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Datensicherheit und Instant-Messenger: Was wir von WhatsApp lernen können [Kommentar]

Datensicherheit und Instant-Messenger: Was wir von WhatsApp lernen können [Kommentar]

Jetzt haben wir den Salat! hat unsere WhatsApp-Nachrichten! Warum ein unüberlegeter Wechsel zu Threema oder Telegram euch auch nicht weiterhilft.

Datensicherheit und Instant-Messenger: Was wir von WhatsApp lernen können [Kommentar]
WhatsApp: Den Messenger verleibte sich Facebook für bis zu 19 Milliarden US-Dollar ein…
Genießt kein Vertrauen bei Facebook- und WhatsApp-Nutzern: Mark Zuckerberg. Foto: TechCrunch  – via flickr , Lizenz  CC BY 2.0
Jetzt hat Mark auch noch unsere Telefonnummer! (Foto: TechCrunch – flickr CC BY 2.0)

WhatsApp wurde von Facebook gekauft. Ein Ereignis, das uns in unseren Grundfesten erschüttert hat. Facebook hat ganz einfach mal alle Daten von gekauft – unsere Daten.

Der Kauf von WhatsApp löst beinahe eine Hysterie aus und ist zugleich ein wahrer Segen für Anbieter abseits des Mainstreams. Völlig verängstigt wird über WhatsApp geschimpft, Nutzer fühlen sich hintergangen und haben Angst um ihre Daten. Doch waren die bei Whatsapp wirklich besser aufgehoben?

Früher war alles besser, oder?

Nein. WhatsApp war noch nie „sicher“ oder habt ihr etwa schon vergessen, dass WhatsApp unverschlüsselte Backups auf den Servern von Apple gespeichert hat? Oder dass die Nachrichten bis August 2012 völlig unverschlüsselt transportiert wurden? Dass WhatsApp sämtliche Telefonnummern aus eurem Mobiltelefon auf ihren Servern gespeichert hat?

Ganz zu schweigen von den restlichen Sicherheitslücken, die in den letzten fünf Jahren entdeckt worden sind. Und: Erst mit dem kommenden Update soll es überhaupt möglich sein, Privatsphäre-Einstellungen vornehmen zu können. Vor diesem Hinterrgund ist es eigentlich etwas zu spät, sich zu entrüsten.

Weg von WhatsApp: Alles nur ein voreiliger Hype?

Doch obwohl all diese Probleme bekannt waren, waren sie für die meisten Nutzer anscheinend zu unbedeutend. Anders lässt sich das gigantische Wachstum von WhatsApp nicht erklären – allein in Deutschland sind die Nutzerzahlen im Vergleich zu 2013 um rund zehn Millionen gewachsen.

Doch jetzt sind diese Nutzer verunsichert: „Die haben jetzt die Telefonnummern meiner Freunde“, wird panisch gerufen – die hatte Facebook aber dank fragwürdiger Zugriffsberechtigungen der Facebook-App wahrscheinlich auch schon vorher, benötigt das Unternehmen doch nur eine Person in deiner Kontaktliste, die eine Facebook-Adressbuch-Synchronisation durchführt. Damit landeten alle Informationen, die diese Person über dich gespeichert hatte, bei Facebook, egal ob du selbst einen Account hattest oder nicht.

Das Erbe des NSA-Skandals: Hysterie?

NSA Hauptquartier: Wurden hier die Gespräche des Merkelphone ausgewertet? (Bild:  Wikimedia Commons)
Das NSA-Hauptquartier: Der Skandal um den Geheimdienst hat auch Auswirkungen auf Messenger wie WhatsApp. (Foto: Wikimedia Commons)

Vielleicht liegen die Angst und die Hysterie darin begründet, dass jetzt endlich auch die Mainstream-Konsumenten mitbekommen haben, was Konzerne wie Facebook mit Nutzerdaten anstellen? Dann sollten wir doch eigentlich froh sein! Endlich wächst die „Awareness“ in Sachen Datenschutz – aber meiner Meinung nach in die falsche Richtung.

Denn wenn man panisch auf den Kauf von Facebook reagiert, sollte man auch konsequent handeln und sich aus Sozialen Netzwerken zurückziehen oder diverse Kommunikationsdienste verantwortungsbewusster – oder gar nicht mehr – nutzen. Anders kannst du derzeit nicht sicherstellen, ob deine Daten weiterverwendet werden oder nicht. „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, heißt es eigentlich – doch genau das trifft in Zeiten von Big Data und Co. nicht mehr zu, es gibt keine Institution, die kontrolliert. Und genau deswegen bist du alleine der beste Sicherheitsmechanismus, um deine persönlichen Daten zu schützen.

Threema & und Co. helfen nicht gegen ein globales Problem

Diese sinnlose Hysterie und der damit eingehende Hype bieten anderen Anbietern nur die Option, sich an diesem „Skandal“ eine goldene Nase zu verdienen, an dem eigentlichen Problem aber ändern sie nichts: dass es weder ein globales Datenschutzrecht noch ein globales Kontrollorgan gibt, das unsere Daten schützt, wo auch immer sie gespeichert sind. Mit dem Austausch einer Instant-Messaging-App behandeln wir nur ein Symptom und nicht die Krankheit.

Das Problem ist ein politisches, und es verlangt nach einer politischen Lösung. Solange globale Firmen nicht einer globalen Richtlinie unterworfen werden, kann niemand erwarten, dass es bei einem Datenmissbrauch auch zu Konsequenzen für den missbrauchenden Konzern kommt. Leider sind wir von solch einer Lösung jedoch weit entfernt. Übrigens: Laut diesem Interview wurde das Security-Konzept von Threema noch nicht überprüft – und dieser zählt zu den besten Alternativen zu WhatsApp. Das heisst, der heißeste Kandidat ist bis jetzt nicht wirklich mehr als ein Versprechen.

Können Messenger wie WhatsApp überhaupt sicher sein?

Threema gilt als sicherer als WhatsApp. Doch stimmt das?
Threema soll sicherer sein als WhatsApp. Doch stimmt das?

Egal, was euch Hersteller versprechen: Es kann keinen „sicheren“ Messenger geben. Selbst weltweit einheitliche gesetzliche Regelungen können nur Konsequenzen garantieren und keine echte Sicherheit. Denn Sicherheit ist primär vom Faktor Zeit abhängig und Sicherheitsmechanismen können ausgehebelt werden – alles eine Frage des Aufwands.

The only truly secure system is one that is powered off, cast in a block of concrete and sealed in a lead-lined room with armed guards.– Gene Spafford

Doch so lange Firmen über unsere Daten verfügen und sie weiterverkaufen dürfen, liegt es an uns, wichtige Daten nicht über solche Dienste zu verbreiten. Somit sind wir selbst – die Nutzer – auch die wichtigste Bastion im Kampf gegen den Missbrauch unsere Daten. Es macht also keinen Unterschied, für welche Alternative ihr euch entscheiden werdet, denn niemand kann euch garantieren, dass eure Daten – auch in Zukunft – geschützt werden.

Fazit: Eigenverantwortung und „Awareness“

Noch benutze ich WhatsApp, und vielleicht werde ich das auch weiterhin tun. Denn ich bin mir bewusst, welche Informationen ich über einen Instant-Messenger preisgeben kann und welche nicht. Und außerdem: Wer schützt uns davor, dass Facebook, Google oder Apple in Zukunft nicht einfach eine WhatsApp-Alternative wie Threema oder Telegram kaufen? Niemand.

Wir, die Benutzer, müssen bereit sein, eine wichtige Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung, welche Informationen wir bereit sind, über einen derartigen Dienst frei zu geben – mit dem Wissen, dass diese Informationen missbraucht werden können. Anstatt also in eine Art Schockstarre zu verfallen und krampfhaft nach einer Alternative für WhatsApp zu suchen, sollten wir uns für einen weltweit gültigen Datenschutz stark machen. Alles andere ist blinder Aktionismus.

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97 Antworten
  1. von info am 22.02.2014 (14:09 Uhr)

    Was viele nicht wollen, ist dass alles miteinander verknüpft werden kann.
    Besser bei einer unbekannten Klitsche was speichern, als bei den großen Datenkraken wie Facebook oder Google. Ich kann die Leute sehr gut verstehen, die nicht alles zentral bei einem Anbieter speichern möchten.

    Deine politische Forderung ist sinnlos - viel mehr sollten die User schauen dass nicht alles bei einem Unternehmen zentral gespeichert wird und von mehrern Diensten miteinander verknüpft werden kann. Verschlüsselung spielt dabei garnichtmal so eine zentrale Rolle.

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  2. von oleuc am 22.02.2014 (14:15 Uhr)

    "Denn Sicherheit ist primär vom Faktor Zeit abhängig und Sicherheitsmechanismen können ausgehebelt werden – alles eine Frage des Aufwands."

    Das stimmt. Deswegen sollten wir auch den Aushebelungs-Aufwand so hoch treiben wie möglich, statt sich auf die Servierplatte zu legen.

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  3. von prokrastinix am 22.02.2014 (14:24 Uhr)

    Wenn ich als Kunde mit einem Produkt nicht mehr zufrieden bin, und sei es auch nur, weil sich meine persönliche Einstellung geändert hat, dann kaufe ich es nicht mehr. Und/Oder ich schaue mich nach Alternativen um. Vielleicht auch in der Hoffnung, dass der Hersteller auf den Umsatzrückgang reagiert und sein Produkt "verbessert".

    Wenn ich möchte, dann kann ich auch versuchen, das Unternehmen dazu zu überreden, sein Produkt zu ändern, indem ich mich für die Änderung politischer Rahmenbedingungen einsetze.

    Warum letzteres das einzig Wahre sein soll und ersteres "blinder Aktionismus" erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Insbesondere sehe ich nicht, wie letzteres ohne ersteres auch nur annähernd erfolgreich sein sollte.

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  4. von Arno am 22.02.2014 (14:25 Uhr)

    Ihr habt wenig verstanden: bei Threema und anderen verschlüsselten Diensten ist es völlig egal, ob Facebook & Co. es aufkaufen – die Nachrichten sind verschlüsselt und das lässt sich nachträglich nicht ändern. Wenn sie es dann kaufen – was eher nicht passieren wird –, kann ich immer noch den Account löschen, OHNE dass der Käufer alle alten Daten bekommt.

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  5. von DominikB. am 22.02.2014 (14:27 Uhr)

    Der Artikel nutzt als Beleg dafür, dass die Sicherheit von Threema noch nicht geprüft worden sei, eine Quelle von vor 13 Monaten. Also aus der Zeit, als Threema noch ziemlich neu war. Eine aktuellere Quelle war nicht aufzutreiben?

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  6. von max am 22.02.2014 (14:33 Uhr)

    Es ist doch komplett egal ob oder warum Leute jetzt wechseln.

