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HTC U Ultra: Neues High-End-Smartphone mit AI begräbt die One-Reihe

    HTC U Ultra: Neues High-End-Smartphone mit AI begräbt die One-Reihe
HTC U Ultra. (Foto: t3n)

HTC zaubert mit seinem HTC U Ultra als erster Smartphone-Hersteller des Jahres ein Oberklasse-Modell aus dem Hut. Das U Ultra soll einen weiteren Neuanfang darstellen.

HTC U Ultra: Glas statt Metall, um Distanz zur One-Serie zu schaffen

Mit dem U Ultra will HTC nach seiner One-Serie neue Wege gehen und wagt eine Zäsur vom alten, bekannten Design, das mit dem HTC One (M7) eingeführt wurde. Und das ist womöglich auch gut so: Zwar hatte HTC mit dem ersten One, das 2012 vorgestellt wurde, viele Kunden und Fans gewinnen können, die beiden Nachfolger One M8 und One M9 haben aber selbst HTC zufolge zahlreiche Kunden enttäuscht. Mit der neuen U-Reihe will das Unternehmen alte Kunden wieder zurückholen.

HTC U Ultra. (Foto: t3n)
HTC U Ultra. (Foto: t3n)

Mit dem HTC U Ultra verlässt das Unternehmen die eingetretenen und von vielen verfolgten Pfade des Aluminium-Unibody-Gehäuses und setzt auf eine edle Glas-Optik, die ansatzweise an Samsungs Galaxy S6 und S7 erinnert, aber dennoch eigene Akzente setzt. Der Gehäuserand beziehungsweise die Einfassung besteht weiterhin aus Metall. HTC beschreibt das äußere Erscheinungsbild als „Liquid-Surface-Design“, da die teils geschwungene Form die Eigenschaften von Wasser widerspiegeln soll. In der Hand liegt das U Ultra äußerst angenehm, was unter anderem durch das gebogene rückseitige Glas erreicht wurde – auch hübsch: kleine Designspielereien wie das um den USB-Typ-C-Port geschwungene Glas.

Das rückseitig leicht geschwungene Glas des HTC U Ultra. (Foto: t3n)
Das rückseitige Glas des HTC U Ultra ist leicht geschwungen. (Foto: t3n)

Apropos USB-Typ-C: Beim U Ultra hat HTC die 3,5-Millimeter-Audiobuchse gestrichen – das war aber abzusehen: Zum einen hat das im November letzten Jahres vorgestellte HTC 10 Evo schon keine mehr, und einige andere Hersteller wie Apple und Lenovo haben sich auch schon von ihr verabschiedet. Der Trend ist nicht aufzuhalten. Als Trostpflaster liegen dem Ultra „USonic“ USB-Typ-C-Hi-Res-In-Ear-Kopfhörer mit Mikrofonen auf beiden Seiten bei. Mithilfe der Mikrofone soll das für die Umgebung ideale Audioprofil erstellt werden können. Eine Nachregulierung kann per Tap in der Benachrichtigungsleiste durchgeführt werden.

HTC U Ultra – von allen Seiten, in allen Farben

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HTC U Ultra mit sekundärem Ticker-Display – LG lässt grüßen

Das sekundäre Display des HTC U Ultra zeigt diverse Benachrichtigungen an – und wird von einer AI unterstützt. (Foto: t3n)
Das sekundäre Display des HTC U Ultra zeigt diverse Benachrichtigungen an – und wird von einer AI unterstützt. Das Ticker-Display hat HTC sich von LG abgeguckt. (Foto: t3n)

Kommen wir zur Ausstattung des U Ultra: Das neueste Oberklasse-Gerät der Taiwaner verfügt über ein 5,7 Zoll in der Diagonale messendes WQHD-IPS-Display – HTC nennt es LCD 5 – mit 2.560 x 1.440 Pixeln und einem zusätzlichen Display mit 2,05-Diagonale, das mit 160 x 1.040 Pixeln auflöst. Die zwei Displays sind durch Gorilla Glas 5 geschützt. Auf dem kleinen Ticker-Display werden Benachrichtigungen und weitere Informationen wie Termine, das Wetter, Musik, ausgewählte Kontakte und mehr angezeigt – zwischen den verschiedenen Funktionen könnt ihr per Wischgeste wechseln.

