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HTML5 und SEO: Wie Rich Snippets die Suchergebnisse revolutionieren

HTML5 und SEO: Wie Rich Snippets die Suchergebnisse revolutionieren

Für Suchmaschinenoptimierer gab es schon bessere Zeiten - Zeiten in denen sie die Suchmaschinenergebnisse quasi nach Belieben mitgestalten konnten. Das hat sich allerdings durch die zunehmende Personalisierung der Suchergebnisse stark verändert. Doch dank könnte sich bald ein neues Betätigungsfeld für SEOs anbieten - die Optimierung von Rich Snippets.

HTML5 und SEO: Wie Rich Snippets die Suchergebnisse revolutionieren

Rich Snippets mit HTML5: Suchmaschinen einigen sich auf einheitliche Sprache

Mit HTML5 werden benutzerdefinierte Rich Snippets möglich (Bild: SitePoint).

Die Rich Snippets sind jetzt keineswegs neu oder gar ein Feature von HTML5. Eingeführt wurden sie von Google bereits im Mai 2009. Sie ergänzen die herkömmlichen Text-Snippets mit Informationen zur Website um weitere Informationen zu Personen oder Produkten. Das könnte zum Beispiel ein Profilbild des Webmasters sein und auch ein Bild zu einem Produkt auf der Website eines Unternehmens. Das Ziel ist klar: Die Suchenden sollen schon vor dem Klick auf ein Suchergebnis möglichst viele Informationen zum Suchtreffer erhalten, um das Wunschergebnis möglichst schnell und einfach finden zu können.

Dabei gibt es aber immer wieder Probleme, denn wer viele Bilder oder viele Produkte auf der Website platziert, könnte mit der automatischen Auswahl des Suchmaschinencrawlers schnell mal nicht einverstanden sein. Ein Grund für Fehlinterpretationen der ja eigentlich extra maschienenlesbar gemachten Websites, ist die Verbreitung von vielen verschiedenen Sprachen für Microdata. Den ersten Schritt für eine Verbesserung dieser Situation haben die drei großen Suchmaschinen Google, Yahoo und Bing bereits getan. Unter schema.org können sich Webmaster über eine einheitliche Sprache für Microdata informieren, auf die sie sich geeinigt haben.

HTML5 bringt neue Microdata Attribute, die individuelle Rich Snippets ermöglichen

Zweite Voraussetzung für eine fruchtbare Verbindung zwischen HTML und der einheitlichen Sprache für Microdata ist die Implementierung neuer globaler Attribute in HTML5. Um den Crawlern der Suchmaschinen möglichst genau mitteilen zu können welche Daten wichtig für die Beschreibung einer Website sind, werden zusätzliche Informationen benötigt. Leisten sollen das folgende Attribute:

  • Itemscope: legt die Kategorie der Informationen fest
  • Itemtype: legt den Typ fest, möglich sind Beschreibung, Bild, Name oder URL
  • Itemprop: zeigt dem Crawler welche Informationen priorisiert werden sollen
  • itemid: gibt einer Information eine eindeutige Bezeichnung (ID)
  • itemref: fügt Informationen hinzu, die außerhalb des gewählten Scopes liegen
So könnte dann der HTML5 Code für ein Rich Snippet aussehen (Bild: SitePoint).

Wie die Verwendung dieser neuen Attribute für Rich Snippets dann in der Praxis aussehen könnte, wird in einem lesenswerten Artikel von SitePoint gezeigt.

Für die SEOs könnte die Optimierung der Rich Snippets über die HTML5-Attribute bald zu einer neuen Aufgabe werden, mit denen sich Websites sehr viel aussagekräftiger in den Suchergebnissen platzieren lassen. Für die Suchenden sind die Rich Snippets sicherlich eine sinnvolle Verbesserung, kann man mit ihnen doch viel besser den Inhalt einer Website einschätzen.

Weiterführende Links zu HTML5, und Rich Snippets:

Bildnachweis für die Newsübersicht: (Foto: dalcrose / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

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Eine Antwort
  1. von Kon text am 25.07.2011 (16:35 Uhr)

    Je nach Kontext machen unterschiedliche Snippets Sinn. Aber na gut.
    Suche nach glutenfreien Produkten fällt mir z.b. als Nutzung ein.
    Oder Suche nach Spielen die bei MetaCritic mindestens xx Punkte haben.
    Oder Serien die mindestens ... an Quote haben. Die Amerikaner haben so ein Buchstabensystem. In Verbindung mit Charly Sheens Kommentaren über seinen "Nachfolger" wurde das mal erwähnt.
    Die Lieblingsschokolade per EAN beim Hersteller finden und dann bei Online-Shops. Aktuell sind ISBN, EAN usw. alle in zig unterschiedlichen Formaten und ähnlich unbrauchbar zu suchen wie Telefonnummern.

    Wenn man will, das Webseiten etwas vernünftiges einführen, was vor 10 Jahren schon gegangen wäre, klappt es praktisch immer nur über SEO.
    D.h. die Sache mit den Search-Engines ist nur ein Köder, um Seiten zu "zwingen", Adressen, Kontakt-Infos, Öffnungszeiten, Zutaten, Inhalts-Stoffe, Preise+Nebenkosten Computerinterpretierbar durch Microformate zu machen.

    Das die Daten massiv überall verteilt sind, geht einem auf den Keks. Die Apps klingen nett, haben oft aber nur einen Bruchteil der Shops oder (kaufDA ist gemeint) nur einen Teil der Prospekte.
    Und jede App fährt ihre eigene Datenbank. Öffnungszeiten, Barcoo, Quoka(?), KaufDa für Geschäfte. Quoka und andere Lebensmittel-Sites für Lebensmittel. Das ist extrem blöd für die User.

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