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  7. von Elysium am 22.02.2014 (14:38 Uhr)

    Wer glaubt, das Datenschutz Problem könne politisch gelöst werden, hat den herrschenden Kapitalismus missverstanden, welch krasse Blindheit. Seit wann sind Globalisten ehrlich? Die halten sich zuletzt an "politische Lösungen". Entegegen der Meinung hier ändert sich beim Abzug von WhatsApp sehr wohl etwas. Es ist dein gutes Recht verschlüsselt zu chatten. Und es ist wirklich moeglich. Und nicht alles aus Amerika muss hier als Trend angenommen werden.

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  8. von Alex am 22.02.2014 (14:42 Uhr)

    "Egal, was euch Hersteller versprechen: Es kann keinen „sicheren“ Messenger geben."

    Doch. Es gibt sie sogar. Natürlich hängt das davon ab, was man als "sicher" definiert. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Aber das ist eine Binsenweisheit. Daraus den Schluss zu zu ziehen "Es macht also keinen Unterschied, für welche Alternative ihr euch entscheiden werdet, denn niemand kann euch garantieren, dass eure Daten – auch in Zukunft – geschützt werden.", ist also völlig verfehlt. Das ist vergleichbar mit der Argumentation "Keiner kann euch garantieren, dass ihr niemals einen so schweren Autounfall habe werdet, dass ihr trotz Sicherheitsgurt ums Leben kommt. Also macht es keinen Unterschied, ob ihr einen Sicherheitsgurt anlegt oder nicht".

    "Selbst weltweit einheitliche gesetzliche Regelungen können nur Konsequenzen garantieren und keine echte Sicherheit."

    Was bitte ist "echte Sicherheit"? Wolkige Schwurbeleien führen uns nicht weiter. Sicherheit stellt man konkret auch nicht mit rechtlichen Regelungen her, sondern mit technischen Lösungen und indem man bei den Usern das Bewusstsein dafür weckt, wie man sich richtig verhält, um möglichst sicher zu sein.

    "Denn Sicherheit ist primär vom Faktor Zeit abhängig und Sicherheitsmechanismen können ausgehebelt werden – alles eine Frage des Aufwands."

    Erstens gibt es Sicherheitsmechanismen, deren Unüberwindbarkeit bei richtiger Anwendung theoretisch bewiesen wurde. Zweitens kann man es einem Angreifer maximal schwer machen, wie oleuc richtig sagt. Dazu gehört auch, sich von zentralisierten Anbietern zu lösen und auf verteilte quelloffene Lösungen zu setzen. Und die existieren. Darauf geht der Artikel mit keinem Wort ein, aber das ist der Knackpunkt an der Sache. Ein Beispiel für den hier diskutierten Anwendungsfall ist Jabber mit OTR. Dafür gibt es einige sehr schöne quelloffene Apps für Smartphones. Die Server sind zudem nicht zentralisiert und ebenfalls quelloffen. Eine Anmeldung ist ohne personenbezogene Daten möglich. Wer es noch sicherer haben will, kann auch einen eigenen Server betreiben. Sind die Server richtig konfiguriert, so dass sie beispielsweise Perfect Forward Secrecy zur Verfügung stellen, was sich online überprüfen lässt, und nutzt man die Apps über Tor, so bietet das einen so starken Schutz, dass es Angreifern maximal schwer gemacht wird, das zu umgehen. Ja, auch das ist nicht hundertprozentig sicher. Aber da sind wir wieder bei der Binsensweisheit. Es ist ein so guter Sicherheitsgurt, dass man jedem empfehlen sollte, ihn anzulegen.

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  9. von Dirk Küpper am 22.02.2014 (14:44 Uhr)

    Asymmetrische Verschlüsselung mit PGP ist unter bestimmten Voraussetzungen zu Lebzeiten des Verschlüsslers nicht knackbar.

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  10. von pixelfreak am 22.02.2014 (14:46 Uhr)

    Die Sicherheit von Threema mit einem Artikel von über 12 Monaten in Frage stellen. Nein. Sorry. Du kriegst kein Foto von mir!

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  11. von Hans am 22.02.2014 (14:54 Uhr)

    Mir geht es hier Primär ums Prinziep. Das meine Daten zuvor auch nicht sicher waren ist mir durchaus bewust. Ich finde viel mehr Facebook kann und sollte nicht alles haben.
    Ich fände es überaus amüsant wenn so viele Leute von Whatsapp abspringen das sich der 19Milliarden Deal als Flop herausstellt.
    Klar die vorhandenen Daten sind schon mit verkauft.

    Und wie auch in einem Kommentar weiter oben schon beschrieben bin auch ich nicht der freund davon, das alles bei einem unternehmen gespeichert wird.

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  12. von Das Offline am 22.02.2014 (15:06 Uhr)

    Ich stelle mir eher die Frage, warum das nur in Deutschland so ein großes Ding ist. Der Rest der Welt schert sich darum gar nicht. Und wir sollten es auch nicht. Weil das Netz und die Social Networks nun mal so, mit unseren Daten - wie intim auch immer - funktioniert.

    Die Lösung hieße demnach: Offline sein. Oft denke ich, das würde den Deutschen sicher mal ganz gut tun!

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  13. von Vik1ng am 22.02.2014 (15:06 Uhr)

    "Egal, was euch Hersteller versprechen: Es kann keinen „sicheren“ Messenger geben."

    Die wird es alleine schon nicht geben solange man mobile Betriebssysteme benutzte die nicht 100% open source sind. Selbst wenn Threma open source ist, iOS ist es nicht d.h. der Entwickler kann nie garantieren, dass seine App sicher hunderprozentig ist.

    Ich sehe es wie andere. Der Hauptgrund warum ich wechsele ist weil ich nicht alle Daten an einem Ort haben will. Deswegen mag ich z.B. auch google+ nicht, weil ich google nicht noch mehr Daten geben will.

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  14. von neymar am 22.02.2014 (15:08 Uhr)

    "Mit dem Austausch einer Instant-Messaging-App behandeln wir nur ein Symptom und nicht die Krankheit"
    - Ein Symptom zu behandeln ist aber immer noch besser als gar nichts zu behandeln.

    "Das Problem ist ein politisches, und es verlangt nach einer politischen Lösung."
    - Das mag es zwar aus unserer netzaffinen Sicht sein, aber leider noch nicht aus der Sicht der Neuland-User.

    "Es kann keinen „sicheren“ Messenger geben."
    - Es kann aber immer einen "sichereren" geben.

    Ich unterstütze deine Forderung nach eine globalen politischen Lösung vollkommen, aber man muss realistisch bleiben: Im Moment ist das reine Träumerei.
    Da nach dem NSA-Skandal die Reaktionen des Durchschnittsbürgers wohl am ehesten mit einem gemeinschaftlichen Schulterzucken zu beschreiben waren, bin ich jetzt eigentlich ganz froh, wenn die Leute wenigstens irgendetwas versuchen. Und sei es nur der simple Wechsel eines Messengers.
    Ich stimme mit deiner Analyse und den Forderungen eigentlich vollkommen überein, aber sich nun hinzustellen und gewisse Bemühungen als "Aktionismus" abzukanzeln und zu verurteilen halte ich für grob falsch und unverantwortlich.

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  15. von Andi am 22.02.2014 (15:23 Uhr)

    So einen oberflächlichen Artikel, hätte ich von euch gar nicht erwartet. Die Entwickler von Threema haben ja nun begründet, warum Sie ein Audit dritter, noch nicht zugelassen haben. Das ist für mich plausibel.

    Ferner wird hier eine Verschlüsselungs -Technologie eingesetzt, die am Markt als Produkt anerkannt ist.

    Ihr solltet in Zukunft besser Recherchieren. Sonst habt ihr zumindest einen Leser weniger.

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  16. von Sven am 22.02.2014 (15:32 Uhr)

    Ich finde die Argumentation des Artikels fehlgeleitet. Denn die tatsächliche Sicherheit steigt - und zwar nicht nur durch die Dezentralisierung.

    Natürlich waren die Datenschutzprobleme schon immer vorhanden.
    Fakt ist aber, dass Threema die Daten asynchron Ende zu Ende verschlüsselt, was ein Lesen der Nachrichten durch Unbefugte nahezu unmöglich macht (außer durch Schwachstellen auf dem Endgerät selbst oder sehr hohen Zeitaufwand).
    Wenn man seine Kontakte mit dem Server synchronisiert und nicht persönlich eingibt, hat die Firma natürlich die Nummern. Das ist aber schonmal erheblich weniger, als der Inhalt der Nachrichten.

    Mal davon abgesehen kenne ich noch keine Gesetz in der Schweiz (Threema wird dort betrieben), die das verdachtsunabhängige Herausgeben von Daten erzwingt. So sind sogar die Verbindungsdaten (nur OB wer Kontakt hatte, WAS drin steht ist dort ja sowieso verschlüsselt) sicherer als in den USA.

    Ich finde es jedenfalls schön, dass es jetzt eine Welle der Wechsler gibt... besser spät als nie ;-)

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  17. von FranzI am 22.02.2014 (15:40 Uhr)

    Pure Hysterie? Das ich nicht lache. Wieso wird denn plötzlich gegen "die sichere Alternative" Threema gewettert? Ähnlich Stark hier: http://zweinullig.de/threema-die-whatsapp-alternative-die-noch-keine-ist/

    Auch wenn Threema nicht ausgereift ist, besser als WhatsApp, dass voller Sicherheitslücken klafft, ist es allemal!

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  18. von yup am 22.02.2014 (15:43 Uhr)

    Also Hysterie seh ich nicht, aber hört sich in deinem Artikel natürlich gut an.
    Die Schafherde zieht einfach nur weiter, wie damals von StudiVZ zu Facebook.

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  19. von marvis am 22.02.2014 (15:56 Uhr)

    Schöner Kommentar!

    Ich glaube, da ist aber ein kleiner Fehler drin. Da steht: "The online truly secure system is one that is powered off, cast in a block of concrete and sealed in a lead-lined room with armed guards."

    Es sollte wahrscheinlich "The only..." heißen, oder?

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  20. von Dennis Reil am 22.02.2014 (16:35 Uhr)

    Ist ein wenig lächerlich wie hier einige meinen jetzt zu wechseln. Warum wechselt ihr? Weil FB jetzt wa gekauft hat? Lächerlich wie ich meine. Das Kind ist schon lange in den Brunnen gefallen.

    Man beschwert sich über FB und Google als datenkrake!!!! Warum ist man dort angemeldet? Um sich dann zu beschweren? Ja ne ist klar.

    Bevor Google und FB über haupt wissen was ihr macht weiß das schon längst ein anderer. Aber da wird schon lange nicht mehr drüber gejammert. Das ist euer provider der es euch erst ermöglicht sowas wie FB und Google zu benutzen.

    Und ich kann noch nicht mal behaupten das ich dicht geballert werde mit : einer an mir angepasste Werbung!!!

    Ist doch irgendwie ein Widerspruch an sich bei einigen Menschen hier. Wollen alles genau und sofort wissen und stets aktuell bleiben über Freunde und news in der ganzen Welt aber wehe dem einer möchte das von euch wissen. Ja dann müsst ihr eben wieder auf Brieftauben umsteigen. Bitte nicht Rauch Signale. Die kann ja wieder jeder mitlesen oder Morsezeichen.

