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Test

Huawei Mate 9 im Test: Klappe, Leica die Zweite

Huawei Mate 9 im Test. (Foto: t3n)

Das Huawei Mate 9 ist das neueste High-End-Phablet des ambitionierten chinesischen Herstellers. Ob das Gerät mit neuem Prozessor, Dual-Cam und verhältnismäßig kompakter Bauform überzeugt, verrät unser Test.

Inhalt:

Mit dem Mate 9 besetzt Huawei eine Lücke, die durch Samsungs Galaxy-Note-7-Dilemma frei geworden ist. Das Mate 9 besitzt zwar keinen Stylus, dafür aber ein großes Display auf Phablet-Niveau, eine Ausstattung der Oberklasse und eine sehr ordentliche Kamera. Es tritt in die Fußstapfen des im vergangenen Jahr vorgestellten Huawei Mate 8 (Test), das bereits einen sehr ordentlichen Eindruck hinterlassen hat - vorab: mit dem Mate 9 legt der Hersteller noch eine Schippe drauf.

Design und Verarbeitung des Huawei Mate 9

Aus optischer Sicht hat Huawei mit seinem Mate 9 keine Phablet-Revolution hingelegt. Es sieht in vielerlei Hinsicht beinahe genauso aus wie das Mate 8, mit dem Unterschied dass auf der Rückseite kein runder, sondern ein ovaler Ausschnitt für die Kamera zu finden ist. Das hat aber einen guten Grund, denn das Mate 9 besitzt wie das Huawei P9 (Test) eine Dual-Kamera. Der Fingerabdrucksensor befindet sich weiterhin auf der Rückseite und funktioniert tadellos.

Huawei Mate 9. (Foto: t3n)
Huawei Mate 9. (Foto: t3n)

Bei der Anordnung der Knöpfe und Anschlüsse ist Huawei der üblichen Struktur treu geblieben: SIM-und Micro-SD-Kartenschacht sind auf der linken Seite, Power-Button und Lautstärkewippe rechts. Oben befindet sich ein IR-Sensor, der zur Steuerung diverser Geräte wie Fernsehern, Stereoanlagen und weiteren verwendet werden kann. Auf der Unterseite sitzen der USB-Typ-C-Anschluss, die Audiobuchse und eine Lautsprecheröffnung. Die Lautsprechermuschel auf der Front fungiert als zweiter Speaker, so dass das Mate 9 sogar über Stereospeaker verfügt. Da die Hörmuschel aber leider nur wenig Sound ausspuckt, ist die Stereospeaker-Lösung nur halbherzig gelöst. Nichstdestotrotz: Der Lautsprecher auf der Unterseite ist relativ laut und kräftig.

Huawei Mate 9. (Foto: t3n)
Huawei Mate 9. (Foto: t3n)

Was schon beim Mate 8 aufgefallen ist, ist die für ein Phablet mit einer Displaydiagonale von 5,9 Zoll verhältnismäßig kompakte Bauform. Das Mate 9 hat Huawei sogar noch etwas schmaler als den Vorgänger bauen können. Das Mate 8 besitzt die Abmessungen von 157,1 x 80,7 x 7,9 Millimeter, das Mate 9 ist 156,9 x 78,9 x 7,9 Millimeter groß. Zum Vergleich: das iPhone 7 Plus (Test) mit seinem 5,5 Zoll-Display(!) besitzt die Abmessungen von 158,2 x 77,9 x 7,3 Millimetern.

Huawei Mate 9 vs iPhone 6s Plus. (Foto: t3n)
Größenvergleich: Huawei Mate 9 mit 5,9 Zoll- vs. iPhone 6s Plus mit 5,5 Zoll-Display. (Foto: t3n)

An der Verarbeitung des Phablets ist nichts zu beanstanden. Alles sitzt fest, nichts knarzt oder biegt sich. Die Buttons besitzen einen gut definierten Druckpunkt, die Anmutung entspricht der eines High-End-Geräts. Hinsichtlich der Verarbeitung ist aber selbst Huaweis 350-Euro-Smartphone Nova in der Oberklasse zuhause. In Sachen Verarbeitung lässt der Hersteller sich nicht lumpen.

Das Huawei Mate 9 von allen Seiten
Größenvergleich: Huawei Mate 9 (5,9 Zoll) vs. Huawei Nova (5 Zoll). (Foto: t3n)

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Das Display des Huawei Mate 9: Full-HD, aber trotzdem gut

Beim Display bleibt Huawei dem Motto des Mobile-Chefs Richard Yu treu, dass eine Full-HD-Auflösung vollkommen ausreicht. So setzt der Hersteller weiterhin auf ein IPS-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln, das trotz seiner Bilddiagonale von 5,9 Zoll und mittlerweile als in der Oberklasse wenig geltenden 373 Pixeln pro Inch eine gute Figur macht.

