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Test

Huawei P10 im Test: Leica schießt immer schärfer

    Huawei P10 im Test: Leica schießt immer schärfer
Huawei P10. (Foto: t3n)

Das Huawei P10 ist das neueste kompakte Flaggschiff des chinesischen Konzerns. Wir haben das edle Alu-Smartphone knapp vier Wochen im Alltag genutzt – wo das P10 überzeugt und was noch besser geht, fasst unser Test zusammen.

Inhalt:

Huawei hatte den Mobile World Congress in Barcelona Ende Februar genutzt, um seine neuesten Top-Smartphones Huawei P10 und P10 Plus vorzustellen. Wie der Mitbewerber LG, der sein LG G6 am gleichen Tag enthüllte, versuchen die beiden Unternehmen so dem Branchenprimus Samsung zuvorzukommen, um ihre Produkte vor dem Galaxy S8 auf den Markt zu bringen. Beim P10 ist der Marktstart bereits erfolgt, das P10 Plus lässt noch auf sich warten und beim G6 wird es knapp: laut Hersteller wird es wenige Tage vor dem S8 in den Handel kommen, allerdings zu einem verhältnismäßig hoch angesetzten Preis von knapp 750 Euro. Aber was hat das P10 zu bieten? Unser Test verrät es.

Huawei P10: Design, Verarbeitung, Haptik

Unter Testgerät: das Huawei P10 in Schwarz. (Foto: t3n)

Im Unterschied zum zuletzt von Huawei vorgestellten 5,9-Zöller Huawei Mate 9 (Test) wirkt das P10 mit seinem 5,1-Zoll in der Diagonale messenden Screen geradezu winzig. Vergleicht man es mit seinem direkten Vorgänger, dem Huawei P9 (Test), sind die Unterschiede geringer: Das P9 misst 145 x 70,9 x 6,96 Millimeter, das P10 ist 145,3 x 69,3 x 6,98 Millimeter groß – damit ist das neue Modell etwas länger, aber schmaler als das 2016er-Modell, allerdings hatte das P9 einen minimal größeren 5,2 Zoll-Bildschirm an Bord. Dank der kompakten Größe passt das P10 bestens in die vordere Hosentasche und lässt sich problemlos mit einer Hand bedienen.

Das Gehäuse des Huawei P10 ist runder geraten als das des Vorgängers Huawei P9. Die mit Pantone entwickelten Farbvarianten Blau (Dazzling Blue), Gold (Dazzling Gold) und Lindgrün (Greenery) besitzen mit „Diamond Cut“ eine neue Oberflächenbearbeitung, die mehr Griffsicherheit bietet. (Foto: t3n)

Der Grund für die etwas längere Form ist offensichtlich: Der Fingerabdrucksensor ist von der Rückseite auf die Front gewandert und befindet sich wie bei Geräten vieler anderer Hersteller direkt unterhalb des Displays. Im Hintergrundgespräch mit Huawei nannte der Hersteller diese Designentscheidung einen „Kundenwunsch“. Aus diesem Grund wird bei Huaweis Flaggschiff-Smartphones, die eine Bildschirmdiagonale von 5,5 Zoll und kleiner besitzen, der Fingerabdrucksensor künftig frontseitig verbaut – bei den Mate-Modellen bleibe der biometrische Scanner auf der Rückseite. Die Positionierung des Fingerabdrucksensors ist ohnehin schon beinahe ein Politikum. Die Umpositionierung hat aber auch einen positiven Effekt: Künftig lassen sich Huawei-Smartphones mit dem Fingerabdruck entsperren, selbst wenn sie mit dem Display nach oben auf dem Tisch liegen. Was am P10-Fingerabdrucksensor außerdem gefällt, ist die Art der Integration, denn er befindet sich unter dem Gorilla-5-Displayglas, das die ganze Front bedeckt.

Der Fingerabdrucksensor ist beim Huawei P10 auf der Front unter Glas. (Foto: t3n)

Die Form des P10 ist im direkten Vergleich zum Vorgänger runder geworden, wodurch es noch besser in der Hand liegt als das P9. Durch die neue Formgebung muss Huawei sich allerdings zwangsläufig den Vergleich zum iPhone 7 gefallen lassen – kreativ ist das Design nicht, aber ein wahrer Handschmeichler. Uns liegt als Testgerät die schwarze Version vor. Es fällt bei diesem positiv auf, dass kaum Huawei-Branding angebracht ist, lediglich auf der Rückseite ist das Huawei-Logo äußerst dezent erkennbar. Selbst das Leica-Logo neben der Kamera ist markanter. Bei den weiteren Farbvarianten des P10 ist das Huawei-Logo auf dem Rücken besser zu erkennen  – dennoch hält sich Huawei mit dem Branding zurück. Auf der Vorderseite sind beispielsweise weder Schriftzug noch Firmenlogo zu finden.

Huawei P10. (Foto: t3n)

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An der Verarbeitung des P10 ist nichts zu beanstanden: Das Gerät ist Verwindungssteif, besitzt keine Spaltmaße, alle Elemente wirken wie aus einem Guss gefertigt. Selbst das Display mit seinem 2,5D-Glas fügt sich nahtlos in das Aluminium-Unibody-Gehäuse ein. Alle Buttons sind so positioniert, dass sie leicht erreicht werden können und besitzen einen solide definierten Druckpunkt. Das Design ist gelungen, hebt sich aber nicht zwingend aus der Masse ab. Ein Hingucker – nicht nur optisch – ist immer noch das duale Kamera-Setup mit seiner Glasblende, auf das wir später eingehen.

Alle Farben des Huawei P10 im Überblick – nicht alle von ihnen werden in Deutschland angeboten. (Bild: Huawei)

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Eine Reaktion
Flotrue
Flotrue

Leider werden photospheres auf dem huawei p10 und plus mit der streetview als auch der cardboard camera app unscharf. Ich hoffe Huawei fixt das Problem schnell.
https://goo.gl/photos/Xmdi4FpsTwi22wbt7

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