    Also beruhigt euch wieder.

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  21. von Marco am 22.02.2014 (16:53 Uhr)

    Der Artikel zeugt nicht unbedingt von Fachwissen. So lange es keine Quantenrechner gibt, ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung - entsprechend gute Schlüssel vorausgesetzt - natürlich sicher.
    Ich frage mich, wie man darauf kommt, dass dies nicht sicher sei? Hat sich der Author wirklich mit dem Thema Verschlüsselung auseinandergesetzt oder plappert er nur irgendwas, was "er gerade denkt"?

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  22. von sascha fuchs am 22.02.2014 (17:09 Uhr)

    Mal mit etwas sarkasmus - diejenigen die jetzt zu "sicheren" Alternativen Messenger wechseln wollen, haben ehr Angst das Facebook jetzt an die ganzen "Porns" kommt und die dann auch noch auf die Timeline setzt.

    Wie viel Leute haben nach dem NSA Skandal gewechselt? Das gab keine große Welle. Die Welle gibt es jetzt erst seit dem sich die Medien auf das Thema stürzen und Angst erzeugen.

    Sicherheit geht alle an, aber den meisten geht es sprichtwörtlich am Arsch vorbei, sie sind Naiv was Datensicherheit angeht. Wie oft hört man den Spruch "Was habe ich denn schon zu verbergen?".

    Das jetzt auf einmal selbst Naive auf den Gedanken kommen ist löblich ist aber auch nur von kurzer Dauer. Was nutzt ein Messenger mit PGP wenn alles andere völlig unverschlüsselt von statten geht. Und selbst das befreit den Menschen nicht, vorher zu überlegen was er ins Netz streut.

    Ist wie mit ABS, ESP und anderen elektronischen Fahrhelfern. Das wissen über den Fallschirm am Kreuz verleitet den Menschen nur zu riskanterem Handeln, und wenn der Fallschirm dann mal nicht funktioniert ist das Geschrei groß.

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  23. von Matthias am 22.02.2014 (17:13 Uhr)

    Hallo Dennis reil,
    Ich kann deinen Kommentar nicht ganz zustimmen, verstehe aber auf was du raus willst. Klar, man hat fb und Google schon viel zu viele Daten hinterlassen. Und wie du sagst ist das Kind auch schon in den Brunnen gefallen.. Aber ist das ein Grund meine 3 restlichen Kinder gleich hinterher zu werfen? Aus meiner Sicht macht es Sinn seine Kommunikation nicht über ein einziges großes Unternehmen laufen zu lassen. Und ich habe davor schon etwas geschaut was ich auf facebook schreibe und was vielleicht eher nicht. Ich denke man darf das alles nicht so schwarz weiß sehen. Auch wenn auf threema momentan relativ wenig meiner Freunde sind, so ist zumindest diese Kommunikation privat (nach allem was man über threema derzeit liest ist es nach heutigem stand sicher). Es spricht nichts dagegen wa und threema gleichzeitig zu benutzen. Nur muss einem Klar sein dass what's app nunmal Facebook ist.

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  24. von Tom am 22.02.2014 (17:58 Uhr)

    Threema verschlüsselt und verspricht zu löschen, nachdem die Nachricht abgerufen worden ist. Bei Videos und Bildern könnte lediglich ein Problemfall herrschen. Also irgendwie Humbug hier ^^

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  25. von Lars am 22.02.2014 (18:09 Uhr)

    Ich wollte eigentlich schon lange von Whatsapp weg, aber irgendwie hat keiner mitgezogen. Ist doch schön, dass es jetzt einen Anlass gibt, bei dem auch Nicht-IT-Magazine Whatsapp-Alternativen bewerben und Nicht-Nerds andere Produkte ausprobieren. Endlich wird man den Scheiss los. Also für mich ist das nicht "sinnfrei" wie der Autorenkollege zu wissen meint. Okay, es ist vielleicht schade drum, dass viele Leute nicht verstanden haben, dass es schon vorher wesentlich mehr Sinn gemacht hätte, zu wechseln. Aber nun zu motzen und das ganze als Hype zu degradieren, obwohl man (t3n) vorher selbst implizit zum Wechseln aufgerufen hat, erweckt bei mir den Eindruck, dass hier versucht wird, sich darüber zu profilieren, dass man es immer besser weiss als der ahnungslose Rest.

    Der Hintergedanke des Artikels ist gut gemeint, aber mit dem falschen Unterton verfasst und der Tweet von Maik Klotz ist in meinen Augen sinnfrei.

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  26. von Mensch Meier am 22.02.2014 (18:42 Uhr)

    Es stimmt natürlich, dass wir nicht 100%ig überprüfen konnen, was mit den Daten, die über Threema etc. versendet werden, passiert bzw. ob die Verschlüsselung wirklich sicher ist. Auch stimmt es, dass der Kern des Problems insgesamt an anderer Stelle liegt. Aber es ist doch immer noch besser jetzt zu einem Dienst zu wechseln, der etwas mehr Vertrauen erweckt als dieser datenfressende Kommerzriese, dessen Server auch noch in den USA liegen!!! So können wir diesen Firmen auch zeigen, dass wir diese ganze Handhabe ablehnen und da nicht mitspielen. Wenn wir nichts tun, sagen wir denen doch auch "klar macht das doch einfach, mit uns könnt ihr es ruhig machen". Ich habe auf jeden Fall keine Lust stillschweigend alles hinzunehmen und bin ernsthaft am überlegen WhatsApp zu löschen. Und klar, die Datenschutzprobleme mit WhatsApp sind schon lange bekannt. Aber die Aufkaufaktion von Facebook bringt für mich das Fass zum überlaufen. Und die momentane Debatte halte ich alles andere als nutzlos, sondern im Gegenteil: sie hilft uns diese Dinge noch mal ins Gedächtnis zu rufen und zu überdenken, ob wir das alles mit uns machen lassen sollten. Wenn ihr das mit euch machen lassen wollt, könnt ihr ja einfach nichts machen.

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  27. von Pfeisinger Markus am 22.02.2014 (18:55 Uhr)

    Mit meinen Daten unterstütze ich nur mehr inländische/europäische Firmen. Deswegen wechselte ich von WhatsApp auf Threema (Schweiz). Für Facebook suche ich noch eine Alternative.
    Ich akzeptiere nicht, dass in Amerika mit meinen Daten in kürzester Zeit Milliarden Dollar gemacht werden. Soll das Geld im Land bleiben.

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  28. von Niko am 22.02.2014 (18:56 Uhr)

    "Wir, die Benutzer, müssen bereit sein, eine wichtige Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung, welche Informationen wir bereit sind, über einen derartigen Dienst frei zu geben..."

    Eine sehr gute Idee. Aber wie genau kann ich eigentlich noch mal die Adressdaten meiner Freunde von den Whatsapp-Servern löschen, die irgendwann einmal ohne meine wissentliche Zustimmung im Hintergrund kopiert wurden? Und wie verhindere ich, dass meine Freunde ohne meine Zustimmung meine Adressdaten an Whatsapp oder Facebook schicken?

    "Anstatt also in eine Art Schockstarre zu verfallen und krampfhaft nach einer Alternative für WhatsApp zu suchen, sollten wir uns für einen weltweit gültigen Datenschutz stark machen."

    Aha. Und wie genau soll sich ein Nutzer für weltweit gültigen Datenschutz stark machen? Ist das nicht eher Aufgabe der von uns gewählten Politiker?

    Wenn wir als Nutzer noch nicht einmal im kleinen Rahmen unserer persönlichen Möglichkeiten eine bewusste Konsumntscheidung treffen - nämlich für die beste der angebotenen Alternativen - dann brauchen wir uns auch nicht wundern, wenn sich kein Politiker oder kein globaler Konzern für unserer Rechte einsetzt.

    Im Übrigen kann weder Facebook noch Google die Nutzerdaten eines alternativen Dienstes wie Threema aufkaufen, wenn diese konsequent von Endgerät zu Endgerät mit einem asymetrischen Verfahren verschlüsselt sind.

    Fazit: leider ein schlecht recherchierter Artikel mit fraglicher Aussage. Ich rate dringend davon ab, in der allgemeinen Hysterie auch noch falsche Fakten und sinnfreie Vorschläge zu verbreiten.

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  29. von Peter am 22.02.2014 (19:08 Uhr)

    "Denn wenn man panisch auf den Kauf von Facebook reagiert, sollte man auch konsequent handeln und sich aus Sozialen Netzwerken zurückziehen oder diverse Kommunikationsdienste verantwortungsbewusster – oder gar nicht mehr – nutzen. "
    Wenn jemand dein Telefon abhört, so hör doch einfach auf zu telefonieren? Ein sehr dummes Argument.

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  30. von :D am 22.02.2014 (19:46 Uhr)

    Jetzt mal im ernst lest ihr euch den text eigentlich mal richtig durch, oder befridigt euch das einfach nur euch über sinnlose dingen augzuregen.

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  31. von S. am 22.02.2014 (20:10 Uhr)

    Es geht doch nicht darum, mit dem Abwandern von Whatsapp tatsächlich etwas zu verhindern. Die wenigsten sind so blauäugig. Wenn man keine Daten preisgeben will, darf man nicht online sein. Es geht darum, ein Zeichen zu setzen - damit endlich genau solche Gesetze gemacht werden. Oder soll ich im Kanzleramt anrufen und darum bitten? Das stelle ich mir irgendwie nicht so leicht vor.

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  32. von an ni am 22.02.2014 (22:26 Uhr)

    Ich hab whatsapp echt oft benutzt und auch echt gemocht nur seid ein paar Stunden geht es nicht mehr Facebook hat es nur gekauft um es schlecht zu machen damit wieder mehr Menschen Facebook benutzen

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  33. von Nuern am 22.02.2014 (23:02 Uhr)

    Ich empfinde den Artikel (der NUR ein persönliches Kommentar des Autors darstellt) als Stimmungsmache und finde es schade, dass diese Art "Artikel" bei T3N überhaupt zwischen den Fachartikeln zu finden sind, da relativ schnell übersehen werden kann, dass es sich eben nur um ein Kommentar handelt. Sowas gehört auf eine Diskussions-Plattform.

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  34. von Herr Bert am 22.02.2014 (23:43 Uhr)

    "Diese sinnlose Hysterie und der damit eingehende Hype bieten anderen Anbietern nur die Option, sich an diesem „Skandal“ eine goldene Nase zu verdienen"

    Und was soll daran bitte schlecht sein? Das Privileg, sich eine "goldene Nase" zu verdienen, soll also ausschließlich Facebook/WhatsApp haben? Möchte der Autor das damit zum Ausdruck bringen?

