Vorheriger Artikel Nächster Artikel

HTML5 im Realitäts-Check [Infografik]

Eine neue widmet sich dem Hype um und zeigt, wie die Wirklichkeit bei der Entwicklung mit dem kommenden Standard im Vergleich dazu aussieht. Erste Erkenntnis: hat noch immer die Nase vorn.

HTML5 im Realitäts-Check [Infografik]

Der Webstandard HTML5 verspricht Entwicklern die Möglichkeit, Apps zu kreieren, die über Plattformgrenzen hinweg laufen. Doch wie weit ist das in der Realität schon möglich und auch der Fall?

HTML5: Hype vs. Wirklichkeit

Die Infografik HTML5: Hype vs. Reality von Zipline Games (via ReadWriteWeb) visualisiert, was viele Entwickler ohnehin wissen: Native Frameworks und Flash sind bei Web-Apps und mobilen Applikationen immer noch weit häufiger anzutreffen als HTML5.

Die Infografik legt den Fokus zwar auf die Game-Entwicklung und greift auf einige veraltete Informationen zurück, aber kommt im Kern zu einem wahren Ergebnis: HTML5 befindet sich weiterhin in der Einführungsphase und hat native Frameworks noch nicht eingeholt.

Mit einem Klick auf den Screenshot gelangt ihr zur vollständigen Infografik „HTML5: Hype vs. Reality“.

HTML5 im Realitäts-Check.

 Weiterführende Links:

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
10 Antworten
  1. von pro.sec am 27.03.2012 (11:29 Uhr)

    Für das Internet gesprochen gebe ich den anderen Recht. Flash ist jedoch auch mehr, denn Medien bestehen nicht nur aus HTML Seiten. Ich werde Flash als Autoringumgebung für Animationen und Infografiken etc. vermissen. Die Kritik an Flash als Werbeunhold ist verkehrt. Es ist die Werbebranche, die solche Dinge zum Leben erweckt. Mit HTML5 wir es genauso werden, leider!

    Antworten Teilen
  2. von Realitäts am 27.03.2012 (13:24 Uhr)

    Die Frage ist, ob es einen Switching-Faktor gibt, der Sites massiv auf HTML5 konvertieren lässt. Direktzugriff auf Kamera beispielsweise für Augmented HTML5-Apps.
    Oder ob im Rahmen der Abschreibungen oder Planungen x% aller Websites jährlich überarbeitet werden. Die jährlichen IFA-Statistiken zeigen ja auch auf, das TVs alle 15-20 Jahre neu gekauft werden wenn man ständig liest, das TVs mit Feature X (früher HDReady, heute SmarTV, letztes Jahr FullTrueHD) 6%-7% mehr Marktanteil gewonnen haben. Autos halten ja auch 8-10 Jahre. Das könnte bei Sites ähnlich sein, egal was das Umfeld macht. SEO is a must. Da muss man sofort agieren wenn man absinkt. Alles andere (Twitter, Facebook,...) macht man als Firma nur, wenn und wann man will. Und das Geld will auch verdient sein und man will nicht auf halbgare Techniken setzen und kein Fass ohne Boden bezahlen.

    Man sollte also nicht unbedingt herumjammern oder Subventionsmilliarden fordern sondern schauen das und wann und wie schnell etwas sich sukzessive durchsetzt egal wie viel die Presse schreibt weil die Prozesse dahinter von Abschreibungen oder Fabrikations-Zyklen oder Denk-Änderungen bestimmt werden und nicht von Hype-Meldungen in irgendwelchen Magazinen oder von Politikern.
    Aktuell z.b. SSDs die immer bezahlbarer werden. BluRays für 10 Euro kosten oft weniger als vor 5 Jahren DVDs (15 Euro). USB3 wird normaler jetzt wo auch Intel eigene USB3-Chipsätze hat. In 2 Jahren dann Thunderbolt.

    Antworten Teilen
  3. von Flash-Ios-Android-Developer am 27.03.2012 (14:41 Uhr)

    Für RIAs, Games, Crossplattform Mobile Apps ist Flash das nonplusultra. Wir haben immer mehr Anfragen im dem Bereich. Von Tot keine Spur.^^

    Antworten Teilen
  4. von Alexander am 28.03.2012 (10:48 Uhr)

    Echt schöne Grafik! Aber genauso ist nun mal der Stand der Dinge. Man sollte nie vergessen, dass ein Großteil der Nutzer selten oder gar nicht updatet. Flash ist und bleibt noch für eine sehr sehr lange Zeit der Standard.

    Antworten Teilen
  5. von Alexander am 28.03.2012 (10:49 Uhr)

    PS: Alle die Pro oder <3 HTML5 schreiben, haben sich nicht die Infografik angesehen...

    Antworten Teilen
  6. von ralf am 28.03.2012 (11:36 Uhr)

    Ich habe jetzt (gnadenlos) ein großes Projekt online gestellt, welches nicht nur IE6, sondern auch IE7+8 nicht zu lässt.
    Der User bekommt eine "fette" Meldung zum Update auf z.B. Firefox.

    OK, ist nicht für jeden machbar, aber so kann vielleicht der IE 7+8 auch bald ignoriert werden.

