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Hyperlapse: Instagram stellt Zeitraffer-Kamera-App vor mit beeindruckender Bildstabilisierung

Hyperlapse: Instagram stellt Zeitraffer-Kamera-App vor mit beeindruckender Bildstabilisierung

hat eine neue Standalone-App für vorgestellt. Hyperlapse ermöglicht das Erstellen von Zeitraffer-Aufnahmen mit dem und verwendet dabei eine besonders innovative Technologie zur Bildstabiliersung.

Hyperlapse: Instagram stellt Zeitraffer-Kamera-App vor mit beeindruckender Bildstabilisierung
(Quelle: Instagram)

Timelapse-Videos: Nicht neu, aber schwierig für Smartphones

Zeitraffer-Aufnahmen mit dem Smartphone zu erstellen ist eigentlich nichts Neues. Es gibt bereits einige , welche die Video-Aufnahmen aus der Handykamera so beschleunigen können, dass sich ein Zeitraffer-Effekt (auf Englisch: Timelapse) ergibt. Allerdings gibt es dabei ein Problem: Je schneller das Video wird, desto intensiver merkt der Betrachter auch Wackler in der Kameraführung. Damit Videomaterial im Zeitraffer gut aussieht, mussten Nutzer bisher sehr ruhig filmen – gegebenenfalls mit Stativ oder ähnlichen Hilfsmitteln.

Die neue iOS-App von Instagram namens „Hyperlapse“ soll das ändern. Einerseits ermöglicht sie es, Video-Aufnahmen mit dem iPhone um den Faktor Zwei bis Zwölf zu beschleunigen. Gleichzeitig werden die Aufnahmen aber auch deutlich stabilisiert, und zwar mithilfe einer neuen Technik.

Das Interface von Instagrams Hyperlapse ist extrem minimalistisch gestaltet worden. (Screenshot: Moritz Stückler)
Das Interface von Instagrams Hyperlapse ist extrem minimalistisch gestaltet worden. (Screenshot: Moritz Stückler)

Bildstabilisierung bisher sehr rechenintensiv

Bisher war Bildstabilisierung sehr rechenintensiv: Jeder Frame eines Videos musste analysiert werden, anschließend haben kluge Algorithmen die Bildinhalte analysiert, und daraus die Bewegung der rekonstruiert. Diese Bewegungsdaten konnten dann auf die Videodatei angewendet werden, und der Videoclip konnte so bewegt werden, dass für den Betrachter ein stabiles Bild entsteht. Je nach Amplitude der Bewegung muss dabei allerdings immer Bildinformation am Bildrand weggeschnitten werden, wenn keine schwarzen Ränder entstehen sollen.

Hyperlapse von Instagram
Entwickler: Instagram, Inc.
Preis: Kostenlos
  • Hyperlapse von Instagram Screenshot
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Hyperlapse verwendet Daten der Bewegungssensoren im Smartphone

Hyperlapse funktioniert im Prinzip genau so, allerdings analysiert die Anwendung nicht die Bildinhalte, sondern bezieht die Daten über die Position des Smartphones aus den Bewegungssensoren des iPhone. Dieses Verfahren ist deutlich weniger rechenintensiv, und damit ideal für Smartphones geeignet. Es funktioniert wesentlich schneller und verbraucht weniger Akku als eine Frame-by-Frame-Analyse. Und die Ergebnisse scheinen auf den ersten Blick mindestens genau so gut zu sein wie bei herkömmlichen Stabilisations-Verfahren. Eine Android-App ist zwar geplant, scheint aber momentan noch nicht realisierbar zu sein, aufgrund von Limitierungen beim Zugriff auf die Bewegungsdaten des Smartphones.

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3 Antworten
  1. von Oink am 27.08.2014 (07:23 Uhr)

    War das Ding von Microsoft nicht auch Hyperlapse? Zumindestens ist das von Microsoft weitaus beeindruckender: http://research.microsoft.com/en-us/um/redmond/projects/hyperlapse/

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  2. von MatthiasA am 27.08.2014 (20:30 Uhr)

    Das hat ja ewig gedauert. Instergramm hat ja vor sehr langer Zeit http://luma.io/ gekauft. Die App konnte exakt das, was hier im Artikel beschrieben wurde. Videos stabilisieren mithilfe von Sensordaten. In Echtzeit während der Aufnahme, und das sogar sehr gut. Habe ich seit circa 2 Jahren auf meinem iPhone 4. Hatte gehofft, dass das auch für Android rauskommt, da ich zwischenzeitlich von iOS wegbin, aber dann wurden die ja von Instagram gekauft.
    Im übrigen wird bei der Technologie immer noch das Bild beschnitten, logisch. Von nix kommt ja nix.

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  3. von LeonS am 28.08.2014 (00:26 Uhr)

    Eine wirklich gute Möglichkeit für Zeitraufferaufnahmen bot schon mein LG Viewty, das noch aus der Prä-Smartphone-Ära stammt und ansonsten ein äußerst eigenwilliges Gerät war. Ich verstehe nicht, wieso es so lange dauert, etwas ähnliches für moderne, viel viel leistungsfähigere Smartphones zu entwickeln.

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