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  35. von Egal am 22.02.2014 (23:44 Uhr)

    Genau vor solchen Artikeln ist zu warnen.
    Wie kann man so einen bescheuerten quatsch von sich geben.
    Es ist scheiß egal ob jemand Threema abkauft, die Daten sind sicher und da kommt auch die nsa nicht ran.
    Natürlich ist es ein politisches Problem aber den Leuten zu erzählen, macht keine Panik chattet ruhig weiter auf WhatsApp ist das letzte.
    Das Threema Daten verschlüsselt sind, ist bewiesen nur das er seinen Quellcode nicht raus geben möchte.
    Im Grunde ist es egal ob die Server verschlossen sind oder nicht... mit den Daten kann keiner was anfangen und jeder der von Verschlüsselung Ahnung hat weiß das es so ist.

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  36. von jedidiah am 22.02.2014 (23:51 Uhr)

    Aha. Der Wechsel zu anderen Diensten ist also laut Unterton des Verfassers sinnfrei, da es nichts nutzt? Wie anders soll man ws sonst auffassen? Wenn ich ein anderes Medium wähle, aus welchen Gründen auch immer - und hier liegen verschiedene, gut nachvollziehbare Argumente vor, dann ist das nur recht und billig und vor allem wohl eine der einfachsten Möglichkeiten, seinen Unmut - wieso auch immer - zu äußern. Hier die Menschen indirekt als ahnungslose Hysteriker abzutun und indirekt zu belehren, ohne sich Gedanken über die verschiedenen persönlichen Aspekte hinter den Entscheidungen gemacht zu haben, ist eigentlich traurig. Wer wechselt, handelt - aus welchem Grund auch immer - und wer handelt, befindet sich nicht in einer - oh welch Wort - Schockstarre.

    Hört sich an wie: "Das ist Unsinn, was ihr da macht, wir müssen gleich auf die politische Weltbühne mit unseren datenschutzrechtlichen Wünschen und Vorhaben vordringen, alles andere ist Mumpitz! - sonst können wir es ja gleich lassen..." Entschuldigung, aber so kommt es mir vor. Man sollte es den Menschen hier selbst überlassen anstatt deren Entscheidungen belehrend zu kritisieren (auch wenn es hier allgemein gehalten wird, die Gründe sind individueller Natur).

    Einen anderen Dienst hier schon zu kritisieren, halte ich ebenso für höchst unangebracht, zumal wenn die recherchierten Quellen sehr alt sind. Sicher sind einige Aspekte des Artikels durchaus richtig, aber selbiges konnten sich die Leser sicherlich auch bereits denken.

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  37. von gast am 23.02.2014 (00:49 Uhr)

    ein grund das die leute von Whatsapp weggehen und von Facebook nicht könnte einfach die tatsache sein das die leute nicht alles bei einer firma haben wollen. wo die firmen getrennt waren war sicher das WA keine daten an FB weitergibt damit diese ihre profile aufwerten können. es gibt bestimmt auch leute die Fb nur passiv konsumiert haben und über WA dann aktiv geschrieben, bilder und videos verschickt etc.

    ein weiterer sehr einfacher grund könnte sein das es für WA einfach genügend alternaiven gibt die min. genau so einfach funktionieren und etwas besseren schutz haben. dadurch sehr leicht auszutauschen ist.

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  38. von Jan am 23.02.2014 (03:37 Uhr)

    Ganz ehrlich gesagt bin ich etwas schockiert von den einheitlichen Kommentaren hier.

    Peter z.B. schreibt ja: "Wenn jemand dein Telefon abhört, so hör doch einfach auf zu telefonieren? Ein sehr dummes Argument."

    DAS ist ein sehr dummes Argument. Wenn schon vergleichen, dann bitte korrekt. Seinen Facebook-Account einfach stehen zu lassen, während man WhatsApp löscht (und ja, die meisten löschen paradoxer Weise nur die App, nicht ihren Account!!!)? Also ich bitte euch. Man hat kein Problem damit, sein gesamtes Leben einem Unternehmen zu überlassen; man hat kein Problem damit, über Facebook zu chatten; ABER wenn Facebook die mobilen Messages "mitliest" und eure Handynummer speichert hört der Spaß auf? Findet ihr nicht auch, dass ihr euch selbst lächerlich macht?

    Facebook interessiert es (achtung, vage Vermutung!) einen Sch***, was ihr gerade mit wem textet. Das allerhöchste der Gefühle könnte sein, dass gewisse Keywords aus Nachrichten automatisch ausgewertet und zu werbezwecken verwendet werden. Aber genau das passiert halt auch im Facebook-Chat (oder mit von euch abgesetzten Postings, oder Likes, oder, oder...)
    Wer Wert auf Privatsphäre legt, der sollte sich von Facebook & Co. geschmeidig fern halten. Und zwar komplett! Das ist kein arrogantes Statement, sondern ein gut gemeinter Rat.

    Props an den Autor!

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  39. von rpgabi am 23.02.2014 (08:49 Uhr)

    Die Nachrichten bei Threema sind verschlüsselt. Das ist der Knackpunkt.
    Wären ab morgen alle Instant-Messaging Nachrichten die über den Ether gehen verschlüsselt, dann würden die Geheimdienste schon relativ alt aussehen. Da bräuchten Sie schon mehr Infrastruktur um uns alle abzuhören wie bislang. Evtl. würde man erreichen dass dieser Aufwand dann wieder nur bei den Verdächtigen mit richterlichem Beschluss betrieben wird, so wie das laut unserer Gesetzeslage ja auch sein soll.

    Übrigens eine weitere Alternative, zumindest für Android Nutzer: Whisper Push (verschlüsselt SMS Ende-zu-Ende) bzw. TextSecure.

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  40. von Name am 23.02.2014 (09:21 Uhr)

    Sorry, klingt fast so, als würde WhatsApp Angst haben, dass die Kinden nun zu anderen Anbietern wechseln und mal schnell der hysterische Abgang mittels solcher Artikel aufgehalten werden soll.
    Die Gründe, warum man bei WhatsApp bleiben sollte ("Telefonnummern der Freunde hat Facebook sicher schon") sind genauso dünn, wie die Versuche andere Anbieter schlecht zu machen ("ist noch nicht getestet"und "glaubt den nicht, was man Euch über Sicherheit sagt").
    Sorry ... ziemlich schlechter Versuch!!

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  41. von Aljoritz am 23.02.2014 (09:43 Uhr)

    Ein sehr misslungener Kommentar aufgrund eines Versuchs derzeitige Wechsler zu belehren und eines deplatzierten Appells zur digitalen Revolution. Der Wechsel ist kein Ausdruck einer Hysterie oder eines unüberlegten Aktionismus, sondern vielmehr ein Signal für digitale Selbstbestimmung.

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  42. von achim gehrike am 23.02.2014 (09:59 Uhr)

    Ein Artikel, der leider komplett das Thema verfehlt. Wir können ohnehin nicht die globale digitale Entwicklung umkehren. Das ist wohl den meisten bewusst. Aber wer meine Daten wie akkumuliert, möchte ich schon gerne steuern können.

    Wenn nun die Sensibilität bei den Konsumenten steigt, welche Daten über welche Kanäle wie zusammengeführt werden und die Konsumenten feststellen, dass sie das in Zukunft nicht mehr wollen, ist das eine positive Entwicklung.

    Nur deshalb, weil die Konsumenten sich das in der Vergangenheit nicht bewusst gemacht haben, wie die Datenverarbeitungsmaschinerie läuft, heißt das nicht, dass man diese Fehler weiterhin begehen muss.

    Insofern: der obige Artikel ist ein weiterer intellektuell niedrigschwelliger Beitrag, der implizit auffordert, sich der fatalistischen Gewissheit zu beugen, dass man eh nichts ändern kann und das alles eh schon zu spät ist. Gähhn.

    Wenn der Autor selbst sich dem System beugen möchte: bitteschön, aber dann bitte nicht noch andere auffordern, genauso faul zu sein und das Hirn abzuschalten...

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  43. von Das wollte ich nur mal sagen am 23.02.2014 (10:23 Uhr)

    Solange wir faktisch nichts an der politik ändern können, müssen wie halt zusehen die"symptome" selbst zubekämpfen. In diesem Fall löschen der Betroffenen Apps. Sollte sich rausstellen das die Alternativen auch nicht passen sollten wird halt wieder gewechselt. Was solls... Ist sind doch nur paar klicks.

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  44. von Hendrik am 23.02.2014 (10:36 Uhr)

    Wenn ich den Artikel bei Facebook teilen möchte kommt eine Fehlermeldung: "Der Inhalt, den du teilen willst, enthält einen Link, der von unserem Sicherheitssystem als unsicher eingestuft wird: ...."
    Langsam wird es Mysteriös - Zensur ähäm - bei Facebook !

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  45. von Basti am 23.02.2014 (10:49 Uhr)

    @Hendrik: Posts, in denen diese Seite geshared wurde, sind von Facebook eben gelöscht worden.

    Zeit zum Wechseln: https://en.wikipedia.org/wiki/Diaspora

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  46. von Matthias am 23.02.2014 (10:52 Uhr)

    Warum löscht Facebook geteilte Nachrichten mit Link auf diese Seite als "schadhafter" Link?

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  47. von Paul am 23.02.2014 (11:20 Uhr)

    Der Artikel ist schrecklich und fragwürdig was die Kompetenz des Authors angeht !

    Vielleicht sollte sich der Author überhaupt mal mit den Aspekten von Threema auseinandersetzen, der Tatsache des Ansatzes von Threema und dem Umgang mit Datenschutz als auch Personen die Schwachstellen von WhatsApp veröffentlicht haben. Immerhin ist es nur ein Kommentar...

    Wie er richtig erkannt hat war es überfällig, aber die Monopolisierung der mobilen Text-Kommunikation zu nahezu einem Anbieter ist vielen einfach zuviel.
    Und das ist richtig so, und hat weder was mit Hysterie noch mit "Weiterhelfen" zu tun.

    Das heißt der Artikel verdreht und unterschlägt an sich gleich zwei wichtige Fakten:

    - Den kompletten Ansatz und Existenzgrund von Threema. Threema möchte Datenschutz/Privatsphäre und die Kontrolle davon dem User geben als sich auch Gedanken darüber machen es komfortabel umzusetzen. Der Anspruch ist faktisch da. Ebenso ist die Darstellung zu Threema auf der Seite falsch und veraltet. Aber stimmt! Warum zum Teufel sollte man so etwas unterstützen wenn es doch auch so etwas wie WhatsApp gibt! Bei dem ja alle Wissen wie die Betreiber ticken...
    - Vielen Menschen (wie dem Author und ich glaube t3n ebenso) fehlt auch oft das technische Verständnis bzw. die Bedeutungen. Wie viele Skandale sind über die Deutsche Bank bekannt? Und wie viele Menschen sind dort? Primark? Nestle? Coca Cola? Chiquita? BP? ... riiichtig. Überall wird immernoch eingekauft. So wie Sie halt eben immernoch WhatsApp benutzen. Ihnen ist egal was im Hintergrund passiert. Und solange man verallgemeinern kann bzw. sich mit wichtig machen kann, geht es ja eh in Ordnung oder? Der Mensch ist ein Herdentier und man sollte die Fahrtrichtung Datensicherheit unterstützen anstatt so ketzerisch und rückständig unreflektiert beim Alten, mit Grund verhassten Dienstleister zu verweilen.... sie machen nicht mehr als zuzugeben das sie keine Ahnung haben und nicht wissen mit der Situation umzugehen.

