iMovie für iOS - Und sie dreht sich doch...
Zunächst könnten wir iMovie (iTunes-Link) installieren. Dazu würden wir das für Mac OSX verfügbare iPhone-Konfigurationsprogramm verwenden, das hier kostenlos von Apples Website herunter geladen werden kann. Eine Windowsversion steht an dieser Stelle bereit. Dieses Programm ist an sich dazu gedacht, Konfigurationsprofile zu erstellen und zu installieren. Das ist nützlich, wenn man sein iPhone frei gekauft hat und es jetzt zur Zusammenarbeit mit seinem Billigprovider bewegen will. So richtet man Internetzugänge und anderes mehr ein. Daneben kann das Konfigurationsprogramm aber auch Programme installieren. Dazu greift es auf die iTunes-Bibliothek zu. Hat man nun via Desktop-iTunes (am iPad1 geht es nicht) das neue iMovie gekauft, so wird es in der Liste der verfügbaren Apps aufgeführt und kann über das Konfigurationsprogramm installiert werden. Ist die App dann erst einmal installiert, kann sie ohne iTunes-Synchronisation via iTunes unter dem Punkt Apps > Datei-Freigabe mit Videodateien bestückt werden und dem Editing steht nichts mehr im Wege.
Der Haken an der Sache ist, dass iTunes bei der nächsten Synchronisation erkennt, dass ihr eine App installiert habt, die für das Gerät nicht zugelassen ist. Wie üblich, wird Apple auch in diesem Falle gleich massiv und informiert Euch darüber, dass nun keine Autorisierung mehr vorliegt für Apps, die auf dem iPad installiert sind. Ignorieren lässt sich die Warnung nicht. Fortan ist kein Sync mehr möglich und auch weitere Apps lassen sich nicht mehr installieren. Natürlich könnte man den vorgenannten Vorgang alle Nase lang wiederholen. Also iMovie entfernen, neue Apps raufschaufeln, Gerät synchronisieren und danach iMovie wieder mit dem IPCU (iPhone-Configuration Utility) installieren. Eine beschwerliche Sache... Zur Performance hört man unterschiedliches. Während es Aussagen gibt, dass iMovie auf dem iPad 1 flüssig läuft, gibt es auch andere, die mangelnde Performance geltend machen. Klar ist, dass Videoediting grundsätzlich eine leistungshungrige Angelegenheit ist, die ein Gerät wie das iPad durchaus an seine Grenzen bringt. Aber es funktioniert! Zumindest, solange man auf 720p-Material verzichtet. Beim Rendering von HD-Videos kommt mein iPad schwer ins Schwitzen. Hingegen mit dem 3GS aufgenommene Filmchen bearbeitet es klaglos und schnell.
So ist es an Euch, zu entscheiden, ob Ihr Euch das Gewürge mit iMovie antun wollt. Habt Ihr ein iPhone 4 zusätzlich im Einsatz und wollt dieses ohnehin mit iMovie ausstatten, kann ein Versuch immerhin nicht schaden. Schließlich kostet es kein zusätzliches Geld, da iMovie als Universal App erworben wird und so in beidseitig optimierter Fassung vorliegt.





3 Answers
von Videobearbeitung mit dem iPad | blogmanu… 28.03.2011 (12:24Uhr) 1.
[...] Für T3N habe ich mich etwas intensiver mit der Thematik beschäftigt… [...]
von Links ZweiNull im Zeitraum 21. März bis… 28.03.2011 (13:08Uhr) 2.
[...] iMovie und Reel Director – Videobearbeitung auf dem Ur-iPad 28. März [...]
von Tanja 28.03.2011 (15:30Uhr) 3.
Das iPad der ersten Generation ist das "Ur-iPad", dabei kann man es belassen. Gelungene Neubenamung, werd ich mir merken und den Namen beibehalten ;)