    Vielleicht trauen sich ja auch andere Entwickler den IE 7+8 zu "kicken"...

    Antworten Teilen
  7. von Nico am 28.03.2012 (13:23 Uhr)

    @ralf
    IE 7 ja, IE 8 jein. Aber ja, alle sollten immer auf dem aktuellsten Stand bleiben und notfalls updaten.

    Antworten Teilen
  8. von Jules am 28.03.2012 (20:29 Uhr)

    Wie alt ist diese Grafik? Der Firefox 3.6 wurde vor über 2 Jahren veröffentlicht. Und bei einem Browser wie Chrome von der neuesten Version zu schreiben ist ebenso Quatsch. Den hat zu FF3.6 Zeiten noch kaum wer benutzt. Oder sind damit die letzten 10 Versionen gemeint?

    Damit ist die Grafik nicht die Bytes wert die sie auf der Festplatte benötigt.

    Wer heute noch für ein neues Projekt auf Flash zurück greift hat den Knall nicht gehört oder wurde schlecht beraten. Nachdem selbst Adobe den Player für mobile Geräte aufgekündigt hat und die Entwicklungsumgebungen immer mehr auf HTML5 setzen kann Flash realistisch als sterbend angesehen werden.

    Antworten Teilen
  9. von MagicFolder am 05.04.2012 (16:36 Uhr)

    Der einzige, der es hier wirklich begriffen hat, ist Martin Emmert. Wie naiv unsere Gesellschaft ist, zu glauben dass mit dem Wegfall von Flash keine nervigen Banner o.ä. erscheinen. Was geht eigentlich in euren Köpfen vor? Das einzige, was man Flash wirklich vorwerfen kann ist die Tatsache, dass man damit ( vielleicht zu ) einfach Inhalte produzieren kann. Dies hat zur Folge, dass dieses Instrument mißbraucht wird. Zudem sind viele der Inhalte von absoluten Laien "programmiert" worden, meist mit Third-Party tools die "mit wenigen Mausklicks beeindruckende" Inhalte produzieren. Ich arbeite seit 12 Jahren in diesem Bereich und erstelle Inhalte in HTML und Flash, hauptsächlich aber im Digital Signage Bereich, nicht fürs Web und ich kann aus Erfahrung sagen, dass zwischen 40 - 60 % der programmierten Flash Inhalte einfach fehlerhaft programmiert wurden und diese Grafik nicht weit von der Wahrheit ist. Erst letztens habe ich von einem Kunden eine Applikation erhalten, welche ich grafisch überarbeiten sollte. Nachdem ich fertig war, habe ich neben der Grafik noch die Ressourcenauslastung von 90% auf 12 % reduziert. Teilweise gibt es Werke, wo zwei Zeilen über Rechnerausfall oder Minimalauslastung entscheiden...unfassbar. Für das Web ist es sicherlich nicht all zu verkehrt, auf HTML5 zurückzugreifen. Nicht aber für den Digital Signage Markt oder gewerbliche Websites...dies wäre absoluter pfusch am Kunden. Und das eine ist klar: sobald Flash weg sein sollte und alle auf HTML5 umgestiegen sind, werden die Leute sich erneut aufregen: "Dieser Scheiß HTML5 Banner", "Boah, wie diese HTML5 Seite meinen Rechner in die Knie zwingt","Wann kommt endlicher der Blocker?","HTML5 muss weg" und und und...was gerade IN ist, das wird mißbraucht...dies war schon immer so und wird immer so bleiben.

    Antworten Teilen
  10. von Silvio am 09.04.2012 (00:31 Uhr)

    Flash hat noch die Nase vorn. Das Hauptproblem (für mich) waren bei Flash schon immer die ständigen Sicherheitslücken und die Proprietät. Beides wird es mit HTML5 so nicht mehr geben - die Sicherheit hängt dann von globaleren Faktoren und von selbst beeinflussbaren (Browserwahl) ab.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema HTML5
Die Basics des Responsive Webdesign [Infografik]
Die Basics des Responsive Webdesign [Infografik]

Je schneller die Zahl der mobilen Internetnutzer steigt, desto dringender wird die Frage, wie sich Website-Inhalte auf verschiedenen Endgeräten optimal darstellen lassen. Ein möglicher … » weiterlesen

Vom Code zur App: Programmieren lernen mit coolen Timelapse-Videos
Vom Code zur App: Programmieren lernen mit coolen Timelapse-Videos

TheCodePlayer zeigt euch im Zeitraffer, wie Projekte in HTML5, CSS und JavaScript entstehen. Links seht ihr wie der Code eingegeben wird, während das Projekt auf der rechten Seite mehr und mehr … » weiterlesen

Infoactive: Mit wenigen Klicks zur interaktiven Infografik
Infoactive: Mit wenigen Klicks zur interaktiven Infografik

Infoactive ist ein schicker Online-Dienst, mit dem ihr auf einfache Art und Weise interaktive oder statische Infografiken erstellen könnt. Wir haben uns das Tool für euch angeschaut. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n 37 jetzt kostenfrei probelesen! Alle Inhalte des t3n Magazins Diesen Hinweis verbergen