    Denn politisch wird irgendetwas erst dann, wenn sich eine Masse dafür interessiert.
    Von daher ist dieser Artikel mehr als schlecht, da er sich nicht nur über die Nachzügler lustig macht, sondern selbst noch zeigt wie wenig Verständnis zum Thema vorhanden ist und vieles total verdreht. Und sich über andere zu stellen, ist einfach nur peinlich....

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  48. von spekta am 23.02.2014 (12:01 Uhr)

    Krass... Facebook lässt nicht zu, dass ich diesen Link in einem Kommentar teile...es sei UNSICHER

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  49. von Crazykilly am 23.02.2014 (14:47 Uhr)

    Der Link zu diesem Artikel darf nicht bei Facebook gepostet werden, weil er als unsicher eingestuft wurde.... lach mich grad schlapp... Haben die Angst vor der Wahrheit?

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  50. von puperle am 23.02.2014 (18:45 Uhr)

    Jeder sollte sich an den Kopf packen was er egal worüber verschickt, teilt oder sonstiges
    Wenn jemand (egal wer) die Daten haben will gibt es auch einen weg bzw. Man findet einen
    ...
    Alles extrem hoch gepusht :( und es geht einem auf die nerven ernsthaft -.-

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  51. von Jonas am 23.02.2014 (19:17 Uhr)

    Generell stimme ich dem Artikel zu. Aber muss ich mich jetzt schlecht fühlen, weil ich WhatsApp den Rücken kehre? So kommt der Artikel nämlich ein wenig rüber. Und da muss ich leider wiedersprechen.

    Allein das Argument "alles kann ausgehebelt werden" macht es ein wenig zu einfach - jeder Schritt ist wichtig. Auch ein Wechsel tausender User zu einem anderen Messenger. Denn dieser setzt vor allem auch ein Zeichen.

    Das schließt es ja nicht aus, sich trotzdem für globale Veränderungen stark zu machen.

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  52. von ChubbyChecker am 23.02.2014 (20:35 Uhr)

    Natürlich nutzt der Wechsel etwas !

    Wenn es alle machen würden , hätte Zuckerberg 16.000.000.000 US$ in den Sand gesetzt !

    Allein das wäre schon ne schöne Strafe für seine Allmachts-Kauf-Politik!!

    Es reicht völlig wenn die Guten NICHTS tun ... dann gewinnt automatisch der Böse !!


    Also Leute ... Übernehmt Verantwortung für Euch und wechselt !
    Zeigt Zuckerberg den Stinkefinger !!

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  53. von Hago am 24.02.2014 (00:46 Uhr)

    Und jeder gibt 3 Euro für nen angeblich besseres bzw vielleicht sicheres App aus und die bekommen die kohle...

    Wenn ich schon lese Zeichen setzen, mal nen Rebell seih und das App boykottieren, ih 2 Wochen redet kein Arsch mehr drüber und alle gehen wieder zu Whats App und alle die die Geld ausgegeben haben ärgern sich weil keiner es nutzt

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  54. von Oliver am 24.02.2014 (09:57 Uhr)

    Ja, nein – ach, ich weiß nicht.

    Ich lobe mir diesen Optimismus im Artikel. Aber ich finde es widersprüchlich auf der einen Seite das politische und damit weitreichende Problem zu erkennen, andererseits aber stumpf weiter auf die – ebenfalls erkannte – unsichere Nutzung von WhatsApp zu setzen.

    Klar, ich bestimme, was ich über welchen Messenger sende. Aber wenn ich denn nun mal gerne auch die Dinge kommunizieren möchte, die gerade mal nur mein Gesprächspartner lesen darf (oh je!), dann brauche ich ein dementsprechendes Werkzeug. WhatsApp war das nie.

    Damit komme ich dann zu meiner persönliche Lösung: Ich nutze mehrere Messenger, aber nur so viele, wie mir nutzen. Monopole sind ungesund, da ist man sich einig. Weshalb sich also an der Entstehung solcher beteiligen? Ich denke, das Monopol beginnt schon auf dem eigenen Device oder sollte eben dort verhindert werden.

    Im übrigen kann ich den Secret Chat-Funktion unter Telegram empfehlen. Das ist genau die Art von Werkzeug, die ich manchmal gebrauchen kann.

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  55. von Dexton am 24.02.2014 (10:59 Uhr)

    ihr habt probleme....

    alles was verschlüsselt wird, wird auch wieder entschlüsselt, sonst könnte es keiner mehr lesen... also kann es auch im nachhinein entschlüsselt werden...

    wer verhindert, das sich die großen unternehmen nich zusammen tun, weil so mehr geld zu verdienen ist?

    is egal zu welchen messenger man wechselt? gekauft werden kann alles... und obs woanders besser ist glaub ich nicht...

    für 19 milliarden hät ich meine zeugs auch abgegeben.

    mein empfehlung für alle die nen film schieben, schreibt doch einfach wieder briefe... die liest vielleicht nur der empfänger....

    haut rein...

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  56. von peter am 24.02.2014 (11:38 Uhr)

    Der Autor des Artikel zeigt eindrucksvoll wie wenig Ahnung er von IT-Sicherheit und Technik hat. Der sollte vllt was anderes machen. Taxi fahren oder so...

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  57. von Frank Siedler am 24.02.2014 (12:26 Uhr)

    Ich verwende den BlackBerry Messenger, der hat nicht nur Chat, voice und video Chat. Er hat Gruppen und Kanäle. Man kann damit sogar mit Freunden Termine planen, bei Treffen (z.B. auf einem Festival) den Standort an die Freunde schicken, damit sie einen leichter finden. Ich finde, der BBM ist ein umfangreiches Tool und auch noch sicher. Das Fraunhofer Institut hat BlackBerry getestet und für sehr sicher befunden.

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  58. von Nils am 24.02.2014 (13:03 Uhr)

    Der Artikel ist leider blödsinn und versucht nur zu polarisieren. Zum einen macht der Autor einen sehr verbreiteten Denkfehler: er verallgemeinert. "Wer WA bisher genutzt hat, findet es toll und hat keine Bedenken". Das ist schonmal falsch. Sorgen gemacht haben sich viele, aber es gab bisher keine weit verbreitete Alternative. Zweiter Fehler des Autors: Er kennt die Problematik mit WA gar nicht. Im vorletzten Absatz will er WA weiter nutzen, weil er sich "bewusst ist, welche Informationen ich über einen Instant-Messenger preisgeben kann und welche nicht." Auch das ist falsch. Hauptkritikpunkt bei WA ist die Tatsache, dass es die Berechtigung hat, alle möglichen Daten direkt vom Telefon abzugreifen. Ohne dass der Benutzer diese aktiv teilt. Fazit: Die meisten dieser Pro- oder Contra-WA Artikel sind wenig objektiv und meist nur Hype. Nicht alles glauben was man liest und am besten mehrere Quellen nutzen um sich objektiv zu informieren. Niemand spricht die reine Wahrheit, die liegt wie immer irgendwo dazwischen

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  59. von Mops am 24.02.2014 (13:05 Uhr)

    Leute habt ihr eigentlich alle nix zu tun? Ihr schreibt alle den selben Schrott und glaub damit, etwas wichtiges beizutragen. Im Ernst, nutzt den Messenger den ihr wollt und gebt nicht alle euren sinnlosen Senf dazu...

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  60. von Martin Ingignoli am 24.02.2014 (14:54 Uhr)

    Es ist wirklich eine Hysterie und Schizophrenie. Einerseits über Google suchen und Spuren hinterlassen, bei Facebook posten, dass man zu Threema wechselt und dann auf den Datenschutz pochen. Leute, so lange ihr Facebook, Twitter, Google etc. nutzt, werden irgendwo auf dieser Welt Eure Daten gespeichert und ausgewertet.

    Kleine Anmerkung am Rande: Auch die Schweiz hat es nicht so mit dem Datenschutz. Oder hat sich in Bezug auf Steuer-CDs und Bank-Transparenz-Abkommen etwas geändert?

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  61. von Tom am 24.02.2014 (15:45 Uhr)

    Ein mieser Artikel, wirklich!
    Kurz zusammenfassen könnte man euren Artikel so:
    "Man kann so wie so jede Verschlüsselung aushebeln, deshalb benutzt doch das weiter, was als unsicher bekannt ist (WhatsApp)"

    Der Artikel ist so ziemlich der größte Unfug, den ich seit langem gelesen habe!

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  62. von Wolfgang am 24.02.2014 (16:07 Uhr)

    Sehr einseitig gehaltener Artikel... man könnte fast meinen, er sei von Mark Zuckerberg gesponsored...

    Reden wir mal Klartext: Was ICH mit meinen Daten mache, ist meine Sache, was Mark Zuckerberg damit macht, wäre eigentlich auch meine Sache, aber dem geht's am A... vorbei.
    Wenn ich also Whatsapp angegliedert an facebook Scheiße finde, dann lösch' ich den Krams von meinem Telefon, ohne zu hinterfragen, ob irgend ein Schreiberling glaubt, besser zu wissen, was gut für mich ist...

    Es geht nicht darum, daß Zuckerberg die Daten gekauft hat... Es geht darum, daß er diese ZUSAMMENFÜHREN will/wird. Das wird ihm anhand der reinen Whatsapp-Daten nicht ganz gelingen. Das kann er nur, wenn ich bei Whatsapp bleibe und ihn noch mit der Nase drauf stupse, zu welchem facebook Account meine Telefonnummer gehört. Und da ich das nicht tun werde, weil ich das nicht will, habe ich meinen Whatsapp account gelöscht und die APP deinstalliert.

    Warum ich das getan habe? Zuckerberg gehen die deutschen Gesetze sonstwo vorbei, insbesondere jene in denen von Zusammenführung von Daten die Rede ist. Ich will allerdings nicht, daß er MEINE Daten zusammenführt. Wollte ich haben, daß er meine Telefonnummer kennt... da fragt facebook schon seit Jahren danach, ich hätte hunderte Gelegenheiten gehabt, meine Telefonnummer bei facebook zu hinterlegen. Zuckerberg will GEGEN MEINEN WILLEN meine Daten zusammenführen und kontrollieren! Tja, dann bleibt mir nur die Lösung, es ihm so schwer als irgend möglich zu machen, richtig?

    Darum habe ich mich entschieden, Threema und Telegram zu installieren... die bleiben jetzt so lange meine "Begleiter" bis ich entscheide, andere Apps zu nutzen. Whatsapp hatte ich auch nicht aus Überzeugung, sondern um in Kontakt zu bleiben...

