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Index: Siri-Rivale von Yahoo durchforstet 20 Jahre alte E-Mails

    Index: Siri-Rivale von Yahoo durchforstet 20 Jahre alte E-Mails

Yahoo-App im Flat-Design-Look. (Bild: placeit.breezi.com / App-Store)

Nach erneut nicht berauschenden Quartalszahlen steht Yahoo weiter unter Druck. Konzernchefin Marissa Mayer will daher offenbar mit einer Siri-ähnlichen Assistenz-App Boden gut machen – Codename Index.

Auf einer Investorenkonferenz anlässlich der jüngsten – einmal mehr enttäuschenden – Quartalszahlen hat Yahoo-CEO Marissa Mayer offenbar einen neuen Dienst angekündigt. Bei Index soll es sich laut BusinessInsider um eine Assistenz-App handeln, die ähnlich wie Siri, Cortana oder Google Now funktioniert. Mit der Auswertung persönlicher Daten soll die aktuell noch in der Entwicklung befindliche App die Nutzer bei der Suche auf ihren Smartphones unterstützen. Insidern zufolge soll Index noch im laufenden zweiten Quartal erscheinen.

Index durchwühlt alte E-Mails

Was genau Index dann können soll, ist noch nicht bekannt. Einer der Chefentwickler soll aber der frühere CEO von Xobni, Jeff Bonforte, sein. Yahoo hatte Xobni 2013 übernommen, den Dienst aber bald darauf eingestellt. Die Xobni-Software war darauf spezialisiert, das E-Mail-Archiv von Outlook-Nutzern zu indexieren und Profile zu erstellen. So sollten alte E-Mails und Anhänge leichter auffindbar sein.

Yahoo arbeitet an einer Assistenz-App namens Index. (Foto: Yahoo / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Yahoo arbeitet an einer Assistenz-App namens Index. (Foto: Yahoo / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

In eine ähnliche Richtung könnte nun auch Index gehen. Das Durchforsten von E-Mails wird als einer der Schwerpunkte des Programms genannt. Der Vorteil der Yahoo-Lösung könnte dann darin liegen, dass Yahoo-Nutzer ihre E-Mail-Postfächer teils schon seit 20 Jahren besitzen. Aus der E-Mail-Flut lassen sich viele nützliche Informationen über den Nutzer herausfinden, die dann von Yahoo für persönliche Vorschläge genutzt werden könnten.

Index-App soll werbeunterstützt sein

Ähnlich funktioniert auch Google Now, das ebenfalls Nutzerdaten auswertet. Die Kehrseite ist, dass die Index-App wohl werbeunterstützt sein wird. Das bedeutet, dass die von Index erhobenen Daten auch für die Bereitstellung relevanter Anzeigen genutzt werden würden.

via www.zdnet.de

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