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Identity Mixer: Wie IBM eure digitale Identität schützen will

Identity Mixer: Wie IBM eure digitale Identität schützen will

Mit dem Identity Mixer hatte eine Forschungsabteilung von schon 2012 ein interessantes Konzept zum Schutz persönlicher Daten vorgelegt. Jetzt will der Konzern den Einsatz der Methode vorantreiben und startet ein Pilotprojekt mit dem Deutschen Roten Kreuz.

Identity Mixer: Wie IBM eure digitale Identität schützen will

Identity Mixer. (Foto: Patrick / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

IBMs Identity Mixer soll eure Identität im Internet schützen. (Grafik: IBM)
IBMs Identity Mixer soll eure Identität im Internet schützen. (Grafik: IBM)

Identity Mixer: So will IBM eure digitale Identität schützen

Persönliche Daten können euer Name, euer Geburtsdatum, eure Anschrift, eure E-Mail-Adresse oder eure Telefon- oder Kreditkartennummer sein. Wenn ihr euch gegenüber einem Online-Anbieter identifizieren müsst, wollt ihr jedoch oft nur die Daten freigeben, die der Anbieter tatsächlich benötigt. Mit Identity Mixer hat IBM jetzt eine Cloud-Lösung entwickelt, die genau das ermöglichen soll.

Es handelt sich bei dem Identity Mixer um ein Konzept, das schon 2012 von Wissenschaftlern am IBM-Forschungszentrum in Rüschlikon bei Zürich entwickelt wurde und jetzt als Cloud-Lösung getestet wird. Es ist kryptografisches Verfahren, mit dem gegenüber einem Anbieter jeweils nur ausgewählte Informationen über einen Nutzer offengelegt werden. Dazu setzt der Identity Mixer auf sogenannte attributbasierte Zertifikate. Die sollen von vertrauenswürdigen Institutionen wie etwa Behörden ausgestellt werden.

Identity Mixer: IBM zeigt Demo-App

IBM zeigt auch gleich eine Demo-App für den Identity Mixer. Dabie handelt es sich um eine Online-Videothek. Über das Verfahren kann dem Anbieter mitgeteilt werden, ob ein Nutzer alt genug ist, auf einen bestimmten Film zuzugreifen. Das eigentliche Alter des Nutzers wird dem Anbieter jedoch nicht mitgeteilt, denn diese Information wäre für ihn letztlich auch nicht notwendig. Ähnlich könnte das System beispielsweise bei Kreditkarten funktionieren. Der Anbieter würde lediglich erfahren, ob die Karte gültig ist und ob damit Zahlungen möglich sind.

Im Rahmen des EU-Projekts AU2EU (Authentication and Authorization for Entrusted Unions) testet IBM die Datenschutzlösung derzeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und der australischen Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation. Wer sich eingehender mit der zugrundeliegenden Technik befassen möchte, der findet auf der IBM-Website zusätzliche Informationen zum Identity Mixer. Dort steht die zugrundeliegende Software auch zur freien Verwendung zum Download bereit.

via mashable.com

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