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  63. von Matthias am 24.02.2014 (16:38 Uhr)

    Auf "weltweit gültigen Datenschutz" warte ich aber nicht. Solange man an Alternativen kleinlich rumkrittelt, als Ersatz dafür, sie zu nutzen, profitiert die Wirtschaft, die uns hintergeht. (ja, hintergeht. denn was wir von Facebook & Co. hören ist: Alles gut. Zeig mal her, deine Daten. Wir gucken mal, was wir damit anfangen können. - Was das ist wissen die ganz genau, wir aber nicht.)
    Natürlich ist threema auch nur ein Versprechen. Aber eins von Sicherheit und als solches messbar und bewertbar. Und wir bezahlen 1,60. Was verspricht Facebook? Bequemlichkeit. Kontakte. Was weiß ich. Die Bezahlung ist jedenfalls ungewiss und unbegrenzt.
    Die Hysterie gibt's wie meistens nur in den Medien. Ich glaube, wir sind uns ziemlich bewusst darüber, was wir mit unseren Daten machen. Was wir hier allerdings haben ist die Chance, dass die Idee, dass es selbstverständlich ist, dass die Wirtschaft unsere Post nicht auswertet, eine kritische Masse von Usern in einen alternativen Messaginganbieter treibt. Also nicht rumstänkern, sondern einfach mal was machen. Threema passt schon

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  64. von Jens am 24.02.2014 (16:56 Uhr)

    End zu End Verschlüsselung ist zur Zeit das sicherste, was es gibt, da jeder Teilnehmer einen eigenen Schlüssel hat. Wer Threema knackt, müsste also den Schlüssel von jedem einzelnen TN knacken.

    Und die meisten wechseln nicht, weil sie Angst um ihre Telefonlisten haben, die hat Facebook in der Tat sowieso schon (Sicherheitschecks per Handynummern). Die meisten wechseln, weil sie keinen Bock auf noch mehr Zuckerberg in ihrem Leben haben.

    Der Artikel ist arroganter Affenkack, technisches Halbwissen kombiniert mit grosser Klappe.

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  65. von Marcel am 24.02.2014 (17:31 Uhr)

    Finde diesen "Anti facebook Hype" schon eher lächerlich ..ich mein sind wir doch mal ehrlich ..es schreien momentan gerade die, die es eigentlich am wenigsten interessieren sollte..

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  66. von Thomas am 24.02.2014 (18:33 Uhr)

    Keiner will heute auf ein soziales Netzwerk verzichten, aber wieso soll man als Kunde nicht mal ein Zeichen setzen und einem Konzern auch mal Grenzen aufzeigen. Was Facebook da gemacht hat, ist wie wenn Telekom sich mit Vodafone zusammenschließt. Viele sind der Meinung: "Ich poste und chatte ja nur banale Dinge", in der Masse kann man so aber Aktienkurse, wirtschaftliche und politische Entwicklungen vorhersagen und dieses Wissen gehört Facebook sei Dank nunmal den Amis! Von den Mrd. die Facebook macht und den wahrscheinlich Billiarden, die die Industrie dank des Wissens daraus machen, davon sieht der Deutsche bzw. Europäer wahrscheinlich nicht sonderlich viel und wundert sich dann, dass es wirtschaftlich immer mehr bergab geht. Das Verhalten vieler Whatsapp Kunden erinnert mich an alte Omis, die seit 50 Jahren bei ihrem Strom/Telefonanbieter sind, auch wenn es günstigere/bessere Alternativen gibt.

    Ich behaupte über 2/3 der schnellen Textkommunikation findet über Facebook oder einem Messenger statt. Und wenn beides über einen Server geht, macht man es Leuten schon sehr leicht, die dort Inhalte auslesen wollen. Dann doch lieber ein Dezentrales Serversystem, Open Source Programm, Verschlüsselungsoption etc... Selbst wenn eine verschlüsselte Nachricht geknackt werden kann, ist dies mit einem technischen und zeitlichen Mehraufwand verbunden, dass unterm Strich weniger mitgelesen wird.

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  67. von Niels am 24.02.2014 (19:13 Uhr)

    ob FB meine Handy-Nr hat oder nicht, ist mir egal. FB gibt es nur über Tablet oder PC und gut is. Wer gerne alle seine Daten preis geben möchte sollte weiterhin bei FB und WA bleiben. Ich nutze nur FB damit ich im Ausland noch Kontakt in die Heimat habe und mein Wohnort und Geburtsdatum stimmen sowieso nicht richtig. :-)

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  68. von Dave am 24.02.2014 (20:01 Uhr)

    Ich sehe bei denen, die wechseln, eigentlich wenig "Angst und Hysterie" und schon gar keine Gewissensbisse. Sondern eher die Freude über die Chance, daß man Leute, die man bisher nicht vom Wechsel überzeugen konnte, nun endlich von WhatsApp loseisen kann.

    Und was ist bitte schlecht daran, ein unsicheres Programm durch ein besseres zu ersetzen?

    "Sicherheit ist primär vom Faktor Zeit abhängig und Sicherheitsmechanismen können ausgehebelt werden – alles eine Frage des Aufwands" - achsooo. Dann ist IT-Sicherheit sowas wie Gesundheit - wir brauchen uns nicht darum zu kümmern, denn langfristig sind wir alle tot :-)

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  69. von Christian Meyer am 24.02.2014 (20:03 Uhr)

    Der einzige, welcher sich eine goldene Nase verdient, sind die (ex) Besitzer von WhatsApp. Es geht mir persönlich einfach darum, lieber kleinere Unternehmen zu unterstützen wenn sie ein ebenso gutes Produkt auf den Markt bringen, wie es WhatsApp ist. Ich kaufe auch lieber beim kleinen Gemüsehändler als bei Aldi & Co.
    Das hat nichts mit Hysterie oder panikartigen Reaktionen zu tun, ich bin sehr gechillt.
    Monopole sind nie gut, ungeachtet dessen wie gut oder schlecht die kleinen Mitbewerber sind. Punkt.

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  70. von Farbregler am 24.02.2014 (20:41 Uhr)

    Alles für ein paar Klicks...

    Scheinbar will momentan jede Website mit einer fadenscheinigen Berichterstattung etwas vom Kuchen abbekommen. In den Kommentaren wurden die ausschlaggebenden Argumente gebracht. Stichworte: GPL und Open Source in der Kombination mit den richtigen Werkzeugen.

    Zum Thema Verschlüsselung: Das einzig sichere Verschlüsselungsverfahren in diesem Bereich ist und bleibt die Einmalverschlüsselung (One-Time-Pad). Leider mit dem entsprechenden Aufwand.

    Abschließend finde ich die Irreführung durch derartige Berichte wirklich furchtbar, da sich Unbedarfte nicht im Zugzwang sehen. Der halbwissende Autor suggeriert: Alles nicht so wild. Es ist zwar schlimm, aber es gibt keinen Ausweg. Alternativlos. Merkel-Style.

    Man sollte sich umfassender informieren, aber scheinbar spielt Kompetenz keine Rolle und wird auch nicht überprüft.

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  71. von bpctrl am 24.02.2014 (21:34 Uhr)

    Das ist nur teilweise richtig. Natürlich ist das Problem ein politisches, aber auch ein technisches. Threema ist technisch sehr viel besser als WhatsApp es je war. Neben der Anwendung des EU-Datenschutzrechts ist es absolut wichtig, ob ich dem WhatsApp-Server die Ver- und Entschlüsselung überlasse, oder ob das mein Handy tut und zwischendrin nichts entschlüsselt werden kann. Die Verschlüsselungsmethode von WhatsApp ist seit den 90ern nicht mehr up to date. Erklärlich, warum keine besseren Standards eingebaut wurden, hätte doch die NSA ansonsten keine Chance einen modernen 256Bit-Schlüssel einfach und in Echtzeit zu knacken. Warum WhatsApp nur bis zum Server verschlüsselt? Damit sie selber mitlesen können! Nein das möchte ich nicht. Bei Threema werden keine Adressdaten übertragen, sondern lediglich ein digitaler Hash-Wert derer. Das ist sozusagen ein digitaler Fingerabdruck. Man kann bei zwei Fingerabdrücken die Gleichheit feststellen, jedoch nicht auf den Rest des Körpers schließen. Es ist eine Frage des Wollens, ob man so ein Produkt anbieten möchte und nicht zuletzt eine Frage der Technik, ob es ein besseres und sichereres Produkt ist. Aber klar: Wer nebenbei noch seine Kontakte mit Facebook abgleicht, überträgt diese genauso weiter an das Unternehmen und somit sind natürlich nur die Nachrichten innerhalb von Threema sicher. Mit purer Hysterie ist das nicht abzutun.

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  72. von Babaco am 24.02.2014 (22:33 Uhr)

    Haben sich die Threema Befürworter schon einmal Gedanken gemacht, wie eine Ende-Ende Verschlüsselung funktioniert? Ja richtig, nur der der den private Key hat, kann die Nachrichten entschlüsseln. Was würde ich als Anbieter dann machen? Ganz einfach, den private Key unbemerkt auf meinen Server kopieren. Fertig, Sesam öffne dich!

    Der Hype der durch den WhatsApp Kauf ausgelöst wurde ist einfach lächerlich. Früher hat es niemanden interessiert, wenn WhatsApp unsicher war und jetzt auf einmal soll sich das alles geändert haben? Nein ich denke nicht, dass die Leute jetzt schlauer geworden sind.

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  73. von Chris am 25.02.2014 (01:45 Uhr)

    des wui i moi seng das do a ami drüm sitzt und des wos i schreib, entziffer :)
    vo dene abermillionen nachrichtn de wo jedn dog gschrimm wern, agrad meine zum lesen und wenn ers dann no schafft in sei englisch zu übersetzn, dann lod i erm auf a boor weißwirscht ei :)

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  74. von Watchman am 25.02.2014 (07:51 Uhr)

    Auch wenn Freunde jetzt ein wenig(!) nachdenklicher geworden sind, nutzen viele weiterhin WhatsApp und FaceBook und Google+ und, und, und... (Bequemlichkeit siegt).
    Das Problem: Zwar habe ich mich gegen all diese Social Networks entschieden, da ich meine Daten dort nicht haben will, doch kann ich nachwievor keinen Einfluss darauf nehmen welche Daten von mir über meine Freunde in diesen Netzwerken landen.
    Keine(r) von denen wählt z.B. meine Telefonnummer aus dem Kopf - ich stehe überall im Telefonbuch. Die ansonsten nicht publizierte Nummer ist damit verbrannt. Ähnlich ist es mit den eMail-Adressen.
    Wenn also Freunde für sich entscheiden, ob sie ihre Daten für schützenswert halten (i.d.R. leider kaum), ist das natürlich ihre Sache. Dabei sehen sie leider nicht, dass sie damit auch über meine Daten verfügen und diese - gegen meinen Willen - bereitwillig hergeben.

