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Vive Pre: HTCs Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation

    Vive Pre: HTCs Virtual-Reality-Brille der nächsten Generation

HTC Vive (Bild: HTC)

HTC hat im Zuge der CES 2016 die mittlerweile zweite Vorab-Version seines Virtual-Reality-Headsets HTC Vive vorgestellt. Der Hersteller hat an vielen Stellen Optimierungen vorgenommen, die höchstwahrscheinlich auch in die finale Hardware einfließen werden, die im April in den Verkauf gehen soll.

HTC Vive Pre: Virtual Reality-Brille mit großem Potenzial

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HTC Vive Pre: Das ist das komplette Paket mit allen Controllern und Sensoren. (Bild: HTC)

Anfang letzten Jahres vollzog HTC einen ungewöhnlichen Schritt und erweiterte sein bisher auf Smartphones und vereinzelt auch Tablets limitiertes Angebot unter anderem auf eine Virtual Reality-Brille, die im Zuge des Mobile World Congress in Barcelona enthüllt wurde. Die ersten Tester des Vorabmodells waren sich einig: HTCs Vive ist ein großer Schritt und dürfte – sofern der Preis stimmt – ein Erfolg werden. Ende letzten Jahres sollte ursprünglich der Marktstart erfolgen. Aufgrund eines „technologischen Durchbruchs“, so HTC, wurde der Launch aber um einige Monate verschoben. Die Vive Pre ist als Link zwischen der ersten Developer-Version und der finalen VR-Brille zu verstehen und ist in erster Linie für Entwickler bestimmt.

Was genau ist die HTC Vive (Pre)?

Bei der HTC Vive Pre handelt es sich um ein Virtual-Reality-Headset, das einen 360-Grad-Blick mitsamt Head-Tracking ermöglicht und zusammen mit Valve entwickelt wurde. Mithilfe zweier Basisstationen ist das Tracking der eigenen Position im Raum möglich. Die Brille besitzt zwei Displays, die jeweils mit 1.920 x 1.200 Pixeln auflösen. Mit den darauf dargestellten 3D-Welten kann man mittels zwei drahtloser Controller interagieren, die man in seinen Händen hält. Mit den Controllern kann man beispielsweise Dinge manipulieren und Objekte im virtuellen Raum platzieren. Das Headset gibt Inhalte in 90 Frames-pro-Sekunde wieder und soll mit ordentlichen Kopfhörern einen realistischen Raumklang produzieren.

(Bild: HTC)

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Die Vive ist kein Stand-Alone-Produkt. Für die Erkundung virtueller Welten ist ein performanter Rechner mit High-End-Grafikkarte vonnöten, der dazu in der Lage ist, die grafisch aufwendigen Inhalte zu berechnen und auf das Headset zu schicken.

Die Anforderungen von Virtual-Reality-Headsets an einen Rechner und die GPU sind enorm. (Bild: Nvidia)
Die Anforderungen von Virtual-Reality-Headsets an einen Rechner und die GPU sind enorm. (Bild: Nvidia)

Anwendungsszenarien für die HTC Vive sind nahezu unbegrenzt: Hat man zuhause genügend Platz, ist das Eintauchen in Virtual-Reality-Games und andere Unterhaltungsprogramme kein Problem. Ebenso ist es möglich, 3D-Produkte aus allen Winkeln zu begutachten, um sich beispielsweise vor dem Kauf einen ersten – virtuellen– Einblick zu verschaffen. Der Autohersteller Audi will zum Beispiel seine Händler mit VR-Stationen ausstatten, damit Kunden sich Fahrzeuge in unterschiedlichsten Ausführungen ansehen können. Aber auch im Autobau, also der Entwicklung neuer Modelle und Prototypen, ist der Einsatz denkbar.

Mit der App Tilt-Brush kann der VR-Brillen-Nutzer verrückte Bilder zeichnen. (Bild: HTC)
Mit der App Tilt-Brush kann der VR-Brillen-Nutzer verrückte Bilder zeichnen. (Bild: HTC)
Job Simulator (Bild: HTC)
Vive-Demo 2: Im „Job Simulator“ könnt ihr Kaffee kochen und Donuts durch die Gegend werfen. (Bild: HTC)

Was ist neu an der HTC Vive Pre?

