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Test

Die Leica für die Hosentasche: Das Huawei P9 im Test

    Die Leica für die Hosentasche: Das Huawei P9 im Test

(Foto: t3n)

Das neueste Smartphone-Flaggschiff von Huawei mit dem kurzen Namen „P9“ will unter anderem mit einer Dual-Hauptkamera, die mit dem Kamerahersteller Leica entstanden ist, gegen das Galaxy S7 und die weiteren Mitbewerber antreten. Ob das P9 ein gelungenes Smartphone ist und auch die Kamera überzeugt, klärt unser Test.

Verarbeitung und Design des Huawei P9

Huawei P9. (Foto: t3n)
Huawei P9. (Foto: t3n)

Dass das P9 von Huawei stammt, ist eindeutig am Design zu erkennen – es kann als eine Mischung aus dem Huawei Mate 8 (Test), Mate S und dem Nexus 6P (Test) betrachtet werden, wobei es kleiner geraten ist als die drei Vorgängermodelle. Auf der Vorderseite dominiert das 5,2-Zoll-IPS-Display, das ringsherum wenig Rand (Bezel) besitzt. Durch diese Bauweise ist das Huawei P9 äußerst kompakt, was sich positiv auf das Handling auswirkt.

Zu der angenehmen Haptik tragen das 2,5-D-Glas, das sich nahtlos mit dem Gehäuse verbindet, sowie der Metallrahmen, der zur Rückseite abgefräst und abgerundet ist, bei – Kanten oder spitze Ecken sind nicht vorhanden. Wie alle Oberklassemodelle Huaweis besitzt auch das P9 ein Unibody-Gehäuse aus Aluminium, das in Sachen Verarbeitung auf höchstem Niveau liegt – Spaltmaße sind nicht zu finden, alles sitzt bombenfest. Wenn man es mit dem Vorgänger, dem P8 vergleicht, liegen Welten dazwischen: Das P9 wirkt noch mal edler und viel ausgewogener im Design.

Trotz seines 3.000 Milliamperestunden-Akkus ist das Huawei P9 mit 6,95 mm noch recht dünn. (Foto: t3n)
Trotz seines 3.000-Milliamperestunden-Akkus ist das Huawei P9 mit 6,95 Millimetern noch recht dünn. (Foto: t3n)
Das Huawei P9. (Foto: t3n)

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Rückseitig fällt direkt der Fingerabdruckscanner ins Auge, der wie wie beim Mate S (Test) nicht rund ist, sondern quadratisch mit abgerundeten Ecken. Mit ihm lässt sich das Gerät per Fingerzeig blitzschnell entsperren. Direkt darüber befindet sich das Schmuckstück des P9: die Dual-Kamera, die wie beim Nexus 6P in ein Glaselement eingelassen ist. Die Linsen stehen übrigens nicht aus dem Gehäuse hervor, wie es bei vielen aktuellen Oberklasse-Smartphones der Fall ist – und das, obwohl das P9 nur 6,96 Millimeter dünn ist.

Markante Rückseite: Das Huawei P9 besitzt eine Leiste aus Glas mit viel Technik dahinter und einen schnellen Fingerabdrucksensor darunter. (Foto: t3n)
Markante Rückseite: Das Huawei P9 besitzt eine Leiste aus Glas mit viel Technik dahinter und einen schnellen Fingerabdrucksensor darunter. (Foto: t3n)

Unter dem Glas sind außerdem der Dual-LED-Blitz und der Laser-Autofokus zu finden. Um aufzuzeigen, dass man sich für die Kamera-Entwicklung namhafte Expertise herangezogen hat, prangt neben der Kamera auf dem „Visor“ ein Leica-Logo, begleitet von der Objektbezeichnung „Summarit H 1:2.2/27 ASPH“. Das bedeutet, dass im P9 zwei aspherische Summarit-Objektive mit Blenden von f/2.2 und Brennweiten von 27 Millimetern verbaut sind.

Kurzum: Das Huawei P9 ist in Sachen Verarbeitung erste Sahne – außerdem liegt es richtig gut in der Hand. Aber: Wer zu trockenen Händen neigt, dem könnte das Gerät aus den Finger rutschen, was aber auch bei anderen Geräten mit Metallgehäuse der Fall sein dürfte. Dank der angenehmen Größe lässt es sich aber gut greifen.

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Eine Reaktion
Guido
Guido

Wenn man nicht gerade die neuesten Spiele daddeln will, dann ist die Hardware eines Smartphones heute fast egal. Alles mit 2-3 GB RAM und einer Rechenleistung wie ein 2-3 Jahre alter Snapdragon 800 reicht für alles Gängige aus. Entscheidend ist die Software und für die Nutzungsdauer der Software-Support.

Da schneiden viele Hersteller schlecht ab. Selbst für gröbste Sicherheitslücken gibt es teilweise schon 1 Jahr später keine Patches/Updates mehr. Deshalb kaufe ich nur noch Smartphones und Tablets, für die Cyanogenmod verfügbar ist. Da ist das ansonsten sehr ansprechende P9 mit dem Kirin-Prozessor raus.

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