Jan: Warum die Tablet-Blase dieses Jahr platzt
Klar: Ich finde Tablets total interessant. Aber das ist kein Maßstab, denn mich kann man mit vielen neuen Geräten begeistern. Eine ganz andere Frage ist aber: Würde ich es selbst kaufen? Und: Würden es andere kaufen?
Wozu braucht man ein Tablet eigentlich so dringend?
Dazu stellt sich mir eine ganz grundsätzliche Frage: Wozu braucht man ein Tablet? Manche sagen, um auf der Couch sitzend im Internet zu surfen, Mails zu lesen etc. Okay. Das mache ich heute mit meinem Laptop. Andere sitzen mit ihrem Smartphone oder iPod touch im Sessel und tun dasselbe. Was genau kann das Tablet besser, das den Kauf rechtfertigt?
Eine andere Idee: So wie man heute Zeitungen, Zeitschriften und Bücher in der Straßenbahn liest, haben demnächst alle Tablets in der Hand und lesen darauf. Aha. Und dafür kaufen sich nennenswert viele Menschen in den nächsten Wochen und Monaten ein weiteres Gerät? Ich meine: So normale Leute? Nicht so Leute wie wir? Leute, die sich bislang erdreisten, kein Smartphone zu brauchen? Ich bezweifle es sehr.
Wie genau bediene und halte ich so ein Teil auf Dauer?
Was ich mich auch immer frage: Wie genau halte und bediene ich so ein Tablet eigentlich? Während ein Smartphone gut in der Hand liegt und ich es weitgehend mit dem Daumen bedienen kann, wird das bei einem Tablet nicht möglich sein. Es soll ja gerade größer sein - wodurch es schwerer wird und man auf jeden Fall beide Hände braucht, um es zu bedienen und zu halten. Und wenn ich auf der Couch liege oder im Zug sitze, muss ich es die ganze Zeit festhalten? Mein Laptop kann ich bequem abstellen.
Fazit
Zugegeben: Ich kann mir vorstellen, dass wir in einigen Jahren sehr viele Geräte um uns herum sehen werden, die aus den heutigen E-Readern und Tablets hervorgegangen sind. Sie werden sehr leicht sein, lange Akkulaufzeiten haben, widerstandsfähig sein und über eine durchgehende Internetverbindung verfügen. Alles das ist heute nicht so gegeben, dass es für eine große Masse an Menschen interessant wird.
Kurz gesagt: Tablets sind ein riesengroßer Hype. Die Enttäuschung wird im Verlaufe dieses Jahres folgen. Wir sprechen uns 2015 wieder.
Florian: Warum der Hype um das iSlate nervt
Liebe Apple-Fanboys, beruhigt Euch wieder. Ernsthaft: Trinkt einen Tee und relaxt einfach. Das Apple Tablet aka iSlate aka Was-auch-immer-Steve-sich-ausdenkt wird die Welt nicht verändern. Das Tablet wird scheitern und euer Hype nervt einfach nur.
Der mediale Hype
Seit Wochen wird über das Tablet spekuliert und jede nutzlose Neuigkeit wird mit dem Gerät in Verbindung gebracht. Angeblich hat ja der Gärtner von der Oma von Steve Jobs gehört, dass das iSlate einfach nur großartig ist. BusinessWeek schreibt schonmal vorsorglich einen Artikel, wie das iSlate die Welt verändert und eigentlich könnte man das Gerät schon mal als Gadget des Jahres küren. Und wo wir schon dabei sind: Steve Jobs hat schon lange den Friedensnobelpreis verdient. Wohlgemerkt: Apple hat das Produkt noch nicht mal vorgestellt. Wir reden also von einem Produkt, bei dem noch nicht mal sicher ist, ob es überhaupt erscheint. Der ganze Hype um das Tablet nervt einfach gewaltig. Und mit jedem Tag wird es schlimmer und die Gerüchte nehmen zu. Leo von fscklog hat das Phänomen mit einem Wort gut beschrieben: „Einhorntränen“
Nicht jedes Produkt von Apple verändert die Welt
Zusätzlich zum gesamten Hype bleibt die Tatsache, dass nicht jedes Produkt von Apple einen so phänomenalen Erfolg wie der iPod oder das iPhone hat. Nicht jedes Gerät von Apple verändert die Welt - und schaut man genauer hin, dann sind ziemlich viele Rohkrepierer dabei. Erinnert sich etwa noch jemand an das ROKR? Apple Pippin? Ohne Mühe könnte ich zehn Produkte von Apple aufzählen, die grandios gescheitert sind. Und müsste dabei nicht mal auf den Newton verweisen.