Am Display des Huawei Mate 9 gibt es nichts zu meckern – es sei denn, ihr wollt VR-Inhalte konsumieren. (Foto: t3n)
Das Display des Huawei Mate 9 löst nur mit Full-HD auf – nichts für VR. (Foto: t3n)

Weder an der Farbwiedergabe noch am Kontrast gibt es etwas zu beanstanden. Dank der hohen Displayhelligkeit können Inhalte auch bei Sonneneinstrahlung gut abgelesen werden. Die ab Werk angebrachte Schutzfolie mindert ein wenig den positiven Gesamteindruck des Displays. Falls sie stört, könnt ihr sie selbstredend entfernen, zumal sie anfällig für Fingerabdrücke und Schlieren ist.

Der einzige Kritikpunkt, der beim Display des Mate 9 angesprochen werden muss, ist, dass Full-HD-Displays sich mit VR-Inhalten nicht sonderlich gut verstehen. Inhalte werden zu pixelig dargestellt, so dass der Spaß an virtuellen Welten verloren geht. Angesichts dessen, dass Android 7.0 ab Werk Unterstützung für Googles Daydream-Plattform mitbringt, hätte Huawei sich vielleicht doch ein Herz fassen und ein WQHD-Display verbauen sollen. Bei der 1.400-Euro teuren Porsche-Edition und dem Mate-9-Pro (nur in China erhältlich) steckt ein 5,5-Display mit WQHD-Auflösung. Die beiden Modelle sind sogar Daydream-ready.

In den Einstellungen habt ihr allerhand Anpassungsoptionen. (Bild: t3n)
In den Einstellungen habt ihr allerhand Anpassungsoptionen. (Bild: t3n)

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6 Reaktionen
Eddie
Eddie

Und zu dem sar-wert kann ich euch mitteilen, daß das mate 9 nicht mal die Hälfte der Obergrenze erreicht. Ausserdem sind schädliche Wirkungen nicht nachgewiesen und die strahlen sollen lediglich das Gewebe im Extremfall leicht erwärmen...ansonsten packt euch in blei, da wir ständig teilweise auch erhöhter Strahlung ausgesetzt sind. Schmeisst am besten gleich eure Fernseher weg... Schmunzel....

Eddie
Eddie

Ich hab noch nie ein so gelesen handy gesehen geschweige denn besessen. Vergleiche kann ich nix zu sagen. Hab aber viel mit Fotografie und Design zu tun. Für mich sind die camera und das riesen Display der knaller. Und bei dem Preis gibt es für mich mit nix geeigneteres. Hut ab Huawei!

Hans Gruber
Hans Gruber

Ich finde den SAR Wert sehr bedenklich. Ist höher als beim iPhone 7 und da bittet Apple darum, dass man es nicht an den Kopf hält.

Tomaso
Tomaso

Ich hab hier das Mate 9 neben dem Huawei P9 liegen. Das Display im Mate 9 hat einen sehr starken grünstich. Am deutlichsten sieht man es wenn man monochrome Bilder ansieht. Die Bilder am P9 sind brilliant. Am Mate 9 total grün. Hätte ich den direkten Vergleich nicht wäre es mir wahrscheinlich gar nicht aufgefallen. Jedoch hat mich etwas am Display gestört was ich nicht genau sagen konnte ... hat mich aber zu dem Vergleich veranlasst.

Ich finde das sehr schade. Das stört so, dass ich wieder beim P9 gelandet bin.

Kann das sonst jemand bestätigen?

Andreas Floemer

Hast du dir die Bilder nur auf dem Mate 9 angesehen, oder auch auf einem anderem Gerät? Es kann nämlich durchaus sein, dass dein Display nicht korrekt eingestellt ist. Siehe https://www.instagram.com/p/BNkhJE8DQyd/

Tomaso
Tomaso

Ich hab hier ein Foto gemacht. Das selbe Bild auf dem P9 (links) und dem Mate 9 (rechts)
https://s17.postimg.org/te77qhq4f/image.jpg

In den Systemeinstellungen hab alle möglichen Einstellungen in der Farbkalibrierung versucht. Der Grünstich ist immer da. Auf dem Foto sind beide auf Farbkalibrierung Standard eingestellt.

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