Das HTC U Ultra besitzt wie das HTC 10 einen Homebutton mit Fingerabdruckleser. Neu hingegen is das zweite Display. (Foto: t3n)
Das HTC U Ultra besitzt wie das HTC 10 einen Homebutton mit Fingerabdruckleser. Neu hingegen is das zweite Display. (Foto: t3n)

HTC hat aber nicht nur die Absicht, eingehende Nachrichten dort einzuspielen, sondern will euch dabei helfen, diese besser aufzubereiten und nach euren Präferenzen vorzuselektieren. Das soll mithilfe einer AI vonstatten gehen – HTC nennt das Feature „Priority Assistant“. Die Funktion soll jedoch nicht mit dem Google Assistant konkurrieren – der Fokus liege in erster Linie auf den Basisfunktionen wie dem Kalender, Kontakten und Benachrichtigungen. Die dafür erforderliche App, der „HTC Sense Companion“, wird sogar im Play-Store angeboten und kann auf diesem Wege regelmäßig aktualisiert werden.

Dieser Aspekt des U Ultra ist auch im Namen des Geräts wiederzufinden. Denn das „U“ (gesprochen „you“) soll eben genau diesen persönlichen Touch widerspiegeln. Das U Ultra soll euer täglicher Begleiter sein.

HTC U Ultra. (Foto: t3n)
HTC U Ultra. (Foto: t3n)

HTC U Ultra offenbar mit Kamera des Google Pixel – plus OIS

Zur weiteren Ausstattung des U Ultra gehört ein Snapdragon 821-Prozessor, der beispielsweise auch im Google Pixel (Test) und dem Oneplus 3T (Test) zu finden ist. Da HTC in diesem Jahr außerordentlich früh an der Reihe ist, muss der Hersteller auf den 2017er-Qualcomm-High-End-Chip, den Snapdragon 835, verzichten. Letzten Endes ist das verbaute SoC äußerst performant und eines High-End-Smartphones würdig. Begleitet wird der Snapdragon 821 von vier Gigabyte RAM und 64 Gigabyte internem Speicher. Letzterer ist per Micro-SD-Karte um bis zu zwei Terabyte erweiterbar.

Die Kamerawölbung des HTC U Ultra könnte den einen oder anderen stören – die Fotoqualität dürfte sich aber sehen lassen. (Foto: t3n)
Die Kamerawölbung des HTC U Ultra könnte den einen oder anderen stören – die Fotoqualität dürfte sich aber sehen lassen. (Foto: t3n)

Bei der Hauptkamera scheint HTC auf den gleichen Zwölf-Megapixel-Sensor zu setzen, der schon im Google Pixel verbaut ist. Die Pixelgröße des Sensors beträgt 1,55 Mikrometer pro Pixel, die Blende ist mit f/1,8 besonders lichtstark. Ferner sind ein optischer Bildstabilisator – der dem Pixel fehlt – sowie ein Dual-LED-Blitz, Auto-HDR, PDAF und Laser-Autofokus an Bord. Bei der Optik setzt HTC auf eine 28-Millimeter-Weitwinkel-Linse. Angesichts der attraktiven Kamera-Ausstattung und der Verwandtschaft zum Google-Phone können wir darauf spekulieren, dass sie ordentliche Fotos hervorbringt.

Die Frontkamera besitzt einen 16-Megapixel-Sensor mit Auto-HDR und Ultrapixel-Modus, inklusive Selfie-Panorama. Wie bei diversen Smartphones kann das Display als Blitz verwendet werden. Der Akku des 170 Gramm schweren und 162,41 x 79,79 x 3,6 bis 7,99 Millimeter messenden U Ultra ist 3.000 Milliamperestunden groß. Dank Quick Charge 3.0 lässt sich das Gerät im Nu wieder aufladen.

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ModellHTC U UltraHTC U Play
BetriebssystemAndroid 7.0 mit HTC Sense inkl.
HTC Sense Companion: KI für Vorschläge basierend auf Dingen, die Du machst
Android 6.0 mit HTC Sense plus Companion: KI für Vorschläge basierend auf Dingen, die Du machst
Display5,7 Zoll Super LCD 5 (2.560 x 1.440 Pixel) plus 2,05 Zoll Sekundär-Display und (160 x 1.040 Pixel); Gorilla Glas 55,2 Zoll IPS (1.920 x 1.080 Pixel)
ProzessorQualcomm Snapdragon 821, @ max. 2,15 GHzMediaTek Helio P10
Arbeitsspeicher4 GB3 GB
Interner Speicher64 GB (erweiterbar per microSD), Saphir-Edition mit 128 GB32GB (erweiterbar per microSD)
Hauptkamera12 MP-Sensor mit 1,55μm Pixel, OIS, Laser- und Phase-Detection-Autofokus, f/1.8, Dual-Tone-LED-Flash16 MP, f/2.0 mit Auto-HDR, OIS und PDA, Dual-LED-Blitz
Frontkamera16 MP, f/2.0 mit UltraPixel-Modus
16 MP, f/2.0 mit UltraPixel-Modus, 28mm Brennweite
Akkukapazität3.000 mAh (fest verbaut)2.500 mAh (fest verbaut)
KonnektivitätWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, GPS, LTE Cat. 11, NFCWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2, GPS, LTE Cat. 6, NFC
Abmessungen162,41 x 79,79 x 3,6-7,99 mm145,99 x 72,9 x 3,5-7,99 mm
Gewicht170 g145 g
FarbenSchwarz und BlauSchwarz, Blau, Rosa, Weiß
SonstigesFingerabdrucksensor, USB Typ C (USB 3.1), Quick Charge 3.0, BoomSound Hi-Fi Edition mit 2 LautsprechernFingerabdrucksensor, USB Typ C (USB 2.0)
Preisab 749 Euro (UVP)ab 449 Euro (UVP)