Zusammenfassung
Ich warte darauf, dass Steve Jobs irgendwann in fünf Jahren den Leuten erklärt, dass das Tablet ein großes Missverständnis war und man nun ein viel besseres Produkt hätte. Alle Apple-Fanboys werden erneut begeistert sein und eine Medienrevolution verkünden. Und der ganze Hype fängt von vorne an.
Eure Meinung?
Bildnachweis für die Newsübersicht: © Gordon Bussiek - Fotolia.com





![Google plant Nexus Tablet als Kindle Fire-Konkurrenten [Bericht]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-355820_Nexus-Tablet_medium.jpg)


40 Antworten
von Alex 07.01.2010 (13:45Uhr) 1.
Mit diesem Artikel bekräftigt ihr ja den Hype nur. Es ist doch nichtmal angekündigt. Wobei ich direkt auch auf die vergangenen, angeblich angekündigten, niemals erschienenen Geräte von Apple hinweisen darf UND da war das Apple Tablet schon mehrfach dabei!
von tboley 07.01.2010 (13:53Uhr) 2.
Als Antwortmöglichkeit oben fehlt: Tabletten können abhängig machen
;-)
von Christian 07.01.2010 (13:59Uhr) 3.
Auch wenn der Hype nerven mag, besitzt Ihr eine ganz schöne Selbstsicherheit, wenn Ihr behauptet, dass ein bisher nicht bekanntes Tablet von Apple scheitert.
Und die Verweise auf den ROKR (kein Apple-Produkt), Pippin (während der wirren Apple-Ära Mitte der 90er vor Jobs Rückkehr entstanden) oder den Newton (in vielem seiner Zeit voraus, kam aber eher zu früh und anfangs technisch unausgegoren, übrigens auch von Jobs gekillt) machen nun mal so gar keinen Sinn.
von happy-buddha 07.01.2010 (14:03Uhr) 4.
Ok.
Wenn aber einer dieser Tablet Hersteller ein Jointventure mit einer Deutschen Zeitung oder Ebook Anbieter abschließt und der geneigte Tablet Kunde so jeden Tag die aktuelle Ausgabe lesen kann, werden viele auf den Zug aufspringen..
von Peter 07.01.2010 (14:13Uhr) 5.
Es geht nicht so sehr um die Technik der tablets sondern darum, wie sie die Medienlandschaft verändern wird. Apple hat es ja auch geschafft die Musikindustire zu verändern. Das gleiche wird mit den print Medien geschehen. Ich bin davon überzeugt, dass der hype gerechtfertigt ist uns uns Apple in Kürze zeigt, wie sie die Medienwelt verändern wird. Ich bin auf jeden Fall dabei!
von Christopher 07.01.2010 (14:38Uhr) 6.
Also ich finde den Hype um neue Apple-Produkte auch übertrieben. Ob sie scheitern oder nicht, ein iPhone ist ein Smartphone wie viele andere (bis auf den Hype), ein iPod ist halt nur ein MP3-Player (bis auf den Hype) und ein iSlate wird halt, wenns es denn mal geben wird, auch nur ein Tablet. Wozu der Hype? Wenn jemand behauptet, Acer wolle ein Tablet herausbringen steht das doch auch nicht auf allen News-Seiten und alle schreien "Wow! Ein Tablet von Acer!". (Bei google wäre das wieder anders...)
Was die Tablets angeht: Ich denke sie werden ihre Anwendung finden. Studenten welche heute mit Laptop oder Netbook in der Vorlesung sitzen (und meist nur im Web surfen) könnten mit einem Tablet bequemer (und unauffälliger) surfen. Natürlich, zocken wird man auf den Tablets nicht können, und schnell tippen auch nicht (und wer hat schonmal mit Handschrifterkennung programmiert? no way). Es gibt Anwendungsbereiche da taugt ein Tablet nicht. Aber ich denke gerade da wo heute die Netbooks eingesetzt werden würde es oft auch ein Tablet tun. Ich denke schon dass Tablets an Bedeutung zunehmen werden. So wie die Netbooks in den letzten 2 Jahren. Aber so wie die Netbooks nicht alle Laptops und Smartphones ersetzt haben, werden es Tablets auch nicht. Sie werden sich dazu einreihen. Warum auch nicht.
Aber bitte keinen Hype. Auf den kann ich verzichten ;)
von Devox 07.01.2010 (14:44Uhr) 7.
