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Sieht gut aus und kostet nix: Hypershoot ist ein Bookmarking-Dienst speziell für Designer

Sieht gut aus und kostet nix: Hypershoot ist ein Bookmarking-Dienst speziell für Designer

Mit Hypershoot lassen sich visuell ansprechende Websites einfach speichern und organisieren. Wir haben uns das kostenlose Tool für euch angesehen.

Sieht gut aus und kostet nix: Hypershoot ist ein Bookmarking-Dienst speziell für Designer

(Bild: Frame/t3n)

Hypershoot: Bookmarking für Designer

Bookmarking-Dienste wie Instapaper oder Pocket sind inzwischen weit verbreitet. Gerade für visuell anspruchsvolle Anwender wie zum Beispiel Designer sind diese aber nicht das richtige. Warum? Weil beide Anwendungen ihre „Später lesen“-Funktion sowie das Archivieren von interessanten Online-Texten in den Vordergrund stellen. Designer hingegen wollen häufig nicht mehr als eine visuell ansprechende Website zu Inspirationszwecken ablegen.

Dieses Bedürfnis zu erfüllen, ist nun das erklärte Ziel von Hypershoot: Das neue und kostenlose Tool wurde nach Angaben der Entwickler aus der Eingebung heraus entwickelt, eine simple Möglichkeit zu schaffen, visuell ansprechende Websites mit System zu archivieren und diese einfacher als bloß über einen hinterlegten Link wiederfinden zu können.

Was Hypershoot für Designer bereithält

Hypershoot – das direkt im Browser genutzt werden kann – hat zu diesem Zweck folgende Funktionen in petto: Erstens verfügt die Anwendung analog zu Instapaper und Pocket über einen Bookmarking-Plugin, der nach einer kurzen Installation neben der Adressleiste des Browsers platziert werden kann. Alle darüber gespeicherten Websites werden dann in der Weboberfläche von Hypershoot gebündelt und als bildgewaltiger Screenshot dargestellt.

Mit Hypershoot lassen sich visuell ansprechende Websites einfach speichern und organisieren. (Screenshot: t3n)
Mit Hypershoot lassen sich visuell ansprechende Websites einfach speichern und organisieren. (Screenshot: t3n)

Zweitens gewährt die Weboberfläche von Hypershoot dem Nutzer die Möglichkeit, gespeicherte Websites in sogenannten „Boards“ zu organisieren. Boards sind praktisch nichts anderes als Ordner: Designer können so zum Beispiel ein Board zu Online-Shops, Startup-Websites oder Portfolios anlegen. Jede gespeicherte Website kann mit Schlagworten verstehen werden. Die Entwickler haben sogar an ein Bewertungssystem basierend auf der Vergabe von Sternen gedacht. Dies soll das Auffinden und die Sortierung von Inhalten noch leichter machen.

Und drittens: Wer Hypershoot nicht selbst aktiv nutzen will, kann sich auch passiv von anderen Nutzern inspirieren lassen. Auf Wunsch kann jedes Hypershoot-Profil öffentlich geschaltet und von anderen Mitgliedern gefolgt werden. Dahinter steht auch die Absicht der Entwickler, eine Community aufbauen zu wollen.

Fazit

Hypershoot ist ideal für Designer, die visuell ansprechende Webinhalte mit System archivieren und organisieren wollen. Zudem ist der Dienst kostenlos. Bald soll es aber auch kostenpflichtige Abos für Freelancer und Teams geben. Hypershoot kann wahlweise über eine Chrome-Extension oder den separat zu installierenden Safari-Bookmarking-Button genutzt werden. Wünschenswert aus Sicht von Designern wäre sicherlich auch eine native App für Desktop und Smartphones. Wer darauf nicht verzichten möchte, sollte dann einen Blick auf Stache werfen.

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