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Entwicklung

Der schönste Tag eures Lebens: W3C stellt HTML5 fertig

    Der schönste Tag eures Lebens: W3C stellt HTML5 fertig

HTML5 ist einsatzbereit. (Grafik: w3c)

Heute schon in HTML5 geschrieben? Spätestens jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür, denn die W3C hat HTML5 zur „Recommendation“ gekührt, was de facto den Abschluss des Standardisierungs-Prozesses bedeutet. HTML5 ist fertig.

Eines Vorweg: Für Nutzer wird dieser Meilenstein nichts verändern. Ganz anders sieht das für Entwickler aus, die endlich eine standardisierte Web-Plattform nutzen können, an der sich auch die Browserhersteller orientierten können. Keine Hacks, -vendor-Prefixe oder „Polyfills“ mehr – zumindest sobald alle Browser den neuen Standard implementiert haben.

HTML5: Standard wird 6 Jahre früher fertig als geplant

Ursprünglich war die Fertigstellung des Standards mit 2020 geschätzt, doch mit dem „Plan 2014“ des W3C wurde Sorge getragen, dass wir HTML in der fünften Version schon jetzt verwenden können. Aufgrund anfänglicher Schwierigkeiten und Fokus auf XML und erst nach dem Gründen der „Web Hyptertext Application Technology Working Group“ (WHATWG), Mitte 2004, wurde HTML5 vorangetrieben. HTML5 hat somit insgesamt zehn Jahre benötigt, um den Standardisierungs-Prozess abschließen zu können. Dabei war und ist die Aufgabe von HTML5, folgende Ziele zu erfüllen:

Kompatibilität: Inhalte, die bereits exisitieren, müssen weiterhin unterstützt werden, wobei neue Sprach-Elemente den bestehenden Inhalt nicht negativ beeinflussen dürfen.

Sicherheit: HTML5 berücksichtigt Sicherheitsaspekte

Konsistenz: HTML und XHTML können gemeinsam in einem DOM abgebildet werden, daher können auch Teile von XML aus XHTML-Anwendungen in HTML5 verwendet werden.

Verwendbarkeit: HTML5 soll Entwicklerprobleme lösen, aber funktionierende Lösungen sollen nicht neu erfunden werden.

Universalität: HTML5 soll unter Verwendung aller Weltsprachen auf allen Endgeräten darstellbar sein.

Barierefreiheit: HTML5 soll die Barrierefreiheit von Inhalt und auch von Funktion der Anwendung sicherstellen.

Mit der Standardisierung von HTML5 hat sich das Leben von Entwicklern schlagartig vereinfacht, und eine neue Ära wurde eingeleitet.

Was ist für euch das Key-Feature von HTML5?

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14 Reaktionen
Andreas
Andreas

Nun, jetzt haben wir offensichtlich ein Problem, wenn man einem inkompetenten, unprofessionellen Dilletanten erlaubt einen technischen Artikel zu schreiben.
"Entwicklern schlagartig vereinfacht". Schlagartig ist ja ein sehr schönes Adjektiv, wenn man am Mond lebt trifft das eventuell zu.
Tatsächlich hat HTML5 keine wesentlichen Vereinfacherungen gebracht (zugegeben der Doctype is kürzer, sagt allerdings auch nicht mehr viel aus).
Beispielsweise die verschiedenen Formate die für video, bzw audio tags unterstützt werden müssen, haben fatale Konsequenzen: mehr markup, Datenredundanz am Server (aufgrund verschiedener Formate), Fallback erst wieder flash.
Proprietäre Element Attribute wurden mit einem data- prefix "standardisiert" -> wieder mehr markup.
Von CSS3, ECMAScript 6 will ich hier jetzt gar nicht sprechen.

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Mario Janschitz

Dein Argument „wieder mehr markup“ spricht natürlich Bände.

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irgendeinem Spinner
irgendeinem Spinner

Erstens ändert sich am Status Quo nichts, zweitens handelt es sich hier um HTML5. Entgegen des umgangssprachlichen Gebrauchs ist es eben nur HTML und hat absolut nichts mit Darstellungsproblemen, Vendorprefixes und dergleichen zu tun. Die einzigen relevanten Neuerungen die HTML5 mitbringt sind weitere strukturierende Elemente (die aber überhaupt nur im IE je Probleme gemacht haben), weitere Input-Typen (welche auch abwärtskompatibel sind) sowie Video- und Audio-Elemente.

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Randall
Randall

@Insomnia hat vollkommen recht, ein Standard muss erst einmal sauber in einem Browser implementiert werden.

Wenn ich mir bei uns die Entwicklung von DBook ansehe, dann treten doch die unterschiedlichsten Ergebnisse in den verschiedenen Browsern zu Tage. Und Wir kümmern uns nicht um uralte Browser wie IE 7 oder 8.

Aber es ist nicht nur HTML5 was unterschiedlich interpretiert wird, es geht bei CSS3 und Javascript weiter. Das verlangsamt die Entwicklung doch sehr.

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MatthiasA
MatthiasA

Ich schließe mich da Insomnia an. Ändern tut sich für Entwickler da gar nix. Das ist Wunschdenken, aber den Wunsch hege ich seit circa 16 Jahren. Es gibt, gab und wird weiterhin Browser geben, die Dinge falsch darstellen. Und Entwickler werden wir immer Hacks drumherum erfinden müssen.

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Michael
Michael

Naja, ich wäre eher darüber froh wenn es plötzlich MSIE8 nicht mehr geben würde. ;) Denn man entwickelt eine Seite und dann pfuscht man alles so hin damit es halbwegs auch unter IE8 gut aussieht.

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Mathias Judersleben
Mathias Judersleben

Wir ja mal Zeit hat lange genug gedauert :) ! Jetzt wird das Leben einiger Designer bestimmt ruhiger und entspannter. Ist vielleicht mal nicht ganz falsch

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Insomnia
Insomnia

Vielleicht habe ich irgendwas missverstanden aber ich wüsste nicht warum das jetzt das Leben eines Entwicklers vereinfachen sollte. Das ist kein Garant dafür, dass Browser X in der Version Y den Code so darstellt wie ein anderer. Man ist nach wie vor auf Browserweichen und anderen Seiten angewiesen, die einen mitteilen, welches feature nun genau bei welchem Browser funzt.

Praktisch gesehen bringt mir dies Null. Vielleicht kann mich auch wer eines besseren belehren.

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Mario Janschitz

Hallo Insomnia, ich zitiere aus dem Text: „... zumindest sobald alle Browser den neuen Standard implementiert haben.“ Und von welchen Problemen sprichst du genau die HTML5 nicht lösen kann, die aber eine Browserweiche benötigen? Vielleicht kann ich dir da den ein oder anderen Tipp geben.

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Martin
Martin

Es ist in der Tat kein Garant, aber es ist meinem Verständnis nach ein weiterer Versuch einen Standard zu etablieren. Wer weiß, vielleicht haben wir ja Glück und die Browser ziehen alle mit :)

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Peter Pommes
Peter Pommes

Den Artikel hätte man wohl besser nochmal Korrektur lesen sollen, wa? ;-)

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Wolfgang Neikes
Wolfgang Neikes

„Nochmal“ und „wa?“ sind genau die richtigen Indikatoren, die für einen solchen Hinweis prädestinieren.

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Christian Hoffmann
Christian Hoffmann

Ich denke, ein Kommentar darf umgangssprachlich geschrieben sein und Fehler enthalten, der Artikel sollte das aber nicht.

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