"Jans" bedenken und überlegungen gehen in Ordnung. Begründet und Vernünftig. Auch ich bin gespannt ob ein langes in-der-hand-halten nicht krämpfe auslöst, und wie die sache mit der tastatur (on-screen?) gelöst wird.
"Florian" hingegen unterstelle ich das er während dem schreiben mehrere Päckchen Taschentücher mit Nasenblut versehen hat, so voller Zorn und unreflektiertem gehate (englisches wort ;) ) ist seine Tirade.
"Das Tablet wird scheitern und euer Hype nervt einfach nur." ..."wird scheitern"... "Euer Hype"... hört sich für mich nach einen dieser Apple-Hasser an, das Gegenteil des Fanboys, die ohne zu hinterfragen erst einmal alles ablehnen, wenn eine news mit Apfel drauf die Runde macht. Für mich Unverständlich.
Und zu der obskuren Aufzählung der Apple Fehlschläge sage ich mal nur wenig. Die lässt einen nämlich mit einem großen "ja und?" im Kopf zurück. Fehlschläge gehören zum geschäftlichen Lebenslauf eines Unternehmens genauso wie große Erfolge. An dem mehr oder minder Erfolg ablesen zu wollen wie sich ein Zukünftiges Produkt entwickelt ist kaffesatz-leserei.
Für mich persönlich wäre ein schlankes tablet mit osx eine gute Sache. Der Ipod-touch ist zwar angenehm zu bedienen, aber im endeffekt ist man bei großen Seiten ständig nur am raus und rein zoomen, um eine zum lesen angenehme Zeichengröße zu erreichen. Und mit dem laptop herumhantieren ist laut, schwer, und klobig (selbst mit dem "MacBook Air" (hui!)), man habe immer etwas zum auf- und zuklappen und eine echte tastatur und das touchpad/die Maus sind zum reinen internetkonsum nicht nötig.
"Ich warte darauf, dass Steve Jobs irgendwann in fünf Jahren den Leuten erklärt, dass das Tablet ein großes Missverständnis war und man nun ein viel besseres Produkt hätte." Tja, dann warte du mal. Meines Wissens wurde sich für ein Apfel-Produkt nie entschuldigt. Ebensowenig hat man eigene Betriebssysteme verteufelt, wie es ein anderer Steve gerne tut. ;) Mir wäre es auch egal. Ich kaufe Produkte weil sie mir persönlich für meine Bedürfnisse als passend erscheinen, nicht weil ich eine Marke vergöttere. Weshalb es bei mir auch ein Palm Pre wurde, und kein Iphone. aber das ist eine andere geschichte, die niemanden interessiert. :)
von Andreas 07.01.2010 (14:45Uhr) 8.
Ihr denkt sehr Produktbezogen. Jedes der angepriesenen Features kann man heute schon mit anderen technischen "Gadgets" lösen. Wenn ein Hype durch die "Szene" geht und sogar Nicht-Early-Adaptor davon berichten, zeugt dies mehr von einem Bedürfnis nach neuer Technologie bzw. neuer evolutionärer Schritte bereits vorhandener Technologien.
Ich wünsche mir seit Jahren ein Produkt, mit dem ich auf der Couch sitzen kann, ohne Nackenprobleme zu bekommen oder einen Hitzeschaden innerhalb der Weichteile. Mit dem ich mühelos Reisen, Sporteln, Spazieren, Einschlafen oder Einkaufen kann. Ein Smartphone dient eben oftmals nicht als gepriesenes Mobilitätsprodukt, ein Laptop auch nicht. Wo ein Smartphone zu klein und ein Laptop zu klobig wirkt, da schließt die Idee des Tablets eine Lücke, welche von Netbooks nur unzureichend geschlossen werden konnte.
Sicher werden die ersten Tablets kein revolutionärer Wurf, aber erinnert sich noch jemand an die ersten HTC Smartphones? Die sind (grob geschätzt) 5 Jahre vor dem iPhone erschienen. Dann stimmt was ihr schreibt, wir sehen 2015 weiter.
Erst die Wave Misere, jetzt dieser Artikel. Das mit den Kolumnen üben wir noch einmal ;)
Viele Grüße,
Andreas
von Gabriel 07.01.2010 (14:46Uhr) 9.
DANKE!!! Endlich sagts mal Jemand. Mich nervt es auch nur noch.
von Andreas Lenz 07.01.2010 (14:49Uhr) 10.
mönsch! sollen wir den t3n-tablett jetzt dochnicht releasen?
von gnoffo 07.01.2010 (15:03Uhr) 11.