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HTCs Vive-Pre: Das Virtual Reality-Headset von vorne. (Bild: HTC)

Im Unterschied zur ersten Generation soll die Vive besser am Kopf sitzen und etwas kompakter geworden sein. Um den Tragekomfort zu optimieren, können die Polster des Headsets getauscht werden. Außerdem hat HTC seiner VR-Brille eine Frontkamera eingebaut, durch die der Aktionsradius vergrößert werden soll. Außerdem kann der Nutzer einen Blick in die reale Welt werfen, um sich beispielsweise hinzusetzen oder andere Personen im Raum zu erkennen. Entwickler haben außerdem die Möglichkeit wie bei Microsofts HoloLens reale und virtuelle Welten miteinander zu verschmelzen und untereinander agieren zu lassen.

Auch die Controller haben ein Update erhalten. Zum einen wurde das Design leicht geändert – die Kanten sind runder und die Griffe besitzen eine rutschfestere Oberfläche und Griffpolster. Zum anderen erhalten die Controller ihre Energie durch integrierte Li-Po-Akkus, die eine Laufzeit von bis zu vier Stunden liefern sollen. Die Aufladung erfolgt über einen micro-USB-Port.

Die finale HTC Vive-Brille soll ab Ende Februar vorbestellbar sein und im April ausgeliefert werden. Einen Preis hat HTC bislang nicht genannt. Für HTC dürfte das ein unpassendes Timing sein, denn VR-Konkurrent Oculus Rift bietet seine VR-Brille schon jetzt ab 599 US-Dollar zur Vorbestellung an. Wer von den beiden das Rennen machen wird, ist ungewiss. Eines steht aber fest: 2016 steht im Zeichen der Virtual Reality, denn viele lang angekündigte Produkte sind endlich marktreif.

Auch lesenswert zum Thema Virtual Reality:  Was mir ein Stück Pappe über die nächste große Computing-Plattform nach Mobile verriet [Kolumne]

via www.theverge.com

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1 Reaktionen
First-Mover-Fast-Follow-Verhalten
First-Mover-Fast-Follow-Verhalten

Das Timing ist zeitgleich mit den Specs der Oculus und halt wegen der CES wo anscheinend auch viele Digital-Kamera-Hersteller oder auch E-Auto-Produzenten ihre Ankündigungen alle in derselben Wochen machen oder wie bei der nächsten Mobile-Konferenz, Cebit usw..

Vermutlich haben viele Konkurrenten auf den First-Mover gewartet und können jetzt (wie damals bei Amazon-Fire2TV als die Apple4TV-Specs bekannt waren) bessere oder günstigere Angebote machen...

Die Displays für VR werden ja schon zillionenfach in Tabletts, Fernsehern oder halt Handies verbaut. Das ist also recht billig verfügbar. Dummerweise ist die Bedienung, Software-Infrastruktur, User-Interface usw. eher noch ziemlich im Anfangs-Stadium :-(
In 1-2 Jahren erwartet der Kunde das er das 3D-Auto-Modell inclusive Optionen und Farb-Wahl oder die Daten und Informationen oder Frisuren-Templates oder Verträge usw. auf sein Gerät gebeamed bekommt. Tja... Das hat bisher keinen ausser mir interessiert... Auch M$ Unity/Continuum usw. liefern das ja nicht und auch Clouds sind wohl nicht drauf ausgerichtet in Schulungen, Vorlesungen, Vorträgen, EZB-Konferenzen, Bundes-Presse-Konferenzen, Auftritten des Papstes, Präsidenten ("Obama vs. Waffen" vor kurzem) oder Pressekonferenzen von Fußball-Teams usw. die Daten, Redetexte, Vote-Möglichkeiten usw. digital an das zuschauende Volk rüberzuschieben und Nachfragen oder Partizipation zu erlauben... Bestenfalls PDF-Formulare sind ein rudimentärer Ansatz z.b. für Verträge oder Opfer-Berichte beim Verbraucherschutz...

Nett klingt aber die Sache mit den Schulungs-Möglichkeiten für Burger-Brater oder andere Anlern-Jobs. Da macht man einen Simulator und lernt den Drive-In zu bedienen ohne echte Kunden zu vergraulen...

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