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HTC One XL – LTE-Flaggschiff offiziell vorgestellt

hat am heutigen Mittwoch im Laufe eines bekannt gegeben, dass das One XL nach Deutschland kommen wird. Das XL entspricht äußerlich dem Flaggschiff One X, hat im Inneren allerdings eine etwas andere Technik verbaut.

HTC One XL – LTE-Flaggschiff offiziell vorgestellt

HTC One XL – zum Start exklusiv bei Vodafone

Das HTC One XL ist das erste Smartphone, das in allen drei deutschen LTE-Netzen funken kann (Bild: HTC)

Das HTC One XL besteht aus einem Polycarbonat Unibody und sieht äußerlich wie das HTC One X aus. Es verfügt wie sein Zwilling über ein hochauflösendes 4,7 Zoll-IPS-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln. Auch die 8 Megapixel-Kamera ist verbaut, mit der selbst bei schlechten Lichtbedingungen noch akzeptable Fotos geschossen werden können. Für Videotelefonie hat das Smartphone eine Frontkamera verbaut. Dem One XL stehen 1GB Arbeitsspeicher zur Verfügung. Zum Speichern von Daten bietet das Smartphone 32GB, diese lassen sich jedoch nicht per microSD-Karte erweitern.

Aus technischen Gründen muss HTC beim One XL auf den Quad Core-Prozessor von Nvidia verzichten, stattdessen ist der Snapdragon S4 Dual Core-Chip von Qualcomm an Bord, der auch für ordentliche Performance sorgt und zum Beispiel im HTC One S zu finden ist. Wie bei allen aktuellen Smartphone-Modellen von HTC sind Beats Audio Technology sowie 25GB kostenloser Dropbox-Speicher für einen Zeitraum von zwei Jahren mit am Start. Das One XL ist nach dem HTC Velocity 4G bereits das zweite LTE-Modell des taiwanischen Konzerns, wobei das Velocity mit Android 2.3 und älterer Technik ausgerüstet ist.

Im Unterschied zu den bereits erhältlichen Modellen der One-Serie hat HTC bei diesem ein LTE-Modul integriert, das in allen drei in Deutschland verfügbaren Frequenzen von 800, 1.800 und 2.600 MHz funken kann. Vorerst wird das One XL ab Juni exklusiv bei Vodafone angeboten, später kommt es auch zu O2 und zur Telekom.

HTC One XL Spezifikationen:

  • Android 4.0 Ice Cream Sandwich mit Sense 4.0 UI
  • Qualcomm Snapdragon S4 1,5GHz Dual-Core-Prozessor
  • 1GB RAM
  • Quadband GPRS, EDGE, HSDPA 21 Mbps und HSUPA 5.76 Mbps
  • Triband-LTE – unterstützt alle drei deutschen LTE-Netze
  • 4,7 Zoll IPS-LCD-Screen 1280 x 720 Pixel
  • 32GB interner Speicher
  • 25GB Dropbox-Speicher für 2 Jahre kostenlos
  • 8 Megapixel-Hauptkamera mit LED-Blitz, BSI-Sensor (zur Fotografie unter schlechten Lichtbedingungen); HD Videoaufnahme, 1.3 Frontkamera
  • WLAN, Bluetooth 3.0, NFC
  • microUSB mit MHL-HDMI
  • Abmessungen: 69 x 134 x 9mm
  • Gewicht: 146g
  • 1800mAh Akku
  • DLNA
  • Gyroskop, G-Sensor, digitaler Kompass, Annäherungssensor, Lichtsensor
  • 659 Euro (UVP) - ab Juni bei Vodafone erhältlich

LTE ist in Deutschland auf dem Vormarsch, wie die drei großen Netzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 bekunden. Leider ist der schnelle Funkstandard dennoch nicht überall verfügbar. Vodafone gibt an, 35 Prozent der Fläche Deutschlands mit abgedeckt zu haben. O2/Telefonica beabsichtigt, ab Anfang Juli bis Ende dieses Jahres 200 Städte und Gemeinden mit dem schnellen Internet zu versorgen. Auch die Telekom ist mit dabei. Bis Ende 2012 sollen laut eines Berichts im Tagesspiegel 100 der größten deutschen Städte mit LTE versorgt sein - bisher hat der rosa Riese etwa 25 Prozent der Fläche Deutschlands abgedeckt. Es geht also langsam voran mit der Verfügbarkeit der schnellen Funktechnologie.

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4 Antworten
  1. von Niko am 23.05.2012 (11:39 Uhr)

    Akku fest verbaut? Dann können sie ihr Ding behalten..