    Traurig ist nun die häufiger gehörte Klage, man könne ja nicht auf WhatsApp und Co. verzichten. Wie solle man sonst zu Freunden Kontakt halten?
    Tja, wie sah denn soziale Interaktion in Zeiten vor Social Networks aus? Ich glaube, das haben viele inzwischen leider vergessen. Nein, ich meine nicht die (unzeitgemäss teure) SMS oder das Telefon. (Leute, geht mal wieder aus dem Haus und trefft eure Freunde!)
    Ich selber bin auch mehr als technikaffin. Doch ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich in der Bahn sehe, wie zwei Menschen, die nebeneinander sitzen, sich Nachrichten via WhatsApp schreiben oder via FaceBook die Welt wissen lassen, dass sie gerade Bahn fahren.
    Erschreckt es nur mich zu sehen, wie viele Leute permanent mit gesenktem Blick aufs Smartphone, nurmehr als Sklaven desselbigen, durchs Stadtbild taumeln?
    ...aber ich sehe, ich schweife ab......

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  75. von Oli am 25.02.2014 (09:08 Uhr)

    Ich freue mich so das Leute endlich wechseln :) Da ich seit Jahren vor Whats App warne, da ich an Schulen bekommen welcher Ausmass der Missbrauch durch die lücken, die von Whtas Appp nie behoben worden sind stattfindet.
    Schüler, die gegenseitig auspionieren, Mobbing u.v.m
    Ich habe in meiner Stammkneipe in 1Stunde mehr 50 Accounts übernommen das zeigt einfach der Messenger einfach eine SCHANDE ist und das so was überhaupt in der Masse genutzt worden ist, verstehe wie so nicht.
    Es ist nichts mehr richtig sicher, aber es geht darum ob ein Trojaner als Messenger nutzt weil nichts anderes war Whats App.
    Wozu wollt alle verbunden sein? Ich bin froh wenn ich meine Ruhe habe xD

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  76. von Mops am 25.02.2014 (10:21 Uhr)

    @Wolfgang: Deine Handynummer hat Facebook sowieso schon. Denn irgendein Freund oder Bekannter, bei dem Du im Adressbuch stehst, hat dieses mit seinem Facebook-Account syncronisiert. Somit bist Du dort längst gespeichert :-)
    Wer seine Daten schützen möchte, sollte kein Internethandy besitzen und sich nirgends registrieren...

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  77. von Fleure am 25.02.2014 (11:10 Uhr)

    Danke für die Erkenntnis. Man muss politisch global was ändern. Aber wo bleiben Lösungsvorschläge? Artikel is gut argumentiert, aber leider gar nicht konstruktiv. Wenn man keine Zeichen setzt (z.B. Durch das Löschen von whatsapp) oder seine Stimme erhebt, wird auch die Politik nichts ändern. Scheiß Untergrabung unserer Demokratie.. "Shhh. Be quiet. Democracy is sleeping."

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  78. von else am 25.02.2014 (12:15 Uhr)

    es ist doch egal in welchem Netz du dich anmeldest alle wollen nur deine Daten ohne Ausnahme

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  79. von Jürgen Roth am 25.02.2014 (12:30 Uhr)

    Dieser Artikel ist unverantwortlich!

    Es geht beim Wechsel nicht darum, ob Facebook nun meine Telefonnummer bekommt.
    Es geht einzig darum nicht jegliche Kommunikation auf einen Anbieter zu bündeln und diesem dadurch zu ermöglichen detaillierte Profile zu erstellen!
    Anhand des Komkunikationsverhaltens lassen sich nämlich mehr Rückschlüsse auf die Persönlichkeit, den sozialen Status,... ziehen, als je ein User glauben wird.

    Und genau deshalb ist es wichtig zu wechseln.

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  80. von holly die waldfee am 25.02.2014 (12:52 Uhr)

    also im ernst leute- den meisten die zu threema gewechselt haben geht es überwiegend um die angebliche kamera- und mikrofonnutzung welche whatsapp bei deinem telefon verwenden kann auch wenn es ausgeschaltet ist. was ich persönlich für blödsinnig halte, denn wenn das gehackt wurde warum sollte es dann mit einer deinstallation beendet sein!? wer an was auch immer kommen möchte der schafft das heutzutage auch irgendwie- egal über welche app und was für versprechen. warum wird in dem artikel nicht darauf eingegangen!? das mit den daten ist ja wohl der größte scheiß- egal was ich wo online stelle oder auf einem online fähigen gerät mache/speicher- ich muss damit rechnen das einfach absolut nichts mehr sicher ist! egal mit welchen versprechen und verschlüsselung das in zusammen hang steht.
    und die dickste frage die sich mir stellt ist: es haben doch sowieso die meisten ne sms flat- warum denn dann überhaupt der ganze app kram!? das ist alles nur selbstdarstellung- und wenn dann mal wer wirklich so interessant werden könnte wie er tut bricht gleich panik aus! ihr seit doch alle blind!
    was ich viel interessanter finde ist das die möglichkeit hier einen kommentar zu hinterlassen erst ganz unten auf der seite nach beteits etlichen kommentaren erscheint..

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  81. von Jens Best am 25.02.2014 (13:17 Uhr)

    Das Problem mag ein politisches, oder besser ein gesellschaftliches sein - aber der 100.000fache Wechsel zu einer kleinen Schweizer App, die eben genau das bietet, was die Politik nicht verpflichtend vorschreibt, ist eben auch ein politisches Zeichen, das auch wahrgenommen wird.

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  82. von Christian am 25.02.2014 (13:59 Uhr)

    @ Mops
    "Wer seine Daten schützen möchte, sollte kein Internethandy besitzen und sich nirgends registrieren..." So siehts aus!

    @ Watchman
    "Erschreckt es nur mich zu sehen, wie viele Leute permanent mit gesenktem Blick aufs Smartphone, nurmehr als Sklaven desselbigen, durchs Stadtbild taumeln?" Nein, geht mir nicht anders. Sehe das jeden Tag in der Bahn. Hat was von WALL·E (den dicken Menschen die sich nicht mehr bewegen und nichts mehr von ihrer Umwelt mitbekommen)

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  83. von Thomas K. am 25.02.2014 (15:26 Uhr)

    Ein interessanter Artikel, warum Threema so von einigen Redakteuren so angepriesenen wird ist mir eben aus dem im Artikel genannten Gründen schleierhaft.
    Zumal es von einem wirtschaftlich orientierten Unternehmen angeboten wird das mit Software Geld verdient.
    Eine Sicherheit wird es nie geben. Das ist seid Menschen gedenken so , unser Handeln basiert auf Erfahrungen die wir im Laufe unseren Lebens gemacht haben und hier sehe ich auch den drang zu wechseln.
    Die wenigsten gehen rational vor und prüfen den Anbieter wodurch sie vermutlich bald wieder wechseln werden.
    Ich für mein Teil habe mich für chaton entschlossen, ein Konzern wie samsung wird sein Guten Ruf und seine Markt Platzierung wohl kaum durch Skandale wegen Datenklau riskieren zumal sie eben in die Entwicklung von apps die Datensicherheit garantieren viel Arbeit und Geld investieren.

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  84. von Max am 25.02.2014 (16:51 Uhr)

    Mal abgesehen davon, dass Threema (um das Beispiel aufzugreifen) mit sicherheit nicht absolut sicher ist, bietet es jedoch eine ordentliche End zu End Verschlüsselung, die dort eingesetzte Technik ist schon extrem Sicher und wer das gegenteil behauptet kann gerne versuchen die Nachrichten ohne die Key-Paare von Sender und Empfänger zu entschlüsseln (wenn es jemand schafft: Respekt!). Seit wann ist es eig. verwerflich mit seiner Arbeit (in diesem fall Software) Geld zu verdienen?

    "ein Konzern wie samsung wird sein Guten Ruf und seine Markt Platzierung wohl kaum durch Skandale wegen Datenklau riskieren" ne werden sie auch nicht, denn wenn sie die Daten verkaufen oder sonst was damit anstellen wird ne Pressemeldung raus gegeben, dass sie leider "Opfer" eines "Hackers" wurden, welcher ihre Datenbanken leer geräumt hat.
    Ist doch schon oft genug so abgelaufen.

    Und, dass die ganze Problematik als politisches Problem abzustempeln halte ich ebenfalls für falsch, die Politik kann im Grundgenommen absolut nichts dagegen unternehmen, es wird immer z.B. Behörden geben welche sich "unter dem Radar" bewegen und tun und lassen was sie wollen. Mal abgesehen davon, dass ich es nicht für möglich/praktikabel halte eine "Globale Behörde" für soetwas auf die Beine zu stellen.

    1. Wären da die Weltweit unterscheidlichsten auffassungen was Datenschutz und sicherheit anbelangt.
    Alle Staaten auf den selben Nenner zu bringen ist praktisch unmöglich

    2. Glaube ich nicht, dass die USA sich damit abfinden könnte und solange der Staat, der für die meiste aufregung dieses Thema betreffend sorgt, nicht mit spielt... tja kann man sich aus dem Kopf schlagen.

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  85. von Alexander am 25.02.2014 (18:26 Uhr)

    Ich finde diesen Artikel sehr Oberflächlich formuliert mit sehr Vielen Schwmigen Argumenten. Um es mal auf den Punkt zu bringen: Der Verfasser hat nachlässig recherchiert, indem er die technischen Vorteile von Threema unzureichend erwähnt. Man erwähne beispielsweise die Nutzer zu Nutzer verschlüsselung.. Desweiteren zu objektiv geschrieben. Man sieht die klare positiv geneigte, verherrlichende Stellung zu Whatsapp woraus der Artikel von Grund auf nicht ernst zu nehmen ist. Oberfail!

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  86. von Marc Thomalla am 26.02.2014 (09:55 Uhr)

    Meine Rede: http://thomal.la/2014/02/20/an-alle-waaah-facebook-kauft-whatsapp-ich-losche-meinen-account-heinis/

    Vor der FB-Übernahme von WhatsApp hat das keinen interessiert. Jetzt auf einmal doch? Ich finde, dass das mal wieder typisch Deutsch ist...

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  87. von Patrick am 26.02.2014 (12:26 Uhr)

    Also der Artikel wirkt sehr hemdsärmlig. Wieso ist es keine Alternative andere (als momentan sicher geltende) Produkte statt WhatsApp zu nutzen.

    Natürlich ist es besser das große und ganze zu verändern und sich für den Datenschutz weltweit einzusetzen. Trotzdem kann man doch mit dem einfachen Wechsel der App kurzfristig reagieren.

    Natürlich können auch die Konkurrenten von anderen Firmen gekauft werden.
    Aber dann kann man ja die APP auch wieder wechseln.

    Das Threem nun nicht sicherer sein soll müssten man nun mal mit den Entwicklern diskutieren. Denn Ende zu Ende Verschlüsselung (ich vertraue den Werbeaussagen von Threema) ist für jeglichen Geheimdienst auf dieser Welt ungemein schwerer zu entschlüsseln als gar keine Sicherheit bzw. rudimentäre Verschlüsselung auf dem Server.