Und mich nervt der Google-Hype auch hier auf t3n, jede gefühlte zweite Meldung heißt es Google macht dies und und Google macht das, für mich ist Google schon jetzt das Unwort des Jahrzehnts.
Und zu Apple: Wer nichts macht, macht keine Fehler. Die hohen, zu hohen, teils ins Absurde gesteigerten Erwartungen haben ja auch einen Grund. Oder sind iMac, iPhone und iTunes keine Erfolgsgeschichten? Dass der Mac Cube kein Erfolg wurde, na und? Ich hätte trotzdem gerne einen gehabt damals :(
von Florian Endres 07.01.2010 (15:17Uhr) 12.
Vielleicht hätten wir einen Disclaimer setzen sollen, dass der Text auf einem Mac Mini geschrieben wurde und dass der Autor 2 (!!!) iPhones besitzt ;) Ich liebe Apple, aber der Hype ist schwer zu ertragen.
Ich glaube einfach nicht an die Zukunft des Tablets. Wo soll der Usecase sein? Zum mobilen Surfen gibt es Smartphones, für Bücher Kindle. Die Sofasurfer machen eine winzige Zielgruppe aus. Zudem dafür ein Netbook ausreicht.
von Christopher 07.01.2010 (15:26Uhr) 13.
"Wo soll der Usecase sein? Zum mobilen Surfen gibt es Smartphones,"
Smartphone: Mobiles surfen möglich, aber auf Dauer kein Spaß. Ich habe ein Smartphone und surfe gerne und regelmäßig damit. Aber welcher Smartphone-Besitzer hat schonmal 2 Stunden auf dem Smartphone gesurft? Auf einem Tablet kann ich mir das schon eher vorstellen. In der Bahn zum Beispiel (UMTS vorausgesetzt).
Studenten-Beispiel von oben wäre auch ein Usecase. Da könnte der Touchscreen auch zum Mitschreiben genutzt werden (machen heute manche schon teilweise). Vorteil gegenüber laptop: Zeichnungen und skizzen lassen sich mit der Hand schnell von der Tafel abzeichnen, mit dem Laptop und einem Touchscreen ist das nicht praktikabel.
"für Bücher Kindle."
Ein ebook Reader is ja auch quasi das Netbook der Tablets, also die wenig-rechenleistung-version des Tablets.
"Die Sofasurfer machen eine winzige Zielgruppe aus. Zudem dafür ein Netbook ausreicht."
Winzige Zielgruppe? "Ich denke es gibt einen Weltmarkt für maximal fünf Computer." same view...
von annieone 07.01.2010 (15:28Uhr) 14.
@devox (#7): true. janz meine meinung..
von Thomas 07.01.2010 (15:47Uhr) 15.
ich muss mich den meisten Vorrednern anschliessen. Das ist ein überflüssiger Trollbeitrag. Die Meldungen über Apple-Produkte sind ja nun wirklich eines der kleinsten Ärgernisse in unserer heutigen Medienlandschaft.
Für Einige mag es zu viel sein okay, aber mindestens genauso schlimm sind die unzähligen Berichte zum ein-millionsten Was-weiss-ich-Camp, die super coolste und neuste "Social-Plattform" oder vollkommen bekloppte Web 2.0 "Start-Ups". (Das ist übrigens nicht speziell auf yeebase bezogen! :-) ) Jeder kann diese Liste für sich persönlich sicherlich noch weiter führen.
Auf jeden Fall ist das kein Grund für so einen unangebrachten Artikel.
Grüße,
Thomas
von Sacha 07.01.2010 (15:49Uhr) 16.
Mir persönlich (!) sprich Florian aus der Seele, die quasireligiöse Überhöhung, die manche(r) Apple zukommen lässt, finde ich ziemlich merkwürdig; und die monatelange Begeisterung für ein Produkt, von dem man im Grunde nichts weiß, geht imho in diese Richtung. Ok, ich bins los, may the flame begin. ;)
von Steffen Voß 07.01.2010 (16:08Uhr) 17.
Ich könnte mir vorstellen, dass es praktischer wäre, Laptops so zu verändern, dass es nicht so aufzuklappen ist, wie seit 20 Jahren. Kann man da nicht auch nen Touchscreen einbauen und bei bedarf die Tastatur rausschieben - so ähnlich wie bei Mobiltelefonen. Von IBM gabs doch sowas auch schon.
von fgh 07.01.2010 (16:22Uhr) 18.
iSlate is a fantastic tablet of apple. Fuck the rest!
von Falk Hedemann 07.01.2010 (16:23Uhr) 19.