Laut HTC soll ein Fokus auf die Steuerung per Stimme gelegt worden sein. Daher stecken im U Ultra vier Mikrofone, die euch auch aus der Entfernung von zwei Metern verstehen. Diese Technologie soll einerseits die Telefonie verbessern, andererseits spiele sie auch für Videos und AI eine elementare Rolle.

Wie zu erwarten, steckt unter HTCs Sense-Nutzeroberfläche Android 7.0 Nougat. HTC-typisch ist außerdem der Boomsound – das U Ultra besitzt Stereolautsprecher. Einer von ihnen ist auf der Unterseite, der zweite steckt in der Ohrmuschel.

HTC U Play: Kleines Mittelklassemodell mit 5,2 Zoll-Display

Das HTC U Play ist recht schick, durch das vorinstallierte Android 6.0 ist es leider nicht auf dem aktuellen Stand. (Foto: t3n)
Das HTC U Play ist recht schick, durch das vorinstallierte Android 6.0 ist es leider nicht auf dem aktuellen Stand. (Foto: t3n)

HTC hat seinem neuen Schlachtschiff ein Mittelklasse-Smartphone beiseite gestellt, das ein 5,2 Zoll in der Diagonale messendes Display mit Full-HD-Auflösung besitzt. Als Prozessor steckt im Play ein MediaTek Helio P10-SoC, das von drei Gigabyte und 32 Gigabyte internem Speicher begleitet wird. Front- wie Hauptkamera besitzen einen 16-Megapixel-Sensor mit f/2.0-Blende.

Das schwarze Modell schimmert seitlich betrachtet in einem dunklen Grün. Das U Ultra übrigens auch. (Foto: t3n)
Das schwarze Modell schimmert seitlich betrachtet in einem dunklen Grün. Das U Ultra übrigens auch. (Foto: t3n)

Das 145,9 x 72,9 x 3,5-7,99 Millimeter und 145 Gramm schwere U Play besitzt einen 2.500 Milliamperestunden-Akku. Als Betriebssystem ist auf dem Gerät leider noch Android 6.0 vorinstalliert, da Mediatek noch keinen Nougat-Support für seine Prozessoren bietet. Hier sollte das Unternehmen rasch nachliefern, denn Marshmallow ist alles andere als zeitgemäß.

HTC U Play – von allen Seiten, in allen Farben

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HTC U Ultra und U Play: Ab wann sind sie erhältlich und zu welchem Preis

Die Farben des HTC U Ultra und U Play. Vorerst soll das Ultra nur n Schwarz und Blau verkauft werden. (Foto: t3n)
Die Farben des HTC U Ultra und U Play. Vorerst soll das Ultra nur in Schwarz und Blau verkauft werden. (Foto: t3n)

HTC will das U Ultra in Schwarz (Brilliant Black), Blau (Sapphire Blue) und Weiß (Ice White) zwischen Mitte und Ende Februar in den Handel bringen. Der Preis für das Gerät beträgt 749 Euro (UVP). Zu einem späteren Zeitpunkt soll es ein Modell mit Saphir-Glas-Display geben, das mit 128 Gigabyte Speicher bestückt ist – der Preis 849 Euro.

Das HTC U Ultra Sapphire Edition soll zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommen. (Foto: t3n)
Das HTC U Ultra Sapphire Edition soll zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommen. (Foto: t3n)

Das U Play soll gegen Ende Februar erhältlich sein und in den Farben Schwarz, Blau und Weiß zum Preis von 449 Euro (UVP) über die Ladentheke gehen.

Übrigens stellt das U Ultra nicht den direkten Nachfolger des HTC 10 (Test) dar - es liegt daher Nahe, dass wir im Laufe des Jahres (vermutlich in der zweiten Jahreshälfte) mit einem HTC 11 rechnen können. Ob sich die Anschaffung des recht schicken U Ultra lohnt, werden wir herausfinden, sobald uns ein Testgerät vorliegt.

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