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  2. von Martin am 23.05.2012 (12:01 Uhr)

    Naja, interessant ist es schon. Aber wie R. Passmann schon richtig sagte, die Verfügbarkeit ist so lala.
    Zwar gelten schon, je nach Anbieter, 25-35 Protent der Fläche als erschlossen. Einige hundert Städte sollen wohl auch 2012 noch ans Netz gebracht werden. Aber ich bezahle doch keine 50-100 € monatlich für ein "kann sein, mal schauen, vielleicht auch nicht". Wenn dann richtig! Schön aber dass HTC endlich gleich Android 4.0 draufspielt. Fest verbauter Akku? Kann ich mir ehrlich nicht vorstellen...

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  3. von Speicher karten am 23.05.2012 (13:33 Uhr)

    Vier verschiedene Autobahn-Netze (für Autos, LKW, Diesel, Benzin,... oder Daten) sind ja auch "viel besser" und "garantiert viel wirtschaftlicher" als ein gemeinsames Netz.

    Davon abgesehen sind 24-Monats-Verträge ohne Best-Garantie recht uninteressant und motivieren nicht zur Unterschrift wenn die Konkurrenz morgen zum halben Preis das Gebiet abdeckt.
    Manche Verträge verlangen zwingend Festnetz. Das hat man im Schrebergarten aber nicht. Manche Verträge darf man nur an dem fest installierten Ort benutzen während man bei DSL m.W. wohl z.b. zwei Anschlüsse (mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten) an zwei Orten haben und getrennt bezahlen kann aber nur einen Flatrate-Tarif bezahlt und sich wo man ist jeweils einlogged. Oder man hat eine UMTS-Fritzbox und steckt die Simkarte ins Handy wenn man das Haus verlässt oder steckt es in die UMTS-Fritzbox im Schrebergarten. Und trotz 10-100 MBit scheinen mir die Paket-Größen recht klein. Das ist vielleicht beliebt für reiche Leute oder ihre subventionierten Freunde die nichts für solche Tarife bezahlen. Ebenso haben die Manager der Telefon-Firmen vermutlich solche Handies. Es ist doch blöd sich mit dem "normalo-Pöbel" am Bahnhof oder Messe Köln um die UMTS-Bandbreite "kloppen" zu müssen. Da sind VIP-Tarife auf VIP-Frequenzen doch angenehmer.

    Es erinnert mich persönlich eher an diese Überholspuren im Kommunismus.

    Es gibt WiFi-UMTS-Pocket-Router für 70 Euro auch wenn man dafür eigentlich ein älteres Handy kriegt. Sowas müsste es für LTE geben weil man nicht ein neues Ipad und alle Heimelektronik neu kaufen wird nur wegen LTE.
    Laut Meldungen vom letzten Jahr gabs "zig" LTE-USB-Sticks. Meist wohl von Huawai. Machbar wäre das also. Rasberry wird sowas liefern wenn auch nicht so preisgünstig wie schön wäre.

    Neue Techniken haben leider anfangs höheren Stromverbrauch. Die Verlustleistungen steigen wohl quadratisch mit der Frequenz (und auch mit der Spannung/Volt was erklärt, wieso geringere Volt sich auszahlen). Das erklärt vielleicht, wieso 5 GHz-WiFi in Akku-betriebenen Geräten noch so wenig verbreitet ist. LTE ist neu und die Chips müssen sich weiterentwickeln wie aktuell Thunderbolt oder (aber schon deutlich weiter) USB3. Wer deshalb also herumjammert ist noch nicht alt genug, um den Preisverfall bei BluRays, DVDs, CDs, DVD-Brennern, USB2, TFTs, Handies, Speicherkarten usw. mitbekommen zu haben. Es sollte normal sein, das die Handies bei Stromversorgung optional schneller takten aber auch optional auf "wenig-Strom-Verbrauch" einstellbar sind wenn man den Tag unterwegs ist und nur den USB-Akku-Pack hat. Stadt-Mobiliar sind bisher ja nur Parkbänke, Werbeplakate und Toiletten aber keine Bluetooth-Download-Stationen mit Stadtplänen und kostenlos-Content sowie USB-Ladestationen.

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  4. von Mario am 25.05.2012 (21:19 Uhr)

    Der Akku ist doch beim iPhone auch fest verbaut... Klar, schon ein kleiner Nachteil. Allerdings würde ich derzeit meine Kaufentscheidung nicht davon abhängig machen.

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