Also ich finde den Hype auch überflüssig. Klar sehen die „Photoshop-Tablets“ allesamt sehr cool und geekig aus. Und ja, ich würde so ein Teil auch gerne in Händen halten. Aber würde ich es mir auch kaufen?
Ich stelle mir diese Frage ja auch schon seit Monaten beim iPhone und konnte bisher widerstehen. Für den mobilen Zugang habe ich mir stattdessen ein MB Pro zugelegt. Also um es abzukürzen: Ich sehe auch keinen ernsthaften Usecase für mich.
Der Hype ist für mich übertrieben, weil ein mögliches Apple-Tablet ein Nischenprodukt bleiben wird, für das es nur wenige vernünftige Anwendungsbereiche gibt. Ein wirklich gewinnbringendes Bedienkonzept scheint mir zu fehlen. Hält man ein Tablet in der Hand ist es mit der Mobilität nicht mehr weit her. Legt man es oder stellt man es also hin? Auch das überzeugt mich nicht wirklich.
Aber ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen. Und was die kontroverse Diskussion zu den vermeintlichen Flops von Apple angeht: Das zeigt doch nur, dass praktisch jedes Apple-Produkt seine Anhänger findet. Ich verrate hier lieber nicht, was ich noch so an Apple-Geräten rumliegen habe. Nur so viel: Es ist auch ein Gerät für unterwegs mit berührungsempfindlichem Bildschirm und Handschriftenerkennung dabei ;-)
von Stephan Schwenk 07.01.2010 (17:08Uhr) 20.
Für mich gibt es nur ein einziges sinnvolles Anwendungsgebiet, das merkwürdigerweise noch niemand hier erwähnt hat: der elektronische Notizblock. Jeder, der häufig Dokumente während laufendem Meeting revidieren musste (z.B. Fachkonzepte, etc. ) weiß, wovon ich spreche. Man findet mit einem Tablet einen effektiven kleinen Helfer. Allerdings benötigt man dafür einen Stift und ich denke, dass man sich bei Apple eher neue "Fuß-Gesten" ausdenken wird, als einen Stift beizulegen. Ich bin Mac-Switcher und würde ein sinnvolles Tablet mit Stift und Mac OS sehr begrüßen.
von Devox 07.01.2010 (18:22Uhr) 21.
@Florian Endres (#12)
"Vielleicht hätten wir einen Disclaimer setzen sollen, dass der Text auf einem Mac Mini geschrieben wurde und dass der Autor 2 (!!!) iPhones besitzt ;) Ich liebe Apple, aber der Hype ist schwer zu ertragen." Vieleicht ja, auch wenn das den "Artikel" für mich noch unverständlicher macht.
Ich glaube einfach nicht an die Zukunft des Tablets. Wo soll der Usecase sein? Zum mobilen Surfen gibt es Smartphones, Uah! Das herumgeschiebe und gepinche auf einem smartphone kann man nun wirklich nicht "surfen" nennen, eher "umherpaddeln auf einem löchrigen Floß". Wer sich mit dem Smartphone zum mobilen Surfen zufrieden gibt sitzt auch noch daheim vor seinem 12" Röhren-TV und behauptet es würde "prima ausreichen".
für Bücher Kindle.
ach, ich weiß ja nicht. So ein teures Gerät und dann kann es doch nur proprietäre Formate lesen... Amazon löscht mir Bücher wenn ihm danach ist... hat es inzwischen eigentlich Hintergrundbeleuchtung?
Die Sofasurfer machen eine winzige Zielgruppe aus. Zudem dafür ein Netbook ausreicht.
Gut, wir fassen zusammen: Ich brauche ein Netbook, einen Kindle und ein Smartphone um die gleichen Dinge wie mit einem Tablet verrichten zu können. Gibt es den großen Sack, in dem ich die ganzen Gerätschaften mit mir herumtrage dann wenigstens gratis dazu?
Ich denke nicht das der Nutzen und die Notwendigkeit von schlanken, flexibel einsetzbaren Geräten wie dem Tablet verleugnet werden kann. Und wenn sich Apple an das Design begibt, um so besser. Dann bleiben wir von trümmer-Tablets alá HP microsoft tablet-PCs verschont, die doch immer noch versuchen bastard-lösungen zwischen Laptop und touch-screen zu schaffen.
von datenkind 07.01.2010 (18:28Uhr) 22.
