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Entwicklung & Design

HTML5-Spiel verwandelt Google Maps in Labyrinthe

    HTML5-Spiel verwandelt Google Maps in Labyrinthe
HTML5-Spiel „Cube“: Google Maps in 3D

Google hat ein neues HTML5-Spiel veröffentlicht. Bei „Cube“ muss der Spieler eine Kugel durch dreidimensionale Kartenabschnitte von Google Maps steuern. Das Game eignet sich nicht nur für eine Spielerei in der Mittagspause, sondern präsentiert zudem interessante Einblicke in die Zukunft von Web-Kartendiensten. 

HTML5-Spiel „Cube“: Google Maps in 3D
HTML5-Spiel „Cube“: Google Maps in 3D

HTML5-Spiel „Cube“: Google Maps in 3D

Wer kennt sie nicht? Die guten alten Labyrinth-Spiele, bei denen man eine Kugel durch Neigung des Holz-Labyrinths zur gewünschten Stelle navigieren muss. Google hat die Idee dieser Labyrinth-Spiele für das HTML5-Spiel „Cube“ jetzt aufgegriffen und sie neu verpackt. An die Stelle des Labyrinths treten Kartenabschnitte von Google Maps, die Straßen fungieren dabei als Labyrinth-Wege.

Die Neigung der Kartenabschnitte zwecks Kugelsteuerung wird per Bewegung des Mauscursors simuliert. Die Kartenabschnitte sind dreidimensional, so dass der Spieler frühzeitig ziemlich gut erkennen kann, ob die Kugel sich außerhalb der Straßen irgendwelchen Hindernissen nähert. In acht Level rollt die Kugel durch Metropolen wie London, San Francisco und Tokyo.

Sind 3D-Karten im Web die Zukunft?

Mit „Cube“ präsentiert Google interessante Zukunftsaussichten in Bezug auf Web-Kartendienste. Das heute noch „platte“ Kartenmaterial von Google Maps könnte dem Nutzer durch eine dreidimensionale Darstellung relevante Mehr-Informationen mitgeben. Die Anzeigen von Gebäudehöhen- und formen ließen eine deutlich bessere Orientierung zu. Auf der anderen Seite muss bedacht werden, dass 3D-Kartenmaterial eine gewisse Rechenpower bei den Endgeräten erfordert. Bereits „Cube“ läuft nicht absolut flüssig, was die Kugelsteuerung entsprechend erschwert – und in einer echten Navigationssituation sehr störend sein könnte.

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7 Reaktionen
Spiele
Spiele

So. Weekend ist gelaufen. :)

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Lorenz Schmidt
Lorenz Schmidt

So. War auch wiederum ein Irrtum meinerseits. Natürlich unterstützt der Safari auch WebGL. Man muss es halt eben nur aktivieren.
https://discussions.apple.com/thread/3300585?start=0&tstart=0

Den schwarzen Bildschirm werd ich trotzdem nicht los.

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Lorenz Schmidt
Lorenz Schmidt

@html5sucks: Das hat nichts damit zu tun, dass du den Chrome nutzen sollst.

Wenn du dir die Fehlermeldung aufmerksamer angeschaut hättest, wüsstest du, dass dein Browser dieses "Spiel" nicht anzegeigen kann, NICHT weil es kein Chrome ist, sondern weil dein Safari, kein WebGL unterstützt. (Ich gehe mal davon aus, dass du den Safari nutzt, denn dieser zeigt auch mir genau diese Meldung an).

Im Firefox kommt diese Meldung nicht, wesshalb ich davon ausgehe, dass es hier genauso funktionieren wird. (Wie gesagt bei mir kommt nur ein Schwarzer Bildschirm), was wohl irgendwie an meiner Hardware liegt. who cares....

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Kai

Trotz der neuesten Version von Chrome, Safari und FF nicht ausführbar. Respekt! ;-)

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schnellere Rezeption
schnellere Rezeption

Für Taxifahrer-Prüfungen wäre Google-Maps auch noch nett fällt mir grade ein.

responsive Webdesign beinhaltet auch die adaptive Verlagerung der Rechenzeit auf den jeweils stärkeren (Server-Cloud bzw. Client-PC). Wer eine dicke GPU im PC oder Laptop hat, kann alles selber rechnen. Wer nur am Handy sitzt und mit Edge drin ist, bekäme hingegen komprimierte Seiten wo mehr vorberechnet wurde. Die Frage ist auch ob es nginx- oder apache-Plugins dafür gibt.

Wichtig bei 3D ist ja nicht pixelgenaue Gleichheit mit z.b. Kamera-Aufnahmen sondern im Kopf die richtigen Reize zu generieren.
Als Mensch erkennt man eine Kreuzung wo zwei Hochhäuser hintereinander stehen recht einfach. Auf dem 2D-Screen hingegen würde ich die Gebäude (selbst wenn sie identisch wären) so unterschiedlich färben das man gleich erkennt das es zwei Gebäude sind. Auch Fahrspuren die in unterschiedliche Richtungen gehen oder abzweigen könnte man u.u. z.b. unterschiedlich färben um auf dem 2D-Screen die Infos schneller ins Gehirn zu kriegen.

Aber Android schafft bis heute nicht, das man per App mitteilt wo man ist und die Punktwolke auf der Map sieht und sieht wie schnell die Geschwindigkeit ist und Google merkt das da ein Unfall ist oder Postwagen eine Spur blockiert usw. Dasselbe für Eisenbahn ist eine uralte Idee von mir und wird wohl gerade als "Zugradar" (oder so ähnlich) - sicher gewohnt erfolgreich wie schon beispielsweise die Fahrkartenautomaten - von der Bahn umgesetzt... . Android könnte das schon lange selber machen und die Zugnetze, Busnetze und Fahrpläne automatisch mappen. Scheint wohl nicht so wichtig zu sein. Sind ja nur ein paar hunderte Millionen Pendler jeden Tag... und vielleicht 30%-95% aller Android-Nutzer die "Auto-Radar" "Zug-Radar" o.ä. täglich nutzbringend nutzen würden.

Denn wenn ich sehe wo die Schwarmpunktwolke ist, überlege ich mir vielleicht, später nach Hause zu fahren oder sofort. Gleiches für Einkäufe usw. um nicht überfüllte Parkplätze und endlos an der Kasse stehen zu müssen. Sowas nützliches ist Google wohl zu trivial.

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html5sucks
html5sucks

Your Browser is Unsupported - Ständig diese Google Experiments damit alle auf Chrome umsteigen (der link wird ja immer schön dick eingeblendet) - Nö Leute

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Lorenz Schmidt
Lorenz Schmidt

Bis auf die Tatsache, dass ich trotz neuestem Chrome nur einen schwarzen Bildschirm sehe, alles super...

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