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Immer erreichbar dank Immmr: So stellt sich die Telekom geräte- und netzwerkunabhängige Kommunikation vor

Immer erreichbar dank Immmr: So stellt sich die Telekom geräte- und netzwerkunabhängige Kommunikation vor

Mit Immmr zeigt die Deutsche auf dem in Barcelona ein geräte- und netzwerkunabhängiges Kommunikationskonzept. Damit sollen Sprach- und Messaging-Dienste von verschiedenen Mobilfunknummern über die zugänglich sein.

Immer erreichbar dank Immmr: So stellt sich die Telekom geräte- und netzwerkunabhängige Kommunikation vor

Immmr. (Grafik: Deutsche Telekom)

Immmr: Telekom verbindet Mobilfunk und Internet

Im Rahmen des Mobile World Congress hat die Deutsche Telekom jetzt Immmr vorgestellt. Damit sollen Kunden auf unterschiedlichen Geräten über ihre Mobilfunknummer kommunizieren können. Dazu soll es Apps für Android und iOS sowie einen Web-Client geben.

Über Immmr sollen Nutzer von jedem Gerät aus auf ihre Nachrichten, Anrufe und Kontakte zugreifen können. Leider hält sich der Kommunikationsriese aber noch mit Details zurück, weswegen sich schwer sagen lässt, wie das Ganze genau funktionieren wird. Im Fall der Telefonie ist immerhin anzunehmen, dass auf Voice-over-IP gesetzt wird – nur eben mit dem Vorteil, dass ihr eure normale Mobilfunknummer für Anrufe nutzen könnt.

Deutsche Telekom: Immmr soll in der zweiten Jahreshälfte an den Start gehen. (Screenshot: immmr.com)
Deutsche Telekom: Immmr soll in der zweiten Jahreshälfte an den Start gehen. (Screenshot: immmr.com)

Immmr: Mehrere Rufnummern für Vielreisende

Mit Immmr sollt ihr außerdem mehrere Rufnummern aus verschiedenen Ländern nutzen können. Eine zusätzliche SIM-Karte sei nicht nötig. Auch hier fehlen uns leider Details zur Funktionsweise. Über die Immmr-Apps soll neben Messaging und Sprach-Diensten auch Video-Telefonie und Gruppen-Chats möglich sein. Das soll laut der Telekom auch mit Personen gehen, die selbst keinen Immmr-Account haben.

Immmr wird laut Telekom derzeit in verschiedenen europäischen Ländern getestet und soll im zweiten Halbjahr 2016 an den Start gegen. Wir dürfen gespannt sein, wie Immmr letztlich technisch funktionieren wird. An sich klingt das Ganze aber durchaus spannend.

Wer noch nach einem geeigneten Telefon sucht, der sollte unseren Artikel „Galaxy S7, LG G5 und mehr: Mit diesen High-End-Smartphones können wir in der ersten Hälfte 2016 rechnen“ lesen.

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Eine Antwort
  1. von Stagniert das Wachstum ? am 22.02.2016 (18:42 Uhr)

    Das ist eine Ergänzung meiner Ideen zur Firmen-Nutzung von eSIMs welche doch letzte Woche wohl endlich verfügbar gemacht wurden.

    Man routet z.b. Support-Nummern am Wochenende oder Feuerwehr in passenden Ländern auf die Geräte der entsprechenden Mitarbeiter.
    Auch für Eisenbahn wäre das interessant mit "0800-RegionalBahn234" den jeweiligen aktuellen Zugführer und Schaffner anrufen zu können und ohne Code kann er den Zug nicht starten.
    http://www.computerwoche.de/a/zuege-in-norwegen-stehen-drei-stunden-still,1933151
    Auch dort wird es seit den 70ern wohl nicht besser wie ich schon öfter erwähnte...

    Anruf-Routing ist eh wichtig: Der Kunde ruft an und der Call landet beim entsprechenden Vorarbeiter auf der jeweiligen Baustelle.
    Mal sehen was mit eSIMs durch passende Presseberichte damit die kleinen Firmenkunden danach fragen eh bald alles geht. Denn nicht jeder hat oder will einen Magenta-Vertrag.

    Im Prinzip will ich sowieso das deren SmarTV auf-leuchtet wenn man Opa oder Oma anruft. Dasselbe sollte für alle deren Phones und Tabletts usw. gelten wenn man deren Telefon-Nummer anruft. Many to Many. Nummern:Geräte:Personen. 1:n, n:1, 1:1 ist Steinzeit. n:m:o bzw. *:*:* rules. Je nach Kunden wird er per Whatsapp, Jabber, Twitter, Google-Talk, Hangouts, Singapur-Chat, Shanghai-Talk, Magenta-Connect,... angesprochen. Trivial und einfach. So wie es gehört.

    Den Anbietern gehts möglicherweise schlecht oder sie fürchten die Rezession oder das Wachstum stagniert also auch die Bonis. Sonst würden sie wohl nicht plötzlich Verbesserungen für den kleinen Kunden in Form von eSIM oder gar neuen Features (Skype und Paypal haben seit 15 Jahren oder Whatsapp oder ICQ usw. also seit dem ersten Aufkauf fast keine neuen Features mehr) einfallen lassen und sogar wirklich liefern sondern bestenfalls darüber reden und es für irgendwann nach dem Ausbau (auf den wir schon 15 Jahre warten), Rettungs-Methoden wie Zwei-Klassen-Traffic/Anti-Netz-Neutralität als Sonderspuren für die Reichen usw. unverbindlich ankündigen.

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