Als digitales Sketchbock find ichs auch interessant. Grafiktabletts fetzen, aber wenn man direkt „im“ Dokument zeichnen kann, rockt das.
Und billiger als ein Wacom Cintiq wird es wohl werden. Hoffe nur, dass es mit Stift bedienbar sein wird. Oder zumindest etwas selfmade-mäßgies.
von Hannes 07.01.2010 (18:40Uhr) 23.
Also ehrlich gesagt finde ich die Vorstellung geil, wie Stargate mit nem Tablet rum zu rennen, es irgendwo ein zu stecken und sagen zu können, aha das und das ist kaputt xD
So jetzt mal zurück zur Realität.
Tablet halte ich für einen wichtigen Schritt in die Zukunft.
Aber wie bereits im Artikel erwähnt: Sprechen wir lieber in ein paar Jahren wieder darüber.
Wenn sich jetzt Superreiche und Apple Fanboys unbedingt ein überdimensioniertes Smart Phone zulegen müssen... bitte. Aber bitte verschont mich damit! Ich habe leiber eine richtige Zeitung in der Hand. So aus Papier, ganz ohne LEDs.
Ich hab zwar einen iPod Touch. Und ich gebe zu, es ist schön damit morgens auf dem Weg zur Schule in der Bahn die Tagesthemen vom Vortag anzusehen. Aber das ganze brauche ich wirklich nicht in Full HD.
Fazit: Eine zukunftsweisende Entwicklung hin zum Tragbaren Alleskönner. Aber bis jetzt verschließt sich mir noch der Sinn dahinter.
von TwittLink - Your headlines on Twitter 07.01.2010 (18:44Uhr) 24.
[...] Tweets about this great post on TwittLink.com [...]
von ente 07.01.2010 (19:43Uhr) 25.
So ein Unsinn. Tablets werden bald normal sein, vor allem wenn sie dünner sind (OLED?) und man jeden Krempel unterwegs drauf lesen und ansehen kann (nicht so wie kindle oder Konsorten), surfen selbstverständlich. Die Dinger heute sind da nur die Kinderstube, die gerade laufen lernt. Genauso das iSlate. Mir doch Latte, obs vom Apfel ist. Er ist auch nicht das Maß aller Dinge, denn es gibt genug cases, die besser aussehn und Btriebssysteme, die besssere Funktionen bieten (Geschmack eben).
Ich will den sehen, der länger mit seinem phone auf dem Sofa surft. Ich kenne niemanden, der das macht. Und selbst ein netbook wird dann und wann zu umständlich für manche Patschehändchen. A4 oder A5 tablets sind da deutlich komfortabler, obendrein für unterwegs. Vor allem, wenn sie erst einmal billig in Masse produziert werden. Gewicht ist so nebensächlich übrigens, ihr Waschlappen.
Einziges Problem dürfte die Akkugeschichte sein, wie überall, was Zunkunft hat. Die Teile müssen kleiner und kapazitativer werden, Punkt. Das wäre mal ein apple-Meilenstein. Der Rest ist altbacken, wie ein apple tablet …
von alexzwo 07.01.2010 (19:51Uhr) 26.
ich denke, es wird Zeit für einen Hype. Ich warte schon seit ca. 5 Jahre auf diesen "Hype". Allerdings frage ich mich, ob Tablet-PC und/oder Convertible gemeint sind.
Ich sitze oft in Meetings und seit dem Preisverfall von Notebooks muß ich meine Gesprächsteilnehmer hinter immer größeren Notebook-Bildschirmen suchen.
Wenn Rechner ins Meeting mitgenommen werden, dann ist so ein Tablet oder Convertible von Vorteil.
von Frank 08.01.2010 (09:41Uhr) 27.
Das iSlate wird Apples Antwort auf Amazon's Kindle. Apple ist mit seinem iTunes-Store konkurrenzlos und sehr erfolgreich! Dort sind alle Medien in elektronischer From vertreten: Musik, Podcasts, Filme, Spiele.
Was fehlt? - richtig: Bücher, Magazine, Zeitschriften und Zeitungen. In diesen Markt wird Apple dieses Jahr einsteigen und das in der gewohnt hohen Qualität.
Apple baut eine technische Plattform (iSlate+iTunes Store), die den klassischen Printmedien eine neuen und zuverlässigen Vertreibskanal eröffnet.
Nicht mehr und nicht weniger!
von Computerentwicklung, Nacktscanner von Ap… 08.01.2010 (09:46Uhr) 28.
