Huffington Post für 12 weitere Länder geplant
Bei AOL tut sich mal wieder was. Nachdem CEO Tim Armstrong die Neuausrichtung von AOL nach der Entkopplung von Time Warner mit einigen teuren und aufsehenerregenden Akquisitionen im Medienbereich wie Huffington Post, TechCrunch und Engadget vorangetrieben hat, folgte im Anschluss eine große Abwanderungswelle. Mehrere hundert Mitarbeiter der Medienunternehmen mussten gehen und andere wie viele der Engadget-Autoren oder auch TechCrunch-Gründer Michael Arrington, gingen mehr oder weniger aus freien Stücken.
Jetzt soll es aber wieder zurück in die Positivschlagzeilen gehen und zwar mit einer Internationalisierung der Huffington Post. Am Rande der Digitalkonferenz DLD in Tel Aviv erklärte der bei AOL für den Ausbau der Inhalte-Plattformen verantwortliche Jimmy Maymann, dass das in den USA sehr populäre Nachrichtenportal nun auch nach Deutschland und einige weitere Länder exportiert werden soll.
Die Huffington Post sei bereit für die Internationalisierung, betonte Maymann und es werde schon bald auch Versionen in weiteren Sprachen geben. Neben Frankreich, wo mit der Zeitung Le Monde schon der Kooperationspartner feststeht, soll auch der deutsche Markt erschlossen werden.
Huffington Post sucht für Deutschland noch Partner
Zur Zeit sei man bei AOL noch auf der Suche nach passenden Partnern für die auserwählten Länder. Neben Frankreich und Deutschland soll die Huffington Post auch noch in Italien, Spanien, Russland, Türkei, Argentinien, Brasilien, Mexiko, Chile, Australien und Japan die Märkte erobern. Dazu braucht AOL lokale Partner, die derzeit auch in Deutschland noch gesucht werden. Als Ziel für den Start ist ein Termin innerhalb der nächsten sechs Monate vorgesehen.
Insgesamt wird die lokale Redaktion der deutschen Huffington Post aber wohl recht überschaubar bleiben. Geplant seien etwa ein Dutzend Mitarbeiter. Über einen Partner oder einen Standort gäbe es derzeit noch keine Entscheidung.
Kommt auch TechCrunch nach Deutschland?
Maymann schließt auch einen deutschen Auftritt des erfolgreichen US-Tech-Blogs TechCrunch nicht aus. „Ich habe keinen Zweifel, dass TechCrunch in Deutschland funktionieren könnte, es ist eine fantastische Marke“, erklärte er und mit dem deutschen Ableger von Engadget hat AOL in diesem Marktsegment bereits erste Erfahrungen sammeln können.
Die Internationalisierung der Medienangebote von AOL wird übrigens rein auf der Basis von Anzeigenerlöse finanziert. Ein Paid Content-Modell, wie es das Wall Street Journal für Anfang 2012 in Deutschland geplant hat, soll es nicht geben.
Weiterführende Links zum Thema Huffington Post und AOL:
- Die HuffPo ist auf Deutschlandkurs - Meedia
- AOL trennt sich von TechCrunch-Gründer Michael Arrington - t3n News
- Huffington Post: Sinn und Unsinn des unentgeltlichen Bloggens - t3n News
- Ehemalige Engadget-Autoren starten neues Projekt – ohne AOL - t3n News
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von nach Deutschland 02.11.2011 (16:03Uhr) 1.
Wie viele Vollzeitstellen (Teilzeitstzellen aufsummiert) hat t3n oder SPON oder andere kostenlose Angebote ...
Welche Partner sind denn die technischen Oberchecker und keine in Verlegerfarbe gefärbte Einheits-Presse die immer noch Print anbeten und Emails ausdrucken ? Na also. Bessere Berichte wo auch die in den Agenturmeldungen fehlenden Neben-Informationen drin sind, wären wichtig. Damit kann man problemlos die Agentur-Paster Clicktechnisch ausdünnen. Die Leute wollen kein Dünnfug mehr lesen. News mit mehr Nährwert und weniger Polit-Färbung und weniger BlaBla und mehr korrektem Content könnten schnell Leser ziehen. In lupenreinen Diktaturen wird man dafür schikaniert, geschlossen, abgeholt, abgemahnt, verklagt,... .
Vermutlich geht es nur um zusätzliche (linke) Lager-Presse weil man damit als Verleger zufrieden ist und das Lesergequengel und sinnvolle Ergänzungen in Kommentaren ignoriert oder pampig reagiert. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt: Agentur-Einheitsbrei wie neulich ja bei SPON nachgezählt wurde oder täglich bei nachrichten.de (und news.google) sichtbar ist. Auch z.B. die taz ist berichts-qualitäts-mäßig nur die Linke Hand desselben deutlich verbesserbaren Systems. Mehr mitdenken und hinterfragen sähe nämlich anders aus.
Beispiel: Heise-Artikel sind meist nahrhafter als bei anderen IT-News-Sites wo auch schon mal PR-Meldungen unreflektiert auftauchen oder Dinge unklarer erklärt werden weil man nicht mitdenkt oder relevante Infos weglässt und nicht aus dem Kommentar-Feedback lernen will.
Bei HuffPoDe (Haff-pohdieh ? klingt nett) geht es ja auch "nur" um Politik+Wirtschaft. Technik-Krams oder Fach-Meldungen finden sich auf Fach-Websites wo Agenturmeldungen nur teilweise oder gar nicht auftauchen.
von Christian Zed via facebook 02.11.2011 (16:05Uhr) 2.
wird bestimmt ähnlich scheisse wie wired.
von Huffingtons Welt – sueddeutsche.de… 03.11.2011 (07:28Uhr) 3.
[...] t3n Magazin [...]
von Huffington-Post-Chefin sucht Kooperation… 12.12.2011 (18:50Uhr) 4.
[...] zur interkulturellen Verständigung Kooperationspartner sind ua Auswärtiges Amt Deutscher Huffington Post kommt nach Deutschland folgt TechCrunch » t3n Huffington Post sucht für Deutschland noch Partner Zur Zeit sei man bei AOL noch auf der Suche [...]
von WSJ.de: Deutschland als Testmarkt für d… 10.01.2012 (16:25Uhr) 5.
[...] in den deutschen Markt eintreten muss, um eine reine Onlinestrategie zu entwickeln. Mit der HuffingtonPost stehen die nächsten bereits in den Startlöchern auch wenn das Modell ein komplett anderes ist. Bookmark auf Delicious Digg den Beitrag Auf [...]