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Test

HTC 10 im Test: Warum nicht gleich so!

    HTC 10 im Test: Warum nicht gleich so!

(Foto: t3n)

HTC zeigt mit seiner neuesten Smartphone-Kreation, dass man die Taiwaner noch lange nicht abschreiben sollte. Das HTC 10 zeigt im Test kaum Schwächen und kann locker mit der High-End-Konkurrenz mithalten. Ob das genügt, klärt unser Test.

HTC 10 im Test: Design und Verarbeitung

Das HTC 10 erinnert von vorne ein wenig an das One A9. (Foto: t3n)
Das HTC 10 erinnert von vorne ein wenig an das One A9. (Foto: t3n)

Mit dem HTC 10 – das „One“ der letzten Smartphone-Flaggschiffe hat das Unternehmen gestrichen – will der Hersteller zeigen, dass er noch richtig gute Smartphones bauen kann, ohne sich in Sachen Design bei anderen Herstellern bedienen zu müssen. Wer sich erinnert: das HTC One A9 hätte auch von Apple gewesen sein können. Hier sei aber angemerkt, dass Apple sich beim iPhone 6 ein wenig bei HTC bedient hatte. Das „10“ kann in puncto Design aus einer wilden Nacht zwischen dem One A9 und dem HTC One M9 entstanden sein. Die Front mit seinem Fingerabdrucksenor, der zugleich auch als Homebutton fungiert, ist dem One A9 entlehnt, die Rückseite wiederum – zumindest Ansatzweise – dem letztjährigen Topmodell One M9.

Da rutscht nichts: Der Powerbutton des HTC 10 besitzt einen guten Grip. (Foto. t3n)
Da rutscht nichts: Der Powerbutton des HTC 10 besitzt einen guten Grip. (Foto. t3n)

Das komplette Design erscheint – zumindest bei unserem grauen Testsample – äußerst zurückhaltend und elegant. Elegant sind aber auch die weiteren Varianten in den Farben Silber und Gold. Die Verarbeitung des HTC 10 kann nicht besser sein: alles sitzt und nichts wackelt oder ist schief. Der Powerbutton, der auf der linken Seite unterhalb der Lautstärkewippe verortet ist, lässt sich dank seiner groben Riffelung leicht ertasten.

HTC 10: Alle Farben auf einen Blick. (Foto. t3n)
HTC 10: Alle Farben auf einen Blick. (Foto. t3n)

Die Farben des HTC 10

Das HTC 10 in Gold (Foto. t3n)

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Dank der verhältnismäßig kompakten Bauform – das Smartphone besitzt ein 5,2 Zoll in der Diagonale messendes Display – und der stark abgefasten Ränder ist die Haptik des „10“ nahezu perfekt für die Einhandbedienung. Im Unterschied zu den HTC-Modellen der letzen Jahre hat der Hersteller endlich den schwarzen Balken unterhalb des Displays entfernt. Außerdem ist der untere BoomSound-Lautsprecher nicht mehr auf der Front, sondern ist jetzt auf der Unterseite. Auf diesem Wege konnte das „10“ mit 145,9 x 71,9 x 3,0 bis- 9,0 Millimetern fast genauso kompakt gebaut werden wie das Huawei P9 (145 x 70,9 x 6,96 Millimeter). Huawei gilt als ein Hersteller, der für gewöhnlich Geräte mit außerordentlich guter Display-to-Body-Ratio entwickeln kann. HTC liegt mit seinem neuesten Gerät auf gleichem Level, das HTC 10 ist mit seinen neun Millimetern Dicke aber ein wenig pummeliger und schwerer: 161 gegen 144 Gramm. Nichtsdestotrotz liegt das „10“ sehr gut in der Hand, das Gewicht ist gut verteilt.

HTC 10: Display, Hardware und Performance

Das Display: Schön anzusehen, aber nicht ganz perfekt

Ausgewogene Farben und knackiges Bild: Am Display des HTC 10 gibt es nicht viel zu meckern, auch wenn es nicht ganz so gut ist wie das des Galaxy S7. (Foto. t3n)
Ausgewogene Farben und knackiges Bild: Am Display des HTC 10 gibt es nicht viel zu meckern, auch wenn es nicht ganz so gut ist wie das des Galaxy S7. (Foto. t3n)

Während HTC seinen Flaggschiffen in der Vergangenheit Fünf-Zoll-Displays verbaute, kommt im HTC 10 ein 5,2 Zoll in der Diagonale messendes WQHD-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln zum Einsatz. In hiesigen Gefilden ist das hochauflösende IPS-Panel ein Novum – bislang verbauten die Taiwaner bei ihren europäischen Modellen nur Full-HD-Screens ein. Beim „10“ zieht HTC letztlich in puncto Auflösung gleichauf mit der Konkurrenz wie Samsung mit seinem Galaxy S7 und dem LG G5 (Test).

Nicht nur bei der Auflösung ist das Display knackig scharf, auch der Rest des Panels kann überzeugen. Farbwiedergabe und Helligkeit sind auf hohem Niveau, und auch die Blickwinkelstabilität kann sich sehen lassen. Auch bei spitzem Winkel sind Inhalte gut ablesbar, wobei die allgemeine Helligkeit etwas nachlässt. Falls euch das voreingestellte Farbprofil nicht zusagt, kein Problem – in den Einstellungen könnt ihr es nach eigenen Wünschen ändern.

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3 Reaktionen
plopp
plopp

Kann bitte mal jemand den Artikel Korrektur lesen?

„Wer sic erinnert“ - sich
„Das rutscht nichts“ - Da
„in den Farben Solcher und Gold“ - Silber
„alle sitzt und nichts wackelt“ - alles
„Der Powerbutton, der auf der linken Seite unterhalb der Lautstärkewippe verortet ist lässt sich dank seiner groben Riffelung leicht ertasten“ - fehlendes Komma
„Im Unterschied zu den HTC-Modellen de letzen Jahre“ - der
„Auf diese, Wege konnte das „10““ - diesem
„Der Snapdragon–820-Prozessor mit seinen vier Kernen werden von vier Gigabyte RAM unterstützt“ - wird

Zum Display wird in der Überschrift moniert: „Schön anzusehen, aber nicht ganz perfekt“, in der Bildunterschrift: „nicht ganz so gut […] wie das S7“ - nun stellt sich mir die Frage, was denn an der Anzeige schlecht(er) ist? Im Text steht dann leider kein einziger negativer Kritikpunkt.
Im Zusammenhang mit AirPlay wäre der Hinweis gut, dass nur Audio übertragen werden kann.

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Andreas Floemer

Sorry, der Test ist in der Tat etwas mit der heißen Nadel gestrickt worden. Danke für die Hinweise – es ist natürlich nicht die Aufgabe der Leser, unsere Artikel zu redigieren.

Die Kritik zum Display ist nicht umfangreich, aber ich habe darauf hingewiesen, dass die Helligkeit bei spitzen Betrachtungswinkeln nachlässt.

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Patte
Patte

Aber sowas von ... das ist der oberknaller momentan auf dem Smartphonemarkt

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