[...] nicht jeder ist begeistert und so reden manche schon von der Tablet-Blase, die 2010 platzen wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob der iSlate genau so einschlagen wird, [...]
von stoph 08.01.2010 (14:13Uhr) 29.
Tablets gehört eindeutig die Zukunft. Warum sollte ich mir noch ein aufklappbares Riesennotebook anschaffen, wenn das Display direkt auf die Hardware geklebt wird?
Und wer unbedingt ne Tastatur braucht kann die via USB oder Bluetooth anschließen. Finde dass es sich bei diesen Dingern um einen gesunden Kompromiss zwischen Mobilität und Leistung handelt.
Die geschilderten Einsatzszenarien auf Businessebene kann ich mir jedenfalls sehr gut vorstellen. Künftig kann so auch auf das Flipchart geschmiere verzichtet werden, da Grafiken direkt über das Tablet generiert werden.
von Christian Baer 08.01.2010 (19:58Uhr) 30.
Ich sehe die Wohnzimmer-Nutzungs-Szenarien auch eher skeptisch:
- im Schneidersitz auf dem Schoß gibt nen Rundrücken
- die Füsse auf dem Couchtisch gibt Schimpfe von Mama
- in der Hand halten gibt Tennisarm
Irgendwie nicht so gemütlich... Aber das heiße Laptop auf den Weichteilen wird ja auch akzeptiert :) Was auf jeden Fall zu dem Erfolg der Tablets beitragen wird, ist der Futuristik-Faktor, der allein durch das Touchscreen (swipe, zoom etc) erzeugt wird.
Weitere Nutzungen könnten denkbar sein, wenn das Tablet auf dem Tisch liegt (etwa im Business-Meeting).
Schaun mer mal.
von Manuel 09.01.2010 (14:21Uhr) 31.
1. Das Tabelett wird langsam die Laptops ersetzen.
2. "Ohne Mühe könnte ich zehn Produkte von Apple aufzählen, die grandios gescheitert sind"...
Na, komm. Welche sind die, bitte?
3. "Und müsste dabei nicht mal auf den Newton verweisen."...
Der Newton war am den falschen Zeitpunkt erschienen. Man kann nicht vergessen daß bevor der Palm Pilot viele Jahre später auf dem Markt gekommen ist, gab es der Newton worauf seinen Bildschirm direkt schreiben konnte.
Mehr Objektivität meine Herren!
von Thomas 09.01.2010 (20:09Uhr) 32.
Boah... ganz mieser Artikel von einem Apple-Basher.
Warum ist das wohl immer so mit dem hype wenn Apple was neues auf den Markt bringt? Weil viele bereits erkannt haben, dass dort Innovation und durchdachtes handling und Design hinter steckt. Auch ich musste mich dessen belehren lassen und bin kurzerhand zu Apple-Produkten gewechselt.
Auch wenn der Verfasser diesen Artikel auf einem Mac-Mini verfasst hat, dann bestimmt weil er laut Vorgabe dazu gezwungen wurde... wahrscheinlich wäre ihm ein Dell mit dem Brandaktuellem und sagenumwobene Windows7 lieber gewesen...
Redaktionell: 6, setzen!
Gruß
Thomas
von Devox 10.01.2010 (14:00Uhr) 33.
Da Herr Florian Endres auf ein weiteres Verteidigen seines Standpunktes verzichtet, gehe ich davon aus das er sich geschlagen gibt. Recht unbefriedigend, diese Diskussion; erst in einem Artikel krakeelen und dann nach den ersten Widerworten verstummen....
von Florian Endres 11.01.2010 (09:00Uhr) 34.
Ich verstehe einfach nicht, warum das Tablet so gelobt wird, obwohl es noch nicht einmal erhältlich ist. Das verwundert mich einfach. Ich lasse mich gerne überzeugen, nur bin ich der Meinung, dass der Anwendungsfall eines Tablets sehr begrenzt ist. Wollt ihr wirklich in der vollen Bahn ein 1000$-Gadget verwenden? Zum Surfen reicht ein Smartphone vollkommen aus - und ja, ich benutze das täglich in der Bahn und bin sehr zufrieden damit.
