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Huawei MateBook: Ein iPad Pro mit Windows 10 [MWC16]

Huawei MateBook: Ein iPad Pro mit Windows 10 [MWC16]

hat auf dem erstmals ein vollwertiges Windows-Convertible vorgestellt. Das MateBook erinnert in vielen Aspekten an das Pro.

Huawei MateBook: Ein iPad Pro mit Windows 10 [MWC16]

Der chinesische Hersteller Huawei hat sich in den letzten Jahren langsam aber stetig in den europäischen Markt vorgekämpft – vor allem durch Smartphones mit guter Preis-Leistung, die High-End-Modelle wie das Huawei Mate S (zum Test) und das Phablet Huawei Mate 8 (zum Test) können überzeugen. Weltweit gehört Huawei bereits zu den drei größten Smartphone-Herstellern. Jetzt gehen die Chinesen den nächsten Schritt und stellen erstmals ein Convertible-Gerät mit 10, also eine Mischung aus Tablet und Laptop vor. Die Enthüllung des MateBooks fand übrigens Parallel zur Vorstellung de LG G5 statt.

Huawei MateBook: Großes 12-Zoll-Display und Fingerabdrucksensor im Rahmen

In Sachen Optik erinnert das Huawei MateBook getaufte Gerät stark an ein iPad Pro (zum Test): Das Tablet ist eine eigenständige Einheit und nur durch ein Smart Cover mit der zugehörigen Tastatur verbunden. Das Gehäuse ist komplett aus Aluminium gefräst und das Display misst 12 Zoll in der Diagonale (iPad Pro: 12,9 Zoll). Durch extrem dünne Ränder mit einer Dicke von 10 Millimetern nimmt das Display 84 Prozent der Front ein. Die Auflösung beträgt 2.160 x 1.440 Pixel. Mit 640 Gramm ist es etwas leichter als das iPad Pro aber mit 6,9 Millimetern genauso dick. In den Dünnen Gehäuserahmen hat Huawei einen Fingerabdrucksensor eingebaut, der gleichzeitig als Ein- und Ausschalter dient.

Das Huawei MateBook ist ein vollwertiger Windows-PC mit großem Display und optionaler Tastatur. (Quelle: Huawei)
Das Huawei MateBook ist ein vollwertiger Windows-PC mit großem Display und optionaler Tastatur. (Quelle: Huawei)

Trotz des riesigen Displays soll das Gerät mit einer Akkuladung eine Nutzungsdauer von zehn Stunden ermöglichen. Geladen wird das Huawei MateBook über einen USB-Typ-C-Anschluss.

Da es sich um ein Windows-Gerät handelt setzt Huawei bei der Hardware auf Intel-Prozessoren der neusten Skylake-Generation. Ähnlich wie bei Desktop-Prozessoren gibt es mit den Modellen m3, m5 und m7 auch im mobilen Bereich verschiedene Leistungsstufen für die Kunden. Je nach Modell liegt die maximale Taktfrequenz bei bis zu 3,1 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher ist vier oder acht Gigabyte groß – je nach Geldbeutel.

Erst durch die 149 Euro teure Tastatur wird das Tablet wirklich zum Convertible. (Quelle: Huawei)
Erst durch die 149 Euro teure Tastatur wird das Tablet wirklich zum Convertible. (Quelle: Huawei)

Aufpreispflichtige Tastatur macht Tablet zum Convertible

Komplettiert wird das Gerät durch eine Tastatur, die in ein Smart Cover integriert ist und mit einem seitlichen Anschluss fest mit dem Tablet verbunden wird – ähnlich wie bei Microsofts Surface-Tablets. Die Tastatur ist spritzwassergeschützt, verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung und ist in vier Farben erhältlich. Weiterhin kann das MateBook auch mit einem Stylus bedient werden. Im Gegensatz zu den meisten anderen Stylus verfügt der MatePen über eine elastische Spitze und soll sich damit eher nach Stift und Papier anfühlen als bei harten Spitzen. Weder Tastatur noch Stylus sind im Preis inbegriffen.

Für das Huawei MateBook werden mindestens 799 Euro fällig – ohne Tastatur. (Quelle: Huawei)
Für das Huawei MateBook werden mindestens 799 Euro fällig – ohne Tastatur. (Quelle: Huawei)

Huawei MateBook ist leider kein Schnäppchen

Huawei-CEO Richard Yu kündigt Modell-Varianten und Preise des MateBook an. (Foto: Huawei)
Huawei-CEO Richard Yu kündigt Modell-Varianten und Preise des MateBook an. (Foto: Huawei)

Entgegen seiner bisherigen Strategie ist das Huawei MateBook aber wahrlich kein Schnäppchen. Das Tablet beginnt preislich bei 799 Euro in der kleinsten Variante mit vier Gigabyte RAM und 128 Gigabyte SSD. Wer das Gerät tatsächlich als Laptop verwenden möchte, muss weitere 149 Euro für die Tastatur ausgeben und gegebenenfalls weitere 69 Euro für den MatePen. Die teuerste Variante mit m7-Prozessor, 8 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte SSD kostet stolze 1.799 Euro.

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