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3D-Drucker revolutionieren die Produkt-Herstellung [Infografik]

sind auf dem besten Weg, die Herstellung von Produkten zu revolutionieren. Manche rufen angesichts der potenziellen Möglichkeiten der 3D-Druck-Technologie schon die industrielle Revolution 3.0 aus. Die Zahlen sprechen für sich: 2011 wuchs der Markt um 30 Prozent auf gut 1,7 Milliarden US-Dollar. Mittlerweile sind 3D-Drucker auch für Privatanwender erschwinglich.

3D-Drucker revolutionieren die Produkt-Herstellung [Infografik]

3D-Drucker: Time-to-Market schrumpft

Im Industriebereich sind 3D-Druck-Technologien nichts Neues, durch immer ausgefeiltere Prozesse können aber immer mehr Produkte aus immer mehr Materialien gefertigt werden. In Zukunft könnte durch den Einsatz von 3D-Druckern nicht nur die Zeit, die ein Produkt von der Idee bis zum Verkauf (Time-to-Market) benötigt, extrem schrumpfen, auch die Verbraucher würden von der neuen Gestaltungsfreiheit profitieren, denn sie könnten nun ein Wörtchen beim Design mitreden, wie die Infografik des 3D-Druck-Dienstleisters Sculpteo verdeutlicht.

Nicht nur Bastler und Geeks bietet der 3D-Druck mittlerweile die Möglichkeit, selbst schicke Dinge herzustellen oder zu designen und in den Druck zu geben. Rund um die Themen 3D-Drucker, Open Source und Do-it-yourself ist eine ganze 3D-Druck-Community mit Makern, Fab-Labs, Internetplattformen und Foren entstanden. Was schon alles mit einem 3D-Drucker möglich ist, hat vor kurzem die Physikerin Amanda Ghassaei gezeigt, die eine funktionierende Schallplatte gedruckt hat.

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2 Antworten
  1. von Stephan Jäckel am 05.01.2013 (13:13 Uhr)

    Funktionierende Schallplatten mit Nirvana-Songs sind amüsant, aber die Entwicklung ist mit dem Selbstbau von vollautomatischen Schusswaffen mit dem 3D-Printer schon sehr viel weiter, als ein wenig selbstzerstörerische Musik:

    http://mashable.com/2012/10/04/3d-printers-guns/

    Und nein, ich bin kein "böser Gegner der Zukunft" der alles mies macht (ich liebe die Stereotypen der Web Welt). Ich finde nur, um ein komplettes Bild der Lage am 3D Printing Markt zu liefern, gehört ein Link wie der von mir gepostete zu den "weiterführenden Links" zu einem Content wie diesem hier.
    Nicht zuletzt deutet er die rechtlichen Probleme an, die zu gerne übersehen werden und die ein wie immer hinter her hinkender Gesetzgeber eigentlich gedanklich vorab lösen sollten - und sei es nur die Produkthaftung.

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  2. von 3D-Drucker sind schon uralt am 05.01.2013 (17:55 Uhr)

    Die Namen von Tonbandgeräte-Besitzern und Besitzern von CD-Brennern sollten in Verzeichnissen (vermutlich für die Industrie) gelistet werden. Das Verfassungsgericht hat das wohl im Abstand von ca. 30 Jahren untersagt.
    Wenn man nicht möglicherweise mit rechtlichem Ärger rechnen müsste, hätte ich längst einen 3D-Drucker. Die Thematik ist schon 10 Jahre alt wie man bei heise schnell durch Suche herausfinden kann und schon damals war der Zielpreis immer unter $ 1000 und man wollte z.B. preisgünstige Sandalen drucken.

    Man kann Glas, Pseudoglas (Aluminium-Nitrat, 4x härter als Glas, durchsichtig, muss wohl mit 800 Grad gebrannt werden,...), Flugzeug-Turbinen-Teile!, Mischmaterialien, Plastik, Metall usw. drucken. Noch interessanter wären Hybrid-Materialien so das man die Sandalenteile cuttert und eine Näherin sie zusammennäht. Man kann in Afrika und Australien Auto-Ersatzteile drucken und mit Coptern ausliefern. Die Copter starten beim Vorbeifahren von diesen Giga-Liner-LKW wo Solarzellen oben drauf sind. Es gibt ein Rückgabesystem für die Copter. Eine mashbasierte DHL-Alternative auf mobilen LKW-Dächern so wie Marty-McFly der sich auf dem Skateboard an Autos dranhängt.

    Und die Fiktion hat doch noch nie erfüllt (Papierloses Büro, Wifi-Everywhere,...). Die ganzen Neue-Markt-Ideen waren nicht falsch. Aber keiner hat sie richtig umgesetzt. Onlinebanking macht immer noch nicht meine Steuererklärung sondern ich muss Computer-Ausdrucke ins Elster eintippen! Ich kann keine Falschparker vor der Einfahrt in der Bürger-App fotografieren und Uploaden. Auch keine toten Tiere am Straßenrand und keine umgeknickten Bäume. Denn es gibt keine Bürger-App. Und keine demokratie-Diskussionen per Internet z.B. über die Einsparungen bei GEZ-Sendern. Usw. All diese trivialen Dinge die man locker im Programmierpraktikum aufbauen könnte existieren bis heute nicht!
    Bis heute kann ich meine Body-Maße nicht bei Amazon hinterlegen und kriege die entsprechenden Produkte angezeigt oder beim reingehen in den Schuhshop scannen die meine QR-Codes vom Handy, sehen meine Fuß-Abmessungen und ich kriege die vorhandenen passenden Schuhe angezeigt. Sowas ist trivial. Keiner macht es.

    D.h. über Fortschritte durch Technik braucht keiner hoffen. Das Establishment sorgt schon dafür, das wir ständig immer mehr zahlen müssen und es denen immer besser geht.
    Rot-Grün hätte schon 1999 den digitalen Besitz und Weiterverkauf (von z.B. Windows-Lizenzen oder in-game-Content oder Gebraucht-Spielen und Gebraucht-Download-Klingeltönen oder Download-Furzfröschen) regeln müssen. Das ist bis heute nicht geregelt. "Danke".

    Allerdings existieren die Drucker und ganz langsam kommt Bewegung rein. Allerdings höre ich seit 5 Jahren ständig neue Ideen wie man Solarzellen viel krass besser machen kann und bisher sind die Zellen nicht krass besser geworden. Gleiches für Akkus und ständige Forschungs-Durchbrüche die Akkus mit mehr Leistung oder schneller laden zu können was beides der Durchbruch für E-Autos wäre (Gleiches Akku-Gewicht und doppelte Reichweite bzw. halb so schnelle Ladezeit). Tesa-Rom. Duke Nukem. Amiga... . Evtl gehören 3D-Drucker, "gute Software" und AppleTV/iTV sowie normalo-bezahlbare brauchbare E-Autos und Solarzellen und Akkus auch dazu. Langsam kommt es einem zumindest so vor.

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