 3D-Objekten eignen. Ein beigefügter Stylus zum präzisen Arbeiten rundet das Bild ab.

HP Sprout: Eigener App-Store und SDK

Das Innenleben des HP Sprout bietet dagegen keine echten Überraschungen. Der Rechner ist mit einem Intel Core i7 und acht Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Dazu gibt es eine Nvidia GeForce GT 745A und eine ein Terabyte große Hybrid-Festplatte. Für alle, die doch ab und zu mal schreiben müssen, gibt es eine externe Chiclet-Tastatur. Als Betriebssystem kommt 8.1 zum Einsatz. Wie üblich kommt dazu noch ein ganzer Haufen vorinstallierter Software, die mal mehr und mal weniger hilfreich sein dürfte. Im Fall des Sprout gibt es aber immerhin ein paar Programme, die an die ungewöhnliche Oberfläche angepasst wurden.

Im sogenannten Sprout-Marketplace soll es weitere Programme geben, mit denen die Vorteile des innovativen Bedienkonzepts ausgenutzt werden können. Auf der offiziellen Website zeigt HP ein paar dieser Sprout-Apps, allerdings scheinen die meisten davon Spiele oder semi-professionelle Anwendungen zu sein. Dabei lässt HP in einigen Werbevideos professionelle Kreativarbeiter zu Wort kommen. Damit auch die mit passender Software versorgt werden, hat der Computerkonzern ein Software-Development-Kit für Sprout-Apps veröffentlicht. In den USA soll Sprout ab dem 9. November 2014 zu einem Preis von 1.899 US-Dollar verfügbar sein. Preise und Verfügbarkeit in Deutschland sind bislang noch nicht bekannt.

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Eine Antwort
  1. von Picco am 31.10.2014 (09:37 Uhr)

    Irgendwie cool... aber nicht so cool wie der erste HP Taschenrechner oder SpektrumAnalyzer

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