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HTC Vive: VR-Brille ab heute für 899 Euro vorbestellbar [Update]

HTC Vive: VR-Brille ab heute für 899 Euro vorbestellbar [Update]

hat im Vorfeld des Mobile World Congress ( 2016) in Barcelona, neue Details sowie Preis und Releasedatum zur Consumer-Version seines VR-Headsets HTC Vive bekannt gegeben. Vorab: Sie wird keine 1.500 US-Dollar kosten, ganz günstig wird sie aber auch nicht.

HTC Vive: VR-Brille ab heute für 899 Euro vorbestellbar [Update]

HTC Vive. (Foto: HTC)

Update vom 29. Februar 2016: HTC hat jetzt auch den Euro-Preis für sein VR-Headset bekannt gegeben. Demnach wird die Brille etwas teurer als in den USA, denn das taiwanische Unternehmen verlangt 899 Euro für das Paket. Zusätzlich zu den Kosten für das VR-Kit fallen außerdem noch Portkosten und Steuern in Höhe von stattlichen 60 Euro an. Die HTC Vive soll ab dem 5. April ausgeliefert werden. Ab heute, den 29. Februar, um 16 Uhr öffnet HTCs Shop zur Vorbestellung.

Laut HTC fallen für die Vive zusätzlich zu den 899 Euro noch etwa 60 Euro Steuern und Portokosten an. (Screenshot: HTC)
Laut HTC fallen für die Vive zusätzlich zu den 899 Euro noch etwa 60 Euro Steuern und Portokosten an. (Screenshot: HTC)

HTC Vive: Release im April – für 799 US-Dollar

HTC Vive im finalen Design. (Foto: HTC)
HTC Vive im finalen Design inklusive Zubehör. (Foto: HTC)

HTCs finale Version der VR-Brille Vive, eine Weiterentwicklung der Vive Re, kostet mit dem angesetzten Preis von 799 US-Dollar ganze 200 US-Dollar mehr als das Konkurrenzprodukt Oculus Rift. Die VR-Brille von Facebook kann schon für 599 US-Dollar vorbestellt werden, der Lieferumfang ist allerdings weniger umfangreich als beim HTC-Produkt. Denn im Vive-Paket liegen neben der Brille mit integrierter Kamera auch zwei kabellose VR-Controller, ein Raum-Tracking-Scanner sowie zwei VR-Softwaretitel bei. Ab Montag, den 29. Februar, 16:00 Uhr kann das Paket bei HTC vorbestellt werden, ausgeliefert wird es Anfang April.

Außer dem Release-Termin und dem Preis hat HTC außerdem neue Features für seine Vive angekündigt: Der sogenannte Vive-Phone-Service ermöglicht es Nutzern mit der realen Welt in Verbindung zu bleiben, ohne die VR-Brille absetzen zu müssen. Denn mithilfe des Features werden die beiden Welten kombiniert. In der „hybriden Realität“ können per Headset Anrufe entgegen genommen werden, SMS empfangen und beantwortet und anstehende Termine beziehungsweise Kalender-Ereignisse abgerufen werden.

Bei den erwähnten kostenlosen Softwaretiteln, die zum Start dem Kit beiliegen, handelt es sich laut HTC um „Job Simulator“ – einer nicht ernst gemeinten Zukunftsvision, in der alle Arbeitsplätze von Robotern besetzt sind. Das zweite VR-Spiel ist „Fantastic Contraption“: Auf einer grasbewachsenen und schwebenden Insel hat der Spieler den Auftrag, mit seinen Händen eine Maschine in Größe eines Pferdes zu bauen.

HTC hat außer Spielen aber noch andere Bereiche im Auge, in denen die VR-Brille zum Einsatz kommen soll. Denn das Untermehmen arbeitet gemeinsam mit Softwareentwicklern an weiteren Inhalten für die Kategorien Unterhaltung, Handel, Bildung, Design, Gesundheitswesen und Automobilindustrie.

Passend zum Thema: Überteuertes Spielzeug oder Next Big Thing? Welche Virtual-Reality-Brillen wir 2016 kaufen können und was sie kosten

via blog.htcvive.com

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Eine Antwort
  1. von Preis-Lücken ausnutzen, Nischen finden am 22.02.2016 (12:03 Uhr)

    Gibts Infos wie viele Zillionen Grafikkarten die Vive nutzen können ? Bei Oculus gibts wohl weltweit eh nur 15 Millionen (oder so) Rechner wo Oculus überhaupt laufen könnte. So gesehen könnte man das als Grund nehmen, HTC teurer anzubieten für Leute die keine passende Oculus-GrafikKarte kaufen wollen.
    Quasi eine Zwangs-Arbitrage so wie Lokale Händler die wissen das Sperrgutaufschlag und Paket 4-10 Euro kosten und somit Null bis vier Euro mehr nehmen können als die Internet-Konkurrenz.
    - Oculus + 1500-Euro neuer Oculus-Rechner
    - ..... Preis-Lücke .... Platz für HTC auf altem Rechner.....
    - Oculus + Neue Grafikkarte auf altem Rechner

    Früher musste man Jahre warten das sowas billiger wird. Dankenswerterweise werden diese Sachen schnell billiger. Diese Zerleger-Analysten sollen mal ausrechnen was dort so teuer ist. Displays gibts scharenweise aus den Handies und die Kameras für Augmentation oder EyeTracking sind wohl auch billig. Aber schnelle Gyrometer usw. sind vielleicht das frischeste und noch am Teuersten während die meisten anderen Teile zu hunderten Zillionen jährlich für $99-$199-Handies produziert werden. Die Displayproduzenten freuen sich sogar über die kleinen VR-Displays weil man aus einem Display viel mehr VR-Displays heraussägen kann als für Phablets und 5"/5,5"/6"-Handies.

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