Und zu den Flops von Apple: Der Newton war ein Flop. Mag sein, dass er technisch überlegen war - aber er hat sich am Markt nicht durchgesetzt. Und war insofern ein Flop. ROKR und Pippin habe ich ja oben schon erwähnt. Weiterhin fallen mir noch der Apple Cube ein (auch wenn er schön war, aber USB-Anschlüsse unten?), AppleEWorld, QuickTake (Kamera von Apple, die keine Vorschau hatte und Bilder nicht löschen konnte), der 20th Anniversary Mac, Apple III, Macintosh TV, Apple Lisa, Apple Interactive Television Box, Macintosh Portable. Soll ich weitermachen? Mir persönlich fallen ja noch die runde Puck-Maus ein und ganz besonders das weiße iBook. Letzteres habe ich selber besessen und das war öfters in der Reparatur als bei mir zuhause. (Logic Board-Problem)
von Manuel 11.01.2010 (13:46Uhr) 35.
Herr Endres, wissen Sie warum das Tablett gelobt wird? Einfach weil die Apple Qualität superior ist und die Kunde von heute sind nicht die von 20 Jahre.
Alle "Flops von Apple" mit der Ausnahme von Cube sind Produkte die waren zu früh auf den markt gelandet oder waren in Entwicklung wie die Apple Lisa (1983 !!), 20th Aniversary (1997), etcetera. Warten wir auf die Apple Tablett und dann werden wir sehen was kommt, aber bitte nicht keine Bitterkeit, und nicht gemein sein gel? ;-) nicht nur weil ein Produkt "nicht am Markt durchgesetzt hat, bedeutet es ein Flop. Ohne Newton wäre kein Palm gegeben.
Ich muss ehrlich sagen daß Sie viel Pech mit Apple gehabt haben. Ich bin Apple User seit Mac Classic, und habe kein Problem gehabt außer der Bildschirme.
Übrigens, surfen mit ein Smartphone ist Masochismus.
von Kreuzfahrtinspektor 15.01.2010 (14:47Uhr) 36.
Der Hype ist natürlich da und nervt teilweise, dennoch steckt da meiner Meinung nach mehr hinter.
Meiner Meinung nach ist es letztlich unsinnig mit nem kleinen iPhone zu surfen oder sich Videos anzuschauen – ein Laptop ist dafür widerrum (sowohl physikalisch, als auch hinsichtlich der Funktionen) zu groß. Das ist in etwa wie Microsoft Word für Notizen zu nutzen. Fürs Zeitung- und Medienlesen sind Handys zu klein, mal eben den Laptop dafür anschmeissen zu müssen sind herausgeschmissene Resourcen. So unsinnig ist das alles also nicht, auch wenn man natürlich zugestehen muss das Apple natürlich immer neue Dinge bauen "muss".
von Zeppelin 16.01.2010 (16:53Uhr) 37.
So ein Spaß!
Als stolzer Besitzer eins Apple Macintosh, in dessen Gehäuse noch die Namen der 4 Gründervater des Hauses eingraviert sind, bin ich ein in der Wolle gefärbter Macianer.
Und ich habe eine Menge Spaß an dem Hype!
Was ist schlimmes daran, über ein Gerät zu spekulieren und sich auszumalen was es alle kann oder oder können sollte?
Und ebenso unbestritten ist die gekonnte Show die bei jeder Vorstellung eines neuen Gerätes geboten wird. Andere Menschen bezahlen teure Theaterkarten, Apple unterhält umsonst.
Nehmt das doch nicht so ernst. Wenn mans gebrauchen kann, nutzt man es, wenn nicht, freut man sich über das Entertainment ....
von Tierk 21.01.2010 (23:25Uhr) 38.
Jan und Florian - Finde beide Beiträge amüsant und natürlich haben sie auch einen wahren Kern.
Trotzdem, wenn ich mir meine Hardzoo aus FritzBox, NAS-Mediaserver, Minimac am Ferseher, iPhone und Win-Laptop so anschaue, dann verbindet sich alles noch am besten über das Fon. Unter den Blinden ist schon der Einäugige ein Star.
Schreibe gerade an 5 Punkten, die ich vom Slate erwarte. Wenn Apple das nicht richtig umsetzt, dann wird scheitern...
G Tierk
von Laila Ngoun 23.02.2011 (08:28Uhr) 39.
For my birthday I got a humidifier and a de-humidifier... I put them in the same room and let them fight it out.
von Marcel 20.03.2011 (17:39Uhr) 40.
Hmmm, scheint nicht so ganz aufgegangen zu sein mit dem vorhergesehenen Flopp...
iPad 2 wird schon wieder voll gehypt.
Wie sehr sich Prognosen innerhalb eines Jahres widerlegen lassen ;-)
Übrigens bin ich kein Besitzer des iPads, würde es aber gerne irgendwann werden. Im Moment stimmen die Finanzen dafür nicht und notwendig ist's auch nicht ;-)