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Angriff auf WhatsApp und Slack: IBMs Messaging-Lösung Toscana soll Echtzeitkommunikation in Teams verbessern

Angriff auf WhatsApp und Slack: IBMs Messaging-Lösung Toscana soll Echtzeitkommunikation in Teams verbessern

In vielen Unternehmen kommunizieren Mitarbeiter über Messaging-Dienste wie , und Co. – nicht immer zur Freude der IT-Verantwortlichen. will mit Toscana jetzt eine sichere Alternative für die Echtzeitkommunikation im Team bringen.

Angriff auf WhatsApp und Slack: IBMs Messaging-Lösung Toscana soll Echtzeitkommunikation in Teams verbessern

Spaß beim Meeting. (Foto: Shutterstock)

Toscana schließt Messaging-Lücke in IBM Connections

IBM bietet mit Connections schon eine Softwarelösung, die viele Web-2.0-Funktionalitäten für den Einsatz in Unternehmen bietet. Eine moderne Messaging-Komponente fehlt Connections aber, weshalb viele Teams für die Echtzeitkommunikation auf Dienste wie Slack oder WhatsApp zurückgreifen – oft auch gegen die Empfehlung der IT-Verantwortlichen in den Unternehmen. Jetzt will IBM mit dem Project Toscana diese Lücke schließen.

IBM Connections soll um Messaging-Dienst Toscana ergänzt werden. (Screenshot: IBM/t3n.de)
IBM Connections soll um Messaging-Dienst Toscana ergänzt werden. (Screenshot: IBM/t3n.de)

Auf der Hausmesse Connect hat IBM die Lösung der interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Toscana soll dabei das Thema Messaging offenbar nicht neu erfinden, sondern orientiert sich an schon vorhandenen Lösungen. Allerdings betont IBM, dass Toscana sehr sicher und damit für den Unternehmenseinsatz geeignet sein soll. Dazu setzt IBM auf die Verwendung lokaler Rechenzentren für den Cloud-Dienst.

Toscana wird mit Connections verknüpft

Toscana soll Chaträume bieten sowie die Möglichkeit, sich private Nachrichten und Dokumente zu senden. Die neue Lösung soll zudem mit IBM Connections verknüpft werden, so dass bestehende Nutzerprofile genutzt werden können. IBM Docs können als Editoren eingebettet und im Rahmen eines Chats von mehreren Nutzer gleichzeitig bearbeitet werden.

Wann genau Toscana als fertiges Produkt auf den Markt kommt, ist noch unklar. Angepeilt wird wohl Herbst 2016, derzeit befindet sich der Dienst noch im Alpha-Status. Ob sich Toscana gegen bewährte und schon auf dem Markt befindliche Lösungen durchsetzen kann, muss sich dann zeigen.

Auch interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Open-Source-Slack-Alternativen: 10 Team-Messenger, die einen Blick wert sind“.

via www.heise.de

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2 Antworten
  1. von Wiederkehrende triviale Tasks am 03.02.2016 (13:20 Uhr)

    :-(
    Die Leute sind wohl immer noch zufrieden wenn der Transport geklappt hat.
    So wie Amazon welche die Senderliste nicht einstellen oder dafür sorgen das Prime auf dem Samsung-Tablett und Sony-TV installiert und nutzbar wird wenn der Kunde es ausgepackt hat aka After-Sales-Support... Aus den Augen aus dem Sinn...

    Wave sollte es Lösen. Wave sollte nicht die Email ersetzen. Wave sollte ersetzen was man viel zu umständlich mit xx% seiner Emails macht: Dinge organisieren. Wer macht was auf der Firmenfeier. Angebote, Ausschreibungen, Spezifikationen mit endlosen Email-Anlagen usw. und vielen CC:-Feld-Teilnehmern, Hochzeitslisten, Terminabsprachen, Bewertung von Bewerbern usw....
    Das geht bei DSDS oder Supermodel-Casting-Shows besser als bei vielen Firmen trotz Zilliarden-IT-Budget...

    Klar kann und soll man herumchatten oder sich helfen lassen. Oft genug gehts aber um wiederkehrende Dinge. Die Filialleiter bei vielen Discountern organisieren oft nur Arbeits-Zeiten, laufen herum und fragen wer welche Schicht machen will usw. Diese Posten würde ich einsparen und die Mitarbeiter am Tablett zu hause oder in der Firma machen die Dienstpläne selber und der Kunde kriege die Gutschrift von der Zentralen Hotline in der Zentrale per Internet-Kamera-Tablett in der Filiale wenn Skype das bieten würde... Wozu also noch "Filial-Leiter" ? Na also.

    Toscana ist also nur stabilere Bausteine aber noch nicht das Haus das man eigentlich damit bauen will.

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  2. von Tobias Wolter am 04.02.2016 (12:50 Uhr)

    Erst hat mal alle auf Social(Connections) eingestimmt. Dann hat man wieder alle auf eine intelligente E-Mail Lösung (Verse) geführt. Und nun kommt wohl Toscana. Warum verbindet man nicht alle Messaging-Produkte und liefert eine schlüssige Lösung aus? Ob man sich in einer Community in Echtzeit austauscht oder einem Stream, spielt für den Endanwender keine Rolle.

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