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Infrastruktur

Verschlüsseltes Internet: HTTP/2 kurz vor Standardisierung

    Verschlüsseltes Internet: HTTP/2 kurz vor Standardisierung

HTTP steht kur vor der neuen Version. (© jamdesign - Fotolia.com)

Die Arbeitsgruppe hinter HTTP/2 hat die Spezifikationen der IESG übergeben. Bis Mitte Januar kann dieses Leitgremium noch kleinere Änderungen verlangen, grundlegend ist aber von einer Genehmigung des neuen Standards auszugehen.

Das Leitungsgremium der Internet Engineering Task Force (IETF), die Internet Engineering Steering Group (IESG), genehmigt letztendlich die Veröffentlichung von allen Internetstandards. Die Arbeitsgruppe Httpbis hat die finalen Entwürfe an die IESG übergeben, doch noch sind etwaige Kommentare zugelassen: bis Mitte Januar.

Schon im August vergangen Jahres hatte Mark Nottingham, der Leiter der Httpbis-Arbeitsgruppe, dazu aufgerufen, noch ausstehende Probleme zu melden. Seit damals sind hauptsächlich redaktionelle Verbesserungsarbeiten vorgenommen worden, wie etwa die Aktualsierung nicht mehr aktueller Verweise.

Eine der letzten großen technischen Änderungen, an der HTTP/2-Spezifikation, betrifft TLS in Version 1.2 oder höher, das für die verschlüsselte Datenübertragung essenziell ist. Dabei wurde etwa eine Blacklist für Chiffren angegeben, die nicht verwendet werden sollten. Daher ist davon auszugehen, dass das Ergebnis der Httpbis-Arbeitsgruppe nicht abgelehnt wird.

Neue Version von HTTP setzt auf SPDY

Grundlage für HTTP/2 ist Googles SPDY. Ein Protokoll, das auf sogenanntes Multiplexing setzt: Dabei werden über einzelne TCP-Verbindungen verschiedene IP-Pakete und somit auch verschiedene HTML-Dokumente gleichzeitig übertragen – parallel.

Zusätzlich bietet SPDY dem Webserver die Möglichkeit, selbstständig Übertragungen zu initiieren. So kann ein Server Daten direkt und ohne Anfrage des Clients beziehungsweise eines Benutzers an Webprojekte „pushen“.

Mehr zu HTTP und Googles SPDY findet ihr in einem anderen Artikel.

via www.golem.de

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