    Also ich finde der Artikel verunsichert einfach nur mit falschen Annahmen und Argumenten. Hört sich fast wie Lobbyarbeit (für Facebook) an.

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  88. von C am 26.02.2014 (14:44 Uhr)

    ich bin auch froh, dass die Leute überhaupt agieren..auch wenn es vielleicht nicht das Richtige zu sein scheint. Diese Schockstarre oder überhaupt Starre die uns immer mal wieder anfliegt ist einfach nur negativ und ich wünschte wir könnten uns daraus befreien. Aus diesem Grund bin ich froh, dass die Leute "panisch" nach einer Alternative für whatsapp suchen..denn das ist wenigstens ein Anfang. Es gäbe noch viel viel viel viel mehr wo man agieren sollte ..das ist natürlich klar, aber ich fange einfach mal hiermit an.

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  89. von Paul am 26.02.2014 (16:43 Uhr)

    Schlecht recherchierter Artikel. Die wesentlichen Punkte werden hier komplett verfehlt (Artikel eingekauft?). Halten wir doch einfach die Beine still und lassen die Daten bei den großen Datenkraken akkumlieren. Man kann sich ja eh nicht wehren. Sehr gute Idee! Ich will jedenfalls keine Kinowerbung bekommen, wenn ich auf Whatsapp das Wort Kino schreibe.

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  90. von Timo am 26.02.2014 (17:34 Uhr)

    Sicherheit ist doch nur ein Aspekt von vielen. Ein Messenger, der die Daten von Gerät zu Gerät verschlüsselt und die Nachrichten nach Aussage der Hersteller nichtmal nach behördlicher Anordnung sichtbar gemacht werden können, und keine Berechtigung verlangt Audio Video und Fotos auch ungefragt zu erstellen (lest mal was die WhatsApp Berechtigungen bedeuten) ist logischerweise schonmal sicherer, als eine App, die mein Smartphone als vollständige Wanze nutzen kann und dann nur unzureichend verschlüsselt Daten verschickt. Mir geht es um die Macht von Facebook. Instagram, WhatsApp, was kaufen die als nächstes? GMX? Ich entscheide welchen Messenger ich benutze. Wenn Facebook meint, sie müssen sich WhatsApp kaufen um die Konkurrenz auszuschalten und ihren Marktwert zu steigern, dann nur zu. Ich unterstütze sie dabei nicht. Darum wechsel ich. Es gibt eine bessere Alternative zu WhatsApp. Warum soll ich bei WhatsApp bleiben? Dazu ist Threema sogar langfristig gesehen günstiger als WhatsApp um auch mal Korinthenkackerei zu betreiben.

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  91. von Ikognito am 26.02.2014 (20:29 Uhr)

    Kann ich jetzt eigentlich Facebook verklagen? Mit der Übernahme von Whatsapp hätten doch eigentlich neue Nutzungsbestimmungen kommen müssen, oder nicht?
    Achja, zum Thema: es ist erbärmlich, dass Unternehmen mit unseren Daten heutzutage machen können was sie wollen und dass dieses keinerlei Konsequenzen für die Leute hat.
    @Timo: ich stimme dir voll und ganz zu

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  92. von Justin Time am 26.02.2014 (23:45 Uhr)

    Ich schließe mich dem Tenor der Kommentatoren an, insb. dem Kommentar von Alex.
    Meine Frage, warum schreibt der Autor einen solchen Artikel.
    Ging es darum mit dieser Antimeinung der erste zu sein, um dadurch mehr Leser auf die Webseite zu locken? Hat geklappt. Allerdings: Miese Werbung!
    Oder aber: Industriefinanziert? Um doch Zweifel zu streuen?
    Oder einfach nur: Mies recherchiert? Der Artikel ist etwas für den Postillion aber nicht, wenn er ohne Ironie gedacht ist!

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  93. von Kleiner B-Müller am 27.02.2014 (00:04 Uhr)

    Es gibt einen wichtigen Punkt, der noch nicht genannt wurde. Wenn genug Personen von WA abspringen, wird sich jedes Unternehmen dreimal überlegen, ob es berei ist, dieses Risiko auf sich zu nehmen. Immerhin geht es hier um viel Geld. Das ist das Druckmittel, dass wir als User haben.
    Vielleicht etwas utopisch, aber möglich!

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  94. von Mike am 28.02.2014 (17:58 Uhr)

    Überwacht wird alles. Ich habe Whats App gelöscht, es geht mir ums Prinzip.
    Für 19 Mill hätte man so vielen Menschen helfen können.
    Wir werden eine Strafanzeige gegen unsere Regierung und Verfassungschutz wegen Untätigkeit gegen die totale Überwachung stellen. Die Grünen und der Chaos Computer Club haben das auch schon getan. Wer den Mut hat sollte das auch machen! Das was zur Zeit abgeht ist das Ende von der bisschen Demokratie was uns noch geblieben ist. Man sieht es bei Facebook das die Menschen Angst haben Politische Beitägen zu linken oder einen Kommentar zu schreiben.

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  95. von Bernd am 01.03.2014 (01:29 Uhr)

    Also der Artikel ist ein Armutszeugnis an Fachwissen und Argumentation:

    Hierzu mal ein paar Ideen, wieso ich diesen Artikel unter aller Kanone finde:

    1. Wechsler von Whatsapp zu anderen (vermeintlich sichereren) Messengern zu verunglimpfen und dieses Verhalten pauschal als 'hysterisch' abzukanzeln ist verantwortungslos weil...

    2. Wie der Author richtigerweise bemerkt hat, wollen diese Firmen Geld verdienen, also

    3. sind Sie auf ihre Kunden/Konsumenten/Nutzer angewiesen, weil sie ja deren Daten verkaufen wollen/müssen

    4. Wenn viele Leute wechseln (was aktuell ja zu passieren scheint), schädigt dies den Ruf und die gefährdet die Einkommensquelle der Firmen (Whatsapp, etc.).

    5. langfristig sind die Firmen evtl. gezwungen darauf zu reagieren und müssen einlenken, um nicht am Markt unterzugehen (wer letzteres Argument unglaubwürdig findet, weil WA ja so unglaublich dominant ist, schaue sich bitte mal die Geschwindigkeit der Abwärtsentwicklung von Nokia, Microsoft, und Automobilherstellern (GM) an, die in den letzten wenigen Jahren unglaubliche Abstürze erlebt haben und reagieren mussten bzw. kämpfen müssen, um überhaupt am Markt zu bleiben.)

    Unterstellen wir mal in sowas wie einer Dystonie, dass die Nutzer
    a) faul / bequem
    b) dumm
    c) Gewohnheitstiere sind
    UND
    d) in zwei Wochen keiner mehr drüber redet (Kurzzeitgedächtnis der Massen)

    Ist es DENNOCH wichtig weil (viele Argumente wurden schon richtigerweise gebracht)

    6. es um die VERKNÜPFUNG von Datensträngen auf FB und Whatsapp geht (die FB App bei Android liesst angeblich SMS und MMS mit - steht in den Berechtigungen der APP beim Installieren) - dies wird mit einem Wechsel erschwert bzw. verhindert

    7. Mit einfachen Mitteln (wahrscheinlich) die Nachrichten von Threema auch im Nachhinein nicht entschlüsselt werden können und damit wertlos sind.

    8. Es NSA und CO schwerer gemacht wird, was bei der Menge an Nachrichten ebenfalls ein Problem für die NSA werden könnte

    9. Es durch den NSA-Skandal und die Entwicklungen danach zu einem Bewusstseinswechsel bei vielen bzw. mehr Nutzern gekommen ist, der sich in dem Wechsel niederspiegelt.

    10. Wenn die Gefahr nicht erkannt ist, kann sie auch nicht gebannt werden - dieser Prozess ist aber jetzt im Gange und findet natürlich in kleinen Schritten statt, aber deswegen diese Leute als dumm hinzustellen, ist schlichtweg billig.

    11. Wenn viele Menschen dieses Problem erkennen und darauf reagieren, wird es vielleicht auch mal ein Thema beim nächsten Wahlkampf und ich unterstelle mal (naiverweise), dass unsere Volksvertreter - die sich ja meist wie ProstIt@ierte verhalten, wenn es um Wählerstimmen geht - sich der Mehrheit beugen müssen, wenn es um die Bedeutung eines Themas geht.

    Zusammengefasst:
    viele Leute erkennen die Gefahr - viele Leute wechseln - es wird ein Medien-Hype oder Thema - noch mehr Leute erfahren davon - es bilden sich Meinungen - es wird ein Wahlkampfthema - die Politik muss drauf reagieren.
    Es ist also wichtig, was gerade passiert - man könnte es vielleicht als grass-roots Bewegung des Informationszeitalters bezeichnen!!

    Übrigens: ich bin einer von den Vollidioten, die im April 2013 meinen Facebook Account gelöscht haben - ich bin deswegen bisher weder an sozialer Verarmung verstorben, noch habe ich das Gefühl was zu verpassen. Aber ein Interesse daran, meine Kommunikation über die Whatsapp-Hintertür Facebook zugänglich zu machen, habe ich dennoch nicht.

    Die einzige richtige Forderung des Artikels - dass man nämlich eine (weltweite) gesetzliche Grundlage für Datenschutz bräuchte - kann nur auf diesem Wege erreicht werden (wenn überhaupt).

    Die 'Argumentation' dieses 'Artikels' oder 'Kommentars' läuft aber leider ungefähr so:

    Die Nutzer haben bisher schon immer alles falsch gemacht - deswegen geht die Welt eh unter und ihr seid alle verdammt - lasst uns also den gleichen Fehler einfach solange machen, bis es vorbei ist, weil wer will sich schon als hysterische Kuh bezeichnen lassen, bevor man drauf geht??

    Wenn der Author des Artikels recht hätte, wie wären dann wohl folgende gesellschaftliche Entwicklungen gelaufen bzw. wären diese überhaupt passiert:

    Wahlrecht der Frauen (googelt mal Suffragetten)
    Gesetzliche Gleichberechtigung von Schwarzen und Weissen in den 60er (Eine Frau namens Rosa Parks weigert sich ihren Platz im Bus einem Weissen zu überlassen)
    Abschaffung der Apartheid (Mandela ist 27 Jahre lang im Gefängnis und wird 1. Präsident von Südafrika).

    Wieviele Menschen haben sich vor diesen Einzelpersonen für eine 'weltweite Regelung' ihres spezifischen Problems ausgesprochen, aber nie was gemacht??

    Gut dass nicht alle Menschen so denken, wie der Author dieses Artikels.

    Gute Nacht.

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  96. von Marc am 01.03.2014 (18:29 Uhr)

    Kann der Autor dieses Artikels bitte Abstand davon nehmen, von Dingen zu schreiben von denen er ganz offensichtlich absolut keine Ahnung hat?

    Selten habe ich soviel Sch**** in einem einzigen Artikel gelesen. Wirklich grottenschlecht. Schlimmer noch:

    Er ist polemischer desinformierender FUD in Reinform.